Kleinostheim holt gegen Lichtenfels den ersten Sieg

Greco-Achse macht Spaß

Ringen
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Matias Lipasti zeigte für den SC Kleinostheim drei tolle Würfe. Diesen hier führte er mit der maximalen Amplitude aus und wurde mit einer Fünferwertung belohnt.
Foto: Jens Dörr
Der SC Klei­n­ost­heim hat am vier­ten Kampf­tag der Rin­ger-Bun­des­li­ga Ost den ers­ten Sai­son­sieg ein­ge­fah­ren. Ge­gen den AC Lich­ten­fels setz­ten sich die »War­riors« am Sonn­ta­gnach­mit­tag vor 300 Zu­schau­ern in der Main­gau­hal­le mit 22:7 durch. Vor al­lem die Gre­co-Ach­se mach­te im baye­ri­schen Du­ell Spaß.

Allen voran einer, auf dessen Comeback sich die Kleinostheimer Fans länger gefreut hatten: Pascal Eisele ging nach überstandenen Leistenbeschwerden wieder auf die Matte - und wie! Gegen den deutschen Topkonkurrenten Maximilian Schwabe nutzte der Leistungsträger die erste angeordnete Bodenlage und bekam seinen Gegner mit der Kopfklammer zu fassen. Vier satte Schleudern à vier Zähler vollführte der Europameister von 2016 und meldete sich damit in der neuen Saison an.

Auch darüber hinaus siegten die Kleinostheimer in jenen Limits, die im griechisch-römischen Stil angesetzt waren. Adem Uzun musste dafür außer der persönlichen Gewichtskontrolle zwar nichts tun, denn für die 61-Kilo-Klasse hatten die Lichtenfelser »Eagles« niemanden mitgebracht. Doch schon Artur Tatarinov machte wieder reichlich Action und Freude: Gegen Beka Guruli, amtierender U23-Vize-Europameister, setzte er sich überraschend souverän durch.

Und sonst bei den Klassikern? Sein Debüt im Dress des Sportclubs Siegfried gab Schwergewicht Daniel Ligeti, der mit 117 Kilo gewogen wurde und vor allem in der Rückrunde im freien Stil zur Waffe werden soll. Der Ungar kann es aber auch griechisch-römisch und beherrschte Karl Marbach.

Spektakulär den Deckel auf den zu dieser Zeit längst feststehenden Heimerfolg machte der Finne Matias Lipasti. »Er hebt stark«, versprach Vereinschef Thomas Sokolowski - was der Athlet Sekunden später einlöste: Zu seinen drei tollen Würfen gehörte auch einer mit der größtmöglichen Amplitude, so dass Kampfrichter Claudio Bibbo eine der seltenen Fünferwertungen vergab.

Mit dem ersten Sieg und in Anbetracht der Tatsache, dass sich in der Ostgruppe der eigentlich ordentlich aufgestellte SV Johannis Nürnberg in den Tabellenkeller verabschiedet hat, bringen sich die Kleinostheimer so langsam zumindest für die Wildcard-Runde der Viert- und Fünftplatzierten der zwei Bundesliga-Gruppen in Stellung. »Wenn es sein muss, dass wir das Viertelfinale auf diesem Weg erreichen, dann nehmen wir das an«, versprach Freistil-Trainer Peter Weisenberger.

SC Kleinostheim -AC Lichtenfels22:7

57F: Stechele - Peker 0:2 (1:5), 130G: Ligeti - Marbach 2:0 (4:0), 61G: Uzun - o. V. 4:0 (KL), 98F: V. Scherer - Yaylaci 0:4 (0:16), 66F: Abakarov - Münch 4:0 (SS), 86G: Eisele - Schwabe 4:0 (16:0), 71G: Tatarinov - Guruli 2:0 (4:0), 80F: Henn - Sartakov 0:1 (4:4), 75F: Rettinger - Tomaszek 2:0 (4:0), 75G: Lipasti - Ohff 4:0 (16:0), KR: Claudio Bibbo (KSK Furtwangen), Zuschauer: 300

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