Donnerstag, 03.12.2020
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»Außer den Sportlern werden nicht viele da sein«: Hösbach plant noch mit Kampf am Samstag

Ringen
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Claudiu-Emanuel Pal (rot, hier gegen Razvan Arnaut vom ASV Schorndorf) steht den Hösbachern am Samstag in Nürnberg wieder zur Verfügung.
Foto: Jens Dörr
Die Gül­tig­keit von Aus­sa­gen ist ob des dy­na­mi­schen Co­ro­na-Ge­sche­hens in ganz Deut­sch­land auch im Spit­zens­port der­zeit nur kurz. Am Mitt­woch­mit­tag ging der KSC Hös­bach je­den­falls noch da­von aus, dass sein Kampf in der Rin­ger-Bun­des­li­ga Südost am Sams­tag (19.30 Uhr) beim SV Jo­han­nis Nürn­berg aus­ge­tra­gen wird.

Zu diesem Zeitpunkt setzten sich die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin zur nächsten Konferenz allerdings gerade erst zusammen. Sollten die »Vikings« kämpfen, zeichnet sich personell leichte Entspannung ab.

Nur 50 Personen zugelassen

»Derzeit planen wir noch, nach Nürnberg zu fahren«, sagte Kraftsportclub-Vorsitzender Reimund Heeg am Mittwochmittag. Der Gegner hatte zu Wochenbeginn angefragt, ob die Hösbacher überhaupt noch bereit seien, in die fränkische Metropole zu kommen. Die verzeichnete am Mittwoch eine Sieben-Tage-Inzidenz von 118. Trotzdem würde sich der KSC Germania dem Duell stellen und anreisen, auch wenn es eine Begegnung vor Geisterkulisse würde: Zugelassen wären in der Halle nur 50 Personen, »außer den Sportlern werden nicht viele da sein«, meinte Heeg. Für die Daheimgebliebenen könnte zumindest der (kostenpflichtige) Internet-Livestream der »Grizzlys« einen Ersatz bieten. Der allerdings bereitete beim bisher einzigen Heimkampf der Nürnberger (12:9 gegen Kleinostheim) technische Probleme, so dass ein Teil der zweiten Halbzeit nicht zu sehen war.

Auch den Hösbachern ist bewusst, dass die Durchführung der Partie selbst 72 Stunden vorher noch nicht sicher ist. »Es ist interessant, dass von zunächst 17 Bundesligisten nur noch 12 übrig sind«, konstatierte Heeg auch im Blick auf die neusten Rückzuge Anfang der Woche. »Mal abwarten, wie lange das noch gut gehen wird.«

Kontaktbeschränkungen weiter verschärft

Ihren nächsten Heimkampf hätten die Hösbacher erst am 20. November, den Derby-Rückkampf gegen Kleinostheim. Die generelle Frage sei, ob eine Veranstaltung mit 250 Zuschauern auch dann noch möglich und verantwortbar sei, wenn die Kontaktbeschränkungen weiter verschärft würden. Viele Unklarheiten, weshalb sich der KSC Hösbach wünscht: »Vom DRB sollte ein klares Statement kommen.« Auch eine Unterbrechung oder einen Abbruch der Saison wären die Unterfranken ob der aktuellen Gemengelage zu akzeptieren bereit.

Sollte am Samstag gekämpft werden, stünde in Nürnberg der zuletzt fehlende Claudiu-Emanuel Pal wieder zur Verfügung. Die Hösbacher müssten dann nicht erneut wie gegen Burghausen das 61-Kilo-Greco-Limit unbesetzt lassen. Weiter verletzt fehlen werden Andrej Kurockin und Niklas Schäfer. Zumindest für Schäfer können die »Wikinger« mit Sebastian Janowski starken Ersatz aufbieten.

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