Dienstag, 25.02.2020
75 Jahre Main-echo Main-Echo Startseite

Sieben Erstliga-Kämpfer und das Fernsehen bei Freistil-Hessenmeisterschaften in Arheilgen

Ringen
Kommentieren
Mas­se und Klas­se: Die Rin­ger-Hes­sen­meis­ter­schaf­ten am Sams­tag (ab 12.30 Uhr) und Sonn­tag (ab 9.30 Uhr) im Darm­städ­ter Stadt­teil Ar­heil­gen (SG-Sport­zen­trum) ver­sp­re­chen aus meh­re­ren Grün­den hoch­in­ter­es­sant zu wer­den. So­gar das Fern­se­hen schaut vor­bei.

Für den Hessischen Rundfunk, der sich für den Samstag angekündigt hat und noch am selben Tag in seiner Sportsendung am späten Nachmittag etwas ausstrahlen will, wird es einige Hochkaräter zu filmen geben: Unter den 76 gemeldeten Männern, die ihre Meister nach den Greco-HM in Hösbach diesmal im freien Stil küren, sind allein sieben Bundesliga-Ringer.

Das Frauenfeld - obgleich offen ausgeschrieben - fällt bei nur acht Meldungen hingegen trist aus. Ganz anders verhält es sich am Sonntag, wenn weibliche Jugend (Freistil) sowie männliche A-, B- und C-Jugend (griechisch-römischer Stil) die Besten des Landes ermitteln. Hier liegen dem Hessischen Ringer-Verband aktuell 202 Meldungen vor. Auch beim weiblichen Nachwuchs sind einige interessante Kämpfe zu erwarten, zumal mehrere Vereine aus anderen Landesverbänden von der Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, für die offen ausgeschriebenen HM zu melden.

Quantitativ stechen beim Nachwuchs am Sonntag neben HM-Ausrichter SG Arheilgen (14 Meldungen) die SG Frisch-Auf Fulda (16), der KSC Hösbach (13), der SC Kleinostheim (12), der ASV Schaafheim und der KSV Waldaschaff (je 11) sowie der KSV Seeheim und der TSV Gailbach (je 10) heraus. Die Gailbacher sorgen schon am Samstag für ein Ausrufezeichen: Der Aschaffenburger Stadtteil-Club schickt neun Athleten auf die Matten und damit mehr als jeder andere Verein.

Ein gemeldeter Sportler kann nach seinem Greco-Titel das Double schaffen: Der Schaafheimer Lucas Diehl, der in der Bundesliga für den SC Kleinostheim ringt, darf nun im freien Stil und damit in seiner noch stärkeren Stilart ran. Ein paar Limits niedriger darf sich auch Diehls Schaafheimer Teamkollege Lukas Buchheimer Hoffnungen auf eine Medaille machen.

Große Namen stellen ansonsten vor allem die Bundesligisten SC Kleinostheim (Raul Donu, Tino Rettinger) und KSC Hösbach (Steven Gottschling, Yannick Ott und der Ex-Münsterer Antony Iuliani). Noch für den KSC Niedernberg auf die Matte geht der Iraner Mojtaba Ziaei, der in der kommenden Saison für Bundesliga-Aufsteiger Hösbach ringen wird. Aber auch Athleten aus niedrigeren Ligen kommen für Edelmetall in Frage: etwa der Neu-Isenburger Oberliga-Ringer Petr Chavdari und der Seeheimer Hessenliga-Mann Levan Reviashvili, der kürzlich Bezirksmeister wurde.

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!