Donnerstag, 20.02.2020
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Ringer-Landesklassen: AC Goldbach mit einem Bein in der Hessenliga

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Der eins­ti­ge deut­sche Meis­ter AC Gold­bach näh­ert sich nach sei­nem Neu­an­fang in den Nie­de­run­gen des Rin­gens in gro­ßen Schrit­ten der Rück­kehr in die Hes­sen­li­ga.

Die Bavaria setzte sich am Samstagabend im Spitzenkampf der Verbandsliga Nord-Ost bei Verfolger RSV Elgershausen durch und muss auf dem Weg zur Meisterschaft jetzt nur noch zwei Pflichtaufgaben erledigen.

Es ist angerichtet

Denn bei den weiteren Duellen in Fulda und zum Abschluss daheim gegen Alzenau dürften die Goldbacher nichts mehr anbrennen lassen. Das taten sie auch in Elgershausen nicht - das Ergebnis von 24:6 bei einem Widersacher, der besser stehen kann als am Samstag, spricht für sich. Die Gastgeber schenkten etwa das Schwergewicht her, zudem war auf die Goldbacher Leistungsträger Matthias Gerlach, Simon Steigerwald, Michael Heeg, Endre-Zalan Bodo und Timo Könne Verlass. Durch ihre Vierer ist alles angerichtet für eine Goldbacher Meister- und vor allem Aufstiegsfeier am 20. Dezember.

Noch einmal feiern durften am Samstagabend auch die Ringer, Verantwortlichen und Fans des ASV Schaafheim. Die schon als Meister feststehenden Bachgauer fertigten zum Ausklang den allerdings nicht optimal aufgestellten RV Haibach mit 30:4 ab. Nur im Schwergewicht gab David Can gegen den Ex-Schaafheimer Milad Dehghan trotz 25 Kilo Gewichtsvorteils die Punkte ab. 143 Zuschauer sahen ansonsten fast nur glatte ASV-Siege. Lediglich das 80-Kilo-Freistil-Limit, in dem Julian Höreth Gästeringer Mike Hartmann mit 7:3 schlug, war umkämpft.

Münster auf Rang fünf

Bereits am Vorabend hatte sich der KSV Seeheim durch ein 20:13 über den ASV Griesheim Platz drei der Abschlusstabelle gesichert. Als Vizemeister der Hessenliga stand bereits der KSV Waldaschaff fest. Die FSV Münster wurde nach starkem Beginn und zeitweiligem zweiten Platz letztlich Fünfter. Als Absteiger steht schon seit dem Ende der Vorrunde Rückzieher RWG Hanau/Erlensee fest.

Entscheidung vertagt

In der Verbandsliga Süd-West vertagten der KSV Rimbach II und die SG Arheilgen (die am letzten Kampftag im Darmstädter Stadtteil aufeinandertreffen) die Entscheidung um Platz eins. Die Rimbacher setzten sich in Michelstadt mit 28:4 durch und wären bei einem Sieg nächsten Freitag gegen die gute Schaafheimer Reserve durch.

Die Arheilger, nächstes Wochenende kampffrei, wahrten die Chance auf die Titelverteidigung jedoch fürs Erste durch ein 20:11 im Spitzenduell gegen die ASV Dieburg. Bei den Dieburgern fehlten in Michael Drescher, Turhan Yakarsimsek und Taskin Sirinaga drei Stammkräfte; gegen den zweiten Anzug setzte sich die SGA in fünf der acht Duelle durch. Die Arheilger sorgten dabei einmal mehr für den bemerkenswerten Umstand, in allen Limits von 57 bis 75 Kilo jugendliche Eigengewächse aufzubieten - von denen auch noch vier siegreich waren.

 

jed

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