»So macht Fußball Spaß« - Ein Kommentar von Martin Schwarzkopf zum Hessenliga-Auftakt

Bayern Alzenau gegen die Eintracht-U21

Hessenliga
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Für die Fans für immer ein Fußballgott: Alex Meier, in Alzenau als Co-Trainer der Eintracht-U21. Foto: Gregor
Foto: Stefan Gregor
Glück hat be­kannt­lich der Tüch­ti­ge - und die Hes­sen­li­ga-Fuß­bal­ler von Bay­ern Al­zenau wa­ren of­fen­sicht­lich in der Vor­be­rei­tung ziem­lich tüch­tig: Denn oh­ne Glück hät­ten sie den An­griffs­wir­bel der U 21 von Ein­tracht Frank­furt in Halb­zeit zwei nicht mit nur ei­nem Ge­gen­tref­fer über­stan­den.

So reichten ein kluger Defensiv-Plan und die Kaltschnäutzigkeit bei den wenigen eigenen Torchancen, um mit einem 2:1-Sieg in die Saison zu starten.

Sportlich sollte diesen Sieg einer Mannschaft »in der Findungsphase« (O-Ton Alzenaus Trainer Angelo Barletta) niemand überbewerten. Erst die kommenden Wochen werden zeigen, wo sich die Alzenauer in der Hessenliga tatsächlich einsortieren werden.

Spannend und gut

Das sommerliche Fußball-Fest am Samstag in der Main-Echo-Arena brachte dennoch wertvolle Erkenntnisse, die nachhallen: Mit 1500 Zuschauern wurden die kühnsten Erwartungen der Bayern weit übertroffen, die Lust auf Live-Fußball auf den Sportplätzen im Mainviereck ist offensichtlich groß. Die Zuschauer sahen ein bis zur letzten Sekunde hochspannendes Spiel, das fußballerisch etliche Leckerbissen parat hatte. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, natürlich machten die beiden jungen Teams etliche Fehler. Trotzdem: So macht Fußball richtig Spaß, so etwas schaut man sich gerne an.

Die neu aufgestellte U21 der Eintracht kann eine Bereicherung für die Hessenliga sein: Die Mannschaft hat ein ambitioniertes und engagiertes Trainerteam, in der Truppe selbst steckt unheimlich viel fußballerisches Talent. Aber: Diese Truppe wird noch viel Lehrgeld bezahlen, vor allem an der Defensive und an der Effektivität bei der Chancenverwertung muss gearbeitet werden. Ob es dann reichen wird, um im Aufstiegsrennen eine Rolle zu spielen, wird sich zeigen müssen.

Ohne Arroganz traten die Gäste aus der Mainmetropole ohnehin auf, genauso wie die Profis vor wenigen Wochen beim Gastspiel bei Viktoria Aschaffenburg: Mit Engelsgeduld absolvierten Co-Trainer Alex Meier und der sportliche Leiter Patrick Ochs als legendäre Ex-Profis der Adler einen Selfie-Marathon - und sammelten damit viele Sympathie-Punkte aufs Eintracht-Konto.

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