»Ein Einstand nach Maß« - Ein Kommentar von Manfred Weiß zum Auftakterfolg des TV Großwallstadt

Sieg gegen starken Gegner

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Vehementer Vori.
Foto: Stefan Gregor
Die­ser Sai­son­start stimmt zu­ver­sicht­lich! Der TV Großwall­stadt hat zum Run­den­auf­takt ei­nen star­ken Geg­ner in die Knie ge­zwun­gen. Der Sieg mit ei­nem Tor Un­ter­schied mag am En­de auf­grund der ve­he­men­ten Ge­gen­wehr der Ei­se­na­ch­er Hand­bal­ler et­was glück­lich sein, ver­di­ent ist er al­le­mal. Das zeigt der Verlauf der Partie, in der der Gast aus Thüringen nur ein einziges Mal, beim 1:0 in der 1. Spielminute, vorne lag. Und: Großwallstadt hat in 60 Minuten alles gegeben, um beide Punkte zu behalten, meint ME-Handball-Experte Manfred Weiß in seinem Kommentar.

Alle Augen waren am Samstag natürlich auf den neuen Trainer gerichtet. Aber welchen Anteil hat denn nun Igor Vori am gelungenen Saisonauftakt? Es verbietet sich natürlich, eine endgültige Aussage über die Coaching-Qualitäten des Kroaten zu treffen, der zwei Jahrzehnte lang einer der weltbesten Kreisläufer war, aber über geringe Trainererfahrung verfügt.

Doch festhalten darf man: Vori hat am Samstag sein Team an der Seitenlinie leidenschaftlich gecoacht und dabei jederzeit den Überblick behalten. Sein Ressourcen-Einsatz auf der Königsposition im Rückraum mit den beiden Hochkarätern Kammlodt und Wullenweber war erfolgreich. Und natürlich weiß Vori als langjähriger Spieler auf der Weltbühne des Handballs, was in der Interaktion mit Unparteiischen möglich ist. Diesen Spielraum nutzte er bis zur zwölften Spielminute bei strittigen Entscheidungen reichlich aus. Dann gab es für sein hartnäckiges Reklamieren vom DHB-Schiedsrichterinnen-Duo Kuttler/Merz Gelb.

Ein letzter Kraftakt

Und dann die letzte Aktion: Was Vori seinen Mannen beim Stand von 26:26 in der Auszeit vermittelt hat, ist nicht überliefert. Doch es darf getrost angenommen werden, dass jemand, der Handball als »Gladiator-Sport« bezeichnet, noch einmal feste Entschlossenheit und volle Überzeugung angemahnt hat. So zumindest liefen die letzten 17 Sekunden ab: Dem TVG gelang es in kurzer Zeit, kollektiven Druck auf die Eisenacher Abwehr aufzubauen, so dass Mario Stark mit einem finalen Kraftakt noch den Siegtreffer setzte. Man darf gespannt sein, wie es mit Vori und dem TVG weitergeht.

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