»Ein wichtiger Pflichtsieg« - Martin Schwarzkopf über die fehlgestarteten Bayern aus Alzenau

Korrektur von Fehlern des Managements

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Foto: Jörg Albert
Be­mer­kens­wert wa­ren die Wor­te, die der Vor­stand von Bay­ern Al­zenau And­reas Tra­ge­ser vor Spiel­be­ginn des Hes­sen­li­ga-Kel­ler­du­ells ge­gen Stein­bach II wähl­te: Nach dem Fehl­start mit vier Punk­ten aus den ers­ten sechs Sai­son­spie­len schimpf­te der star­ke Mann der Bay­ern we­der auf die Spie­ler und auch nicht auf Trai­ner An­ge­lo Bar­let­ta. Die Verantwortung liege vielmehr beim Management, weil man nicht darauf geachtet habe, dass genügend Führungsspieler für die anspruchsvollen Hessenliga-Aufgaben da seien.

Gut zweieinhalb Stunden später stand fest: Selbstkritik wird belohnt, wenn man denn bereit ist, konsequente Schlüsse zu ziehen. So scheinen die Personalentscheidungen der vergangenen Wochen Früchte zu tragen. Dass eine späte Neuverpflichtung wie Dusan Crnomut dem Spiel seinen Stempel aufdrückte und das entscheidende 3:0 erzielte, dürfte Balsam auf Alzenauer Wunden sein.

Noch wichtiger vielleicht: Die Mannschaft präsentierte sich als intakte Gemeinschaft, feuerte sich auf dem Feld gegenseitig an, blieb auch bei Fehlern positiv. Einer lief für den anderen, Pannen im Spielaufbau wurden gemeinsam ausgebügelt. Die Bayern wollten den Sieg mehr als die Steinbacher, das war ein Schlüssel zum Erfolg.

Aber: Die drei Punkte gegen den schwachen Tabellenletzten im eigenen Stadion waren nicht mehr als eine zwingende Pflichtübung. Bereits am Dienstag gegen den ambitionierten FC Eddersheim haben es die Alzenauer in der Hand, mit weiteren Punkten endgültig den Fehlstart vergessen zu machen. Vielleicht stärken dann ja mehr Fans den Bayern den Rücken. Nur 250 Zuschauer waren bei einem wichtigen Kellerduell enttäuschend, diese Mannschaft hat mehr Unterstützung verdient.

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