Dienstag, 22.10.2019

Kommentar von Jörg Albert: Amateurhafte Spielplanung

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Un­se­re Amateu­re. Ech­te Pro­fis«. So lau­tet die Wer­be-Kam­pag­ne des Deut­schen Fuß­ball-Bun­des, mit wel­cher den Amateur­fuß­bal­lern An­er­ken­nung zu­teil wer­den soll. Die Rea­li­tät sieht an­ders aus. Bei­spiel Ab­set­zung des Re­gio­nal­li­ga-Spiels ge­gen Frei­burg, das für Bay­ern Al­zenau vie­le Nach­tei­le mit sich bringt.

Ein kaum zu bewältigender organisatorischer Aufwand, Zuschauereinbußen und berufstätige Amateurfußballer, die sich einen halben Tag Urlaub nehmen müssen.

Dabei hätten die Freiburger das Spiel locker bestreiten, sogar Profikicker während der Länderspielpause einsetzen können. Dass die drei zu den DFB-Teams abgestellten Spieler in der Saison nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben, sei noch erwähnt. Es riecht nach Kalkül der Freiburger, auf eine geschwächte Alzenauer Elf während der Arbeitswoche zu treffen. Der Ärger bei den Bayern ist groß. Mit einer vorausschauenden Spielplangestaltung hätte man die Probleme umgehen können. Vielleicht sollte man die DFB-Kampagne umbenennen. Unsere Profis. Echte Amateure.

Ihre Meinung zum Thema:lesermeinung@main-echo.de

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