Zurück nach 385 Tagen im "Wohnzimmer" Spessarthalle - für Maxi Schmitt noch etwas surreal

Handball
2 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Triste Kulisse und ein Remis gegen Rimpar II: So sah es beim bisher letzten Lohrer Heimspiel am 3. Oktober aus, vor dem zweiten Lockdown - und bevor die Spessarttorhalle das Impfzentrum des Landkreises wurde. TSV-Spielertrainer Maxi Schmitt kann die Rückkehr an diesem Samstag kaum erwarten.
Foto: Armin Röder
Mit dem TSV Haun­s­tet­ten gas­tiert ein ganz star­ker Auf­s­tei­ger in die Männ­er­hand­ball-Bay­ern­li­ga in der Spess­art­tor­hal­le - und der gast­ge­ben­de TSV Lohr ist si­cher gut be­ra­ten, die Schwa­ben nicht zu un­ter­schät­zen.

TSV Lohr (3:1 Punkte, Platz 3) - TSV Haunstetten (6:2, Platz 1). - Samstag, 19.30 Uhr. - Respekt ja, aber keine Bange: Lohrs Spielertrainer Maxi Schmitt will erst gar keinen Zweifel aufkommen lassen, dass etwas anderes als ein Lohrer Sieg in seinem Plan vorkommt: »Es ist das erste Heimspiel, und das gibt uns so viel Stärke und Motivation, dass der Sieger am Samstagabend TSV Lohr heißt.«

Offene, aggressive Deckung

Tatsächlich sind die Schwaben nach der deutlichen Auftaktniederlage zuhause gegen Titelaspirant DJK Waldbüttelbrunn (19:26) so gut ins Rollen gekommen, dass sie im Moment die Spitze der allerdings noch nicht so richtig aussagekräftigen Tabelle zieren. In ihrem Derby gegen den TSV Friedberg (27:19) hatten sie ebenso deutlich die Nase vorne wie gegen Mitaufsteiger TSV Roßtal (30:23). »Wir müssen bereit sein gegen die offensive und aggressive Deckung«, schwört Schmitt seine Männer auf eine bewegliche und vor allem auch konsequente Offensivarbeit ein.

Gerade hier müssen die Lohrer bei aller Zufriedenheit mit ihrem guten Saisonstart tatsächlich noch eine Schippe drauflegen gegenüber dem Auswärtserfolg in Roßtal am vergangenen Samstag, als der bis kurz vor Schluss scheinbar ungefährdete Erfolg noch einmal ins Wackeln kam. Und dies vor allem durch Fehler vorm gegnerischen Tor: »Wir haben uns tolle Chancen herausgearbeitet, und da müssen wir uns einfach belohnen, und wenn wir uns belohnen, kommt dann auch das Selbstvertrauen, so ein Spiel auch sicherer nach Hause zu bringen, wenn es auf der Kippe ist«, hat Maxi Schmitt allerdings wenig Sorge, dass sich seine Männer auch in dieser Hinsicht noch steigern werden.

Im Wohnzimmer

Und es gibt dafür für Lohrer Handballer keinen besseren Ort als die Spessarttorhalle - der Spielstätte, nach der sich Spieler und auch Fans mehr als zwölf Monate gesehnt hatten: »Es fühlt sich nach so langer Zeit fast ein wenig surreal an, aber es ist extrem cool, wieder da zu sein. So richtig werden wir es aber erst realisieren, wenn am Samstag die Halle voll ist. Dann wissen wir, dass wir wieder in unserem Wohnzimmer sind«, setzt der Lohrer Coach 385 Tage nach dem letzten Heimauftritt gegen Rimpar II (19:19) nicht im geringen Maße auf die bekannte Heimspielatmosphäre, die in der Vergangenheit sehr häufig ein Erfolgsfaktor war.

In den Genuss dieses Neustarts vor Heimpublikum wird der komplette Kader kommen - alle sind aktuell gesund, unverletzt und voller Tatendrang, ihres Spielertrainers Plan umzusetzen: »Der TSV Lohr wird gewinnen.«

Lohr am Samstag

Kader: Szabó, Scheiner (beide Tor), Gomes, Seltsam, L. Schmitt, J. Schmitt, M. Schmitt, Zehnter, Born, Horký, Wunn, Schwiederik, Röder. - Es fehlt: keiner. - Schiedsrichter: Abel/Herpolsheimer (Stadeln/Erlangen-Bruck). - Anwurf: 19.30 Uhr, Spessarttorhalle. - Unser Tipp: 1.

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!