Tuspo mit Selbstvertrauen gegen den Drittliga-Absteiger: Der Tabellenfünfte SG Bruchköbel kommt nach Obernburg

Handball
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Bei­de Ober­li­gis­ten der Re­gi­on ge­hen am Sams­tag in ihr letz­tes Spiel in die­sem Jahr. Bei­de ste­hen vor schwe­ren Auf­ga­ben, denn so­wohl Bruch­köb­el (Fünf­ter) als auch Pohl­heim (Vier­ter) wol­len sich über Sie­ge ge­gen die Geg­ner von den hin­te­ren Ta­bel­len­rän­gen im vor­de­ren Ta­bel­len­drit­tel fest­set­zen.

Tuspo Obernburg - SG Bruchköbel. - Vergangene Woche holten sich die Jungs von Trainer Tobias Milde in Umstadt einen knappen. Es war nach sieben Niederlagen und drei Unentschieden erst der zweite doppelte Punktgewinn in dieser Saison. »Der Sieg war verdient, denn wir haben das ganze Spiel geführt. Der Erfolg war gut für unser Selbstvertrauen«, sagt Tobias Milde. Am Samstag geht es zu Hause gegen die SG Bruchköbel. Der Drittliga-Absteiger wurde vor der Saison als einer der Favoriten auf die Meisterschaft gehandelt. Mit den Neuen Moritz Kosch, Felix Preis und Leon Eck (alle HSG Kahl/Kleinostheim) dem starken Rechtsaußen Milos Kreckovic sowie Hrvoje Batinovic und Sergej Zutic haben die Gäste einen guten Kader. Allerdings hat die körperlich starke SG nach dem personellen Umbruch in der Fremde bisher schwankende Leistungen gezeigt. Beim Sieg vergangene Woche gegen die HSG Wettenberg hat sich Trainer Tega Ramos-Nuez bei seinem Kurzeinsatz erneut das Schlüsselbein gebrochen. »Es kommt darauf an, wie die OP verläuft. Davon wird es abhängen, ob ich auf der Bank sitze oder nicht«, so ein geknickter Tega Ramos-Nuez auf Nachfrage.

Die Tuspo hingegen scheint, bis auf Benno Kern vollständig zu sein. »Ich hoffe, dass es bis zum Wochenende so bleibt, dann haben wir gute Wechselmöglichkeiten und können Tempo gehen. Es wird sicher ein heißer Kampf«, freut sich Tuspo-Trainer Milde auf das Spiel. Sein Team hat zuletzt Selbstbewusstsein getankt, geht als Außenseiter in die Partie, will aber trotzdem mit einem guten Gefühl das alte Jahr beenden.

Trauben hängen hoch

HSG Pohlheim - SG RW Babenhausen. - Die SG RW Babenhausen musste zuletzt gegen Dotzheim eine deutliche Niederlage hinnehmen. Dabei hatte sich das Team nach zwei Siegen in Folge gegen den TuS viel vorgenommen. Doch die SG nutzte ihre Chancen nicht, die Torhüter waren nicht so auf der Höhe wie gewohnt, und die Gäste nutzten dies gnadenlos aus.

Nun muss Babenhausen nach Pohlheim, dort hängen die Trauben bekanntlich hoch. Acht Siege und vier Niederlagen stehen auf dem Konto der HSG. Von sechs Heimspielen wurden nur zwei verloren, was für die Heimstärke der Pohlheimer spricht. Zuletzt musste das Team allerdings bei der HSG Breckenheim/Wallau/ Massenheim eine hohe 20:29-Niederlage hinnehmen. Deshalb wird es für Babenhausen wohl noch schwerer, aus Pohlheim etwas Zählbares mit zu nehmen, denn die Heimmannschaft wird sich rehabilitieren wollen.

Mit Chris Grundmann, Lukas Drommershausen, Torben Weinandt oder Maximilian Rühl hat die HSG starke Akteure, die die SG in den Griff bekommen sollte. »Wir wollen auf jeden Fall das letzte Spiel des Jahres gut abschließen und werden noch einmal alles reinwerfen«, so der SG-Verantwortliche Mitch Maloul.

Handball, Oberliga Hessen, Männer: 13. Spieltag

TSV Vellmar - MSG Umstadt/Habitzheim, MT Melsungen II - TSG Offenbach-Bürgel, TuS Dotzheim - TSG Münster, Tuspo Obernburg - SG Bruchköbel (Samstag, 19.30 Uhr, Valentin Ballmann-Halle Obernburg), HSG Pohlheim - SG RW Babenhausen (Samstag, 20 Uhr), HSG Wettenberg - ESG Gensungen/Felsberg, HSG Kleenheim-Langgöns - Breckenheim/Wallau/Massenheim.

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