Tuspo kann befreit aufspielen: Beim Spitzenreiter hat Obernburg nichts zu verlieren

Handball
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Hand­ball-Ober­li­ga Hes­sen, Män­ner (19. Spiel­tag):

HSG Kleenheim-Langgöns - HSG Pohlheim, ESG Gensungen/Felsberg - Tuspo Obernburg (Samstag, 19.30 Uhr), HSG Wettenberg - TSV Vellmar, MT Melsungen II - TuS Dotzheim, HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim - TSG Münster, TSG Offenbach-Bürgel - MSG Umstadt/Habitzheim, SG RW Babenhausen - SG Bruchköbel (Sonntag, 18 Uhr, Joachim-Schumann-Schule-Halle Babenhausen).

Kein gutes Wochenende liegt hinter den beiden Oberligisten Obernburg und Babenhausen. Während die Tuspo Obernburg eine unglückliche Heimniederlage hinnehmen musste, hatte die SG Babenhausen erneut keine echte Chance. Diese Woche stehen beide Mannschaften vor hohne Hürden.

ESG Gensungen/Felsberg - Tuspo Obernburg. - Eine knappe Niederlage musste die Tuspo Obernburg zuletzt hinnehmen. In den entscheidenden Phasen produzierte Obernburg technische Fehler, der Ball wollte einfach nicht ins Tor, auch weil der gegnerische Torhüter einen sehr guten Tag erwischt hatte.

Am Wochenende geht es zum Tabellenführer nach Gensungen. Die Mannschaft von Trainer Arnd Kauffeld musste zuletzt die Punkte ebenfalls beim Gegner lassen. Nach acht Siegen in Folge setzte es beim beim Elften MSG Umstadt/Habitzheim eine überraschende Niederlage. »Wir sind ganz schlecht in die Zweikämpfe gekommen, haben viele technische Fehler gemacht und im Angriff häufig die falschen Entscheidungen getroffen«, fasste Kauffeld zusammen.

Im Hinspiel waren die Obernburger trotz der 22:29-Niederlage bis zur Halbzeit ein gleichwertiger Gegner. Tuspo-Trainer Tobias Milde sagt: »Es wäre natürlich vermessen, zu sagen, dass wir dahin fahren, um zwei Punkte zu holen. Aber wir wollen ein gutes Spiel machen und dem Gegner alles entgegen setzen. Es wird nicht einfach, aber wir sollten auch nicht zu viel über den Gegner reden, sondern uns auf uns selbst konzentrieren.«

Milde weiß, dass es bei seinem Team nur an Kleinigkeiten mangelt, die es gilt abzustellen. Der Coach wird seine Jungs daher gut einstellen und sein Augenmerk unter anderem auf die beiden Rückraumakteure Heinrich Wachs und Jan Hendrik Otto legen. Die Tuspo hat beim Spitzenreiter nichts zu verlieren, kann befreit aufspielen.

»Wir fahren mit einem Fanbus dahin. Der richtige Spirit und die Unterstützung ist da. Jetzt müssen wir nur noch in das richtige Fahrwasser reinkommen«, sagt Milde. Verzichten muss er wohl noch immer auf den Verletzten David Karrer.

Großes Verletzungspech

SG RW Babenhausen - SG Bruchköbel. - Die SG RW Babenhausen kann sich noch so strecken. Zu Siegen reicht es einfach nicht. Zuletzt gab es gegen Aufsteiger Breckenheim wieder eine Niederlage. Allerdings hat die SG auch die ganze Saison über schon enormes Pech mit Verletzungen. Auch bis zum Wochenende wird sich die Verletztenliste nicht reduzieren. Teammanager Caner Adanir: »Die Jungs können ja Handball spielen. Aber wir haben seit Saisonbeginn das Pech gepachtet. Egal, ob Verletzungen oder knappe Spiele. Immer ist es gegen uns gelaufen.«

Gegen Bruchköbel wird die Aufgabe nicht leichter werden, denn die Gäste mussten vergangene Woche ebenfalls eine Heimniederlage hinnehmen und wollen sich die Punkte nach Möglichkeit nun in Babenhausen wieder holen.

Für die Interimstrainer Szlauko und Adanir geht es auch darum, der Liga zu zeigen, dass ihre Mannschaft nicht so schlecht ist, wie es der Tabellenplatz aussagt. Ob sich das Team schon mit dem möglichen Abstieg abgefunden hat? Adanir: »Es ist wichtig, den eigenen Fans und den Sponsoren ein gutes Spiel zu zeigen. Aber vor allem geht es darum, sich mit Würde aus der Liga zu verabschieden.«

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