Jannik Kohlbacher kommt an die alte Wirkungsstätte zurück: »Ich möchte auch Titel gewinnen«

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21.10.2018, Baden-Württemberg, Mannheim: Handball: Bundesliga, Rhein-Neckar Löwen - Füchse Berlin, 10. Spieltag, in der SAP-Arena. Jannik Kohlbacher von den Rhein-Neckar Löwen wirft ein Tor. Foto: Uwe Anspach/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit
Foto: Uwe Anspach
Für ein Spiel kehrt Jan­nik Kohl­ba­cher am Mitt­woch zum TV Großwall­stadt zu­rück. Er gas­tiert mit den Rhein-Ne­c­kar Löw­en zum Freund­schafts­spiel in der al­ten Hei­mat. Kohl­ba­cher wech­sel­te vor zehn Jah­ren von Bens­heim zur C-Ju­gend der JSG Wall­stadt und dann in das Hand­ball-Leis­tungs­zen­trum Großwall­stadt.

Mit der B-Jugend wurde er bayerische Meister, mit der A-Jugend Vizemeister. 2012 wechselte er zum Zweitligisten SG Leutershausen und kehrte nach einer Saison zum TVG in die 2. Liga zurück. Ab der Saison 2015/16 spielte er für die HSG Wetzlar. Im Sommer 2018 ging der Kreisläufer zu den Rhein-Neckar Löwen. Im November 2015 gab Kohlbacher sein Debüt in der Nationalmannschaft. Vor dem Spiel beim TVG beantwortete der 23-Jährige uns einige Fragen.

Sie leben für den Handballsport und haben es vom Jugend- zum Nationalspieler geschafft. Was löste bei Ihnen den größten Leistungsschub aus?
Kohlbacher: Ich habe immer einen Schritt nach dem anderen gemacht. Das hat mir gut getan. Ich konnte überall Erfahrung sammeln und darauf aufbauen.

Woher nehmen Sie die Ihnen eigene Ruhe und Nervenstärke am gegnerischen Wurfkreis? Kann man das trainieren?
Kohlbacher: Ich versuche einfach, mich immer voll reinzuhängen und alles zu geben. Bei meinen Würfen warte ich oft, um zu erkennen, was der Torhüter macht. Mentale Stärke kann man sicher trainieren, den Glauben an sich selbst und an seine eigene Stärke.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne im Leistungssport aus?
Kohlbacher:  Ich bin ja erst seit dieser Saison bei den Löwen, aber ich fühle mich hier sehr wohl. Ich habe Vertrag bis 2021, muss mir also noch keine Gedanken um meine Zukunft machen. Ich freue mich sehr, für eine Spitzenmannschaft wie die Rhein-Neckar Löwen spielen zu können und will natürlich meinen Sport weiter auf hohem Niveau betreiben. Ich möchte um Titel mitspielen und auch Titel gewinnen. Egal, ob im Verein oder in der Nationalmannschaft.

Verfolgen Sie den TVG und haben Sie noch Kontakt zu Spielern?
Kohlbacher: Natürlich verfolge ich den TVG. Ich habe mich über den Aufstieg in die 2. Liga sehr gefreut. Kontakt habe ich zu einigen Spielern, mit denen ich früher in der Akademie gespielt habe. Ob mit Marcel Engels, den Spieß-Brüdern, auch mit Michael Spatz hatte ich eine super Zeit. Das vergisst man nicht. Ich freue mich wirklich auf das Spiel am Mittwoch und auf viele bekannte Gesichter.

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