DHB-Pokal für Nieder-Rodens A-Jugend

Rodgauer bezwingen im Finale Horneburg

Handball-Junioren
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DHB-Pokalsieger 2022: die A-Jugend der HSG Nieder-Roden mit den Trainern Christian Sommer (rechts) und Oliver Weiland (links).
Foto: DHB
Die männ­li­che A-Ju­gend der HSG Rod­gau Nie­der-Ro­den darf sich DHB-Po­kal­sie­ger 2022 nen­nen. Beim Fi­nal Four in der Göp­pin­ger EWS-Are­na setz­te sich das Team von Trai­ner Chris­ti­an Som­mer im End­spiel mit 31:26 ge­gen den VfL Hor­ne­burg durch.

Verbunden mit diesem Erfolg ist außerdem das Ticket für eine weiteres Jahr Bundesligazugehörigkeit des Rodgauer Handballer-Nachwuchses.

Für die HSG war Ende März mit dem Ausscheiden im Sechzehntel-Finale der Kampf um die Bundesliga-Meisterschaft beendet. Nieder-Roden und 15 weitere Teams erhielten jedoch mit dem Pokalwettbewerb eine zweite Chance auf einen Titel und die Direkt-Qualifikation für die A-Jugend-Bundesliga-Saison 2022/23.

Im Final Four des DHB-Pokals besiegte die HSG Rodgau Nieder-Roden zunächst die HG Oftersheim/Schwetzingen mit 27:24 (10:11). Das Endspiel entschieden die HSG-Jungs dann mit 31:26 (15:17) gegen den VfL Horneburg für sich. Anschließend hallte es »Deutscher Pokalsieger, deutscher Pokalsieger« durch die Arena in Göppingen. Viele mitgereiste Fans ließen ihre Jungs hochleben. »Es war ohnehin schon überragend, dass unsere Saison so lange gedauert hat. Der Pokalsieg ist der Bonus. Das werden wir gemeinsam feiern«, kündigte Trainer Sommer nach dem Titelgewinn an.

Wir haben den DHB-Pokal nach Nieder-Roden geholt. Das ist ein einzigartiger Erfolg.

Im Halbfinale gegen Oftersheim hatten die HSG-Jungs Pech mit den Abschlüssen gehabt, der Coach hatte aber auch noch keine überzeugende Leistung gesehen. Trotzdem kämpfte sich sein Team mit großer Moral ins Finale. Im Endspiel, das auf zweimal 25 Minuten verkürzt war, lagen die Horneburger bis zur 30. Minute in Führung. Nieder-Roden gab jedoch nicht auf, nahm VfL-Torjäger Ole Hagedorn an die kurze Leine und drehte die Partie. »Das war der absolute Wahnsinn, was wir heute wieder auf die Platte gebracht haben. Ich bin megastolz auf jeden Einzelnen und das gesamte Team. Wir haben den DHB-Pokal nach Nieder-Roden geholt. Das ist ein einzigartiger Erfolg für die gesamten HSG-Familie und das Ergebnis der akribischen Arbeit aller Beteiligten aktuell und in den vergangenen Jahren«, fasste ein sichtlich berührter HSG-Coach auf der Heimreise das Geschehene zusammen.

Zum Team des DHB-Pokalsiegers 2022 gehören auch fünf Handballer aus Stockstadt und Großwallstadt. Es handelt sich um Laurin Bernd, Jonas Markert, Paul Wetzel (Torhüter), Noah Trageser (ehemaliger Spieler der HSG Stockstadt/Mainaschaff) und Torhüter Julian Ohm (dritter Keeper des Zweitligisten TV Großwallstadt, mit einem Zweitspielrecht ausgestattet). Weiter stehen im Kader Hendrik Hain, Tim Ripperger, Philipp Bludau , Luca Ullrich, Oskar Fink, Maarten Broschek, Yannik Lanzendörfer, Nick Weiland, Lars Spanheimer, Ben Seidel, Moritz Schimpke, Richard Landskron, Nils Haus, Lenny Jackl, Benedikt Weiland, Lukas Juric, Tim Horlebein.

Ermittelt werden muss nun noch der deutsche A-Jugend-Meister. 16 Mannschaften hatten nach dem Sechzehntel-Finale den Spielbetrieb im Bundesligawettbewerb in weiteren K.-o.-Runden fortgesetzt. Seit vergangenem Wochenende stehen die beiden Finalisten fest.

Füchse gegen Löwen

Am Sonntag, 22. Mai, stehen sich in Berlin im Hinspiel die Füchse und die Rhein-Neckar Löwen gegenüber. Am Samstag, 28. Mai, steigt das Rückspiel in Östringen. Auf Seiten der Berliner Füchse kämpft der Mainaschaffer Max Günther um die Krone im deutschen Jugendhandball.

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