HSG-Handballer holen sich die entscheidenden Punkte gegen Odenwald II

Aschaffenburg sichert sich Meistertitel

Handball - Spiel des Tages
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Wuchtiger Wurf von Daniel Zellner. Die HSG Aschaffenburg sicherte sich durch den Sieg gegen die MSG Odenwald II den Meistertitel in der Bezirksliga A.
Foto: Stefan Gregor
Die HSG Aschaffenburg hat sich durch einen Sieg gegen die MSG Odenwald II den Meistertitel in der Bezirksliga A gesichert.

Be­zirks­li­ga A Oden­wald/Spess­art, Män­ner: HSG Aschaf­fen­burg - MSG Oden­wald II 33:25 (17:15). - Ei­gent­lich war es be­zeich­nend, dass es nach dem 33:25 zwi­schen der HSG Aschaf­fen­burg und der zwei­ten Mann­schaft der MSG Oden­wald ei­nen Mo­ment ge­dau­ert hat­te, bis Heim­trai­ne­rin Ali­sa Stickl ih­re Kro­ne er­reicht hat­te. Angesichts des Gewinns der Meisterschaft in der Bezirksoberliga hatte sich die Frauenvertretung des Vereins mit Pappkronen eingedeckt und diese dem Anlass entsprechend etwas umgestaltet. Überhaupt waren die ersten Jahre der Trainerin in Aschaffenburg erfolgreich, aber schleppend. Nach kurzer Anlaufphase war das Team bereits vor zwei Jahren zu Form aufgelaufen, die Pandemie unterbrach die Runde aber früh, aus Sicht Aschaffenburgs zu früh. Die letzte Saison fiel quasi aus, und nun steht der verdiente Lohn. Dieser wird umso beachtlicher, weil die HSG zwischenzeitlich zwei äußerst torgefährliche Leistungsträger hatte ziehen lassen müssen.

Erste Halbzeit ausgeglichen

Hier setzte auch am Samstag vor der Schönberghalle im Aschaffenburger Stadtteil Damm die Wertung des MSG-Übungsleiters Armin Lehn an. Die HSG sei ein würdiger Meister, lobte er, der Rückraum könne aber noch zulegen. So gelang es Odenwald, einen frühen 1:4-Rückstand nicht nur rasch auf 5:5 auszugleichen, sondern sogar selbst kurzzeitig die Führungsrolle zu übernehmen.

Die HSG freut sich zwar zur nächsten Saison auf die Rückkehr des Halblinken Matthias Meyer aus Kleinwallstadt, diesmal konnte dieser aber nur mit Anfeuerungsrufen statt Treffern helfen. Selbst diese schienen allerdings ihre Wirkung nicht zu verfehlen. Insbesondere Kreisläufer Julian Sandner, einziger Abgang des Meisters, erwies sich im ersten Spielviertel mit vier Treffern als torhungrig und hatte seinen Anteil daran, dass Aschaffenburg auf Kurs blieb. Zumindest einen Punkt brauchte der Hausherr, um sich auf Platz eins zu setzen. Aschaffenburg erzielte erneut drei Tore am Stück und behauptete bis zur Halbzeit seine knappe Führung.

Aschaffenburg setzt sich ab

Erst nach dem Seitenwechsel stellte der Gastgeber die Weichen endgültig auf Sieg: Binnen zehn Minuten zog er von 19:18 auf 25:19 davon. Aschaffenburg baute nun, gestützt vornehmlich auf Einzelaktionen, seinen Vorsprung immer weiter aus und hatte mitunter eine zweistellige Differenz zwischen sich und die MSG gebracht.

Trotz des letzten Platzes in der Aufstiegsrunde durfte der Gast nicht unterschätzt werden, hatte er doch mit einem Punktgewinn gegen den ärgsten Widersacher Aschaffenburgs, den TV Niedernberg, eine der Grundlagen gelegt, dass Meistertitel und Aufstieg für die HSG stets greifbar blieben.

Letztlich siegte die von Rang zwei auf eins springende HSG souverän und atmet erleichtert auf. Wobei die nächste Herausforderung nicht lange auf sich warten lässt: Nachdem die Schönberghalle saniert wird und die Erbighalle belegt ist, steht die HSG Aschaffenburg erst einmal ohne Spielstätte da.

HSG Aschaffenburg - MSG Odenwald II33:25

HSG Aschaffenburg: Frey, Arnold, Kempf; Bayer 1, Schießer, Pfirsching 2, D. Zellner 8, Fischer, Braun 2, P. Zellner 4/1, Gaida 6, Ripperger, Sandner 4, Schüßler 6/2.

MSG Odenwald II: Delp, Wolf; Eidenmüller 3, Kath 6, Beck, Fickinger 2, Putz 3, Reeg 6/2, Berres 4, Spiegelhauer, Muntermann 1, Hotz.

Schiedsrichter: Fischer/Jenett. - Zeitstrafen: HSG 1 (Sandner); MSG 3 (Kath, Muntermann, Eidenmüller). - Siebenmeter: HSG 5/3 (P. Zellner vergab zweimal); MSG 4/2 (Kath und Berres scheiterten).

Spielfilm: 4:1, 4:3 (10.), 6:6, 11:9 (20.), 15:12, 17:15 (HZ); 20:18, 22:19 (40.), 25:20, 28:21 (50.), 31:22, 33:25 (ES).

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