Leuchtfackeln abgebrannt - Spieler im Visier der Polizei

Frankfurt/Main (dpa)
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Europa-League-Sieg
Frankfurts Torwart Kevin Trapp (l) jubelt vom Balkon des Rathauses mit dem Pokal den Fans auf dem Römerberg zu.
Foto: Boris Roessler/dpa
Den Spielern von Eintracht Frankfurt, die bei der Siegesfeier zum Europacup-Gewinn auf dem Balkon des Frankfurter Römers Leuchtfackeln gezündet haben, drohen Konsequenzen.

Wie ein Sprecher der Frankfurter Polizei sagte, werde man den Zwischenfall vom Donnerstagabend rechtlich prüfen, um gegebenenfalls Ermittlungen aufzunehmen. Die Angelegenheit sei für eine «nachfolgende, gesicherte Strafverfolgung» dokumentiert worden. Der Bundesligist hatte am Mittwoch das Finale der Europa League in Sevilla gegen die Glasgow Rangers gewonnen.

Live übertragene Fernsehbilder zeigten, wie einige der Fußballprofis während der Feier rote Fackeln abbrannten. Auch Fans auf dem Römerberg entzündeten Feuerwerkskörper. Laut Polizei flogen Raketen direkt in die Menschenmenge. Das Abbrennen von Pyrotechnik war während der Feier den Angaben zufolge untersagt.

Erst am Dienstag hatte der Deutsche Fußball-Bund bestätigt, dass er ein internes Ermittlungsverfahren gegen Werder-Torjäger Niclas Füllkrug wegen des Abbrennens von Pyrotechnik aufgenommen hat. Er soll bei der Aufstiegsfeier am Sonntag inmitten von Bremer Anhängern im Weserstadion ein rotes bengalisches Feuer durch die Luft geschwenkt haben.

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