Zurück am Bornheimer Hang mit »sehr schönen Gefühl«: FSV Frankfurt verpflichtet Wunschkandidat Angelo Barletta

Regionalliga Südwest
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Der ehemalige Alzenauer Trainer Angelo Barletta wird zur neuen Saison den FSV Frankfurt übernehmen.
Foto: Jörg Albert
An­ge­lo Bar­let­ta ist zu­rück am Born­hei­mer Hang und in der Re­gio­nal­li­ga Süd­west. Zur neu­en Sai­son 2021/2022 wird der ehe­ma­li­ge Al­ze­nau­er Coach die Trai­ner­bank beim FSV Frank­furt be­set­zen und kehrt so­mit nach zwölf Jah­ren Ab­we­sen­heit zu den Blau-Schwar­zen zu­rück.

»Es war für mich ein sehr schönes Gefühl, als ich zum ersten Mal wieder in der Kabine war und hat sich so angefühlt, als ob ich gestern erst rausgegangen sei«, beschrieb der 44-Jährige seine Gefühle bei der Rückkehr. Überhaupt zeigte sich Barletta hocherfreut über seine Verpflichtung: »Ich bin wahnsinnig froh, wieder arbeiten zu können und brenne auf die neue Aufgabe.«

Ich bin wahnsinnig froh, wieder arbeiten zu können.

Nachdem der ehemalige Zweitliga-Kicker Ende Dezember 2020 als Cheftrainer von Kickers Offenbach entlassen wurde, erklärte er in einem Interview gegenüber unserem Medienhaus, dass seine Familie und er gegebenenfalls auch bereit wären, das Rhein-Main-Gebiet für einen neuen Trainerjob zu verlassen. Doch umziehen muss die Familie Barletta nun nicht. Denn das Angebot der Bornheimer war keine Überraschung, wie der aktuelle Übungsleiter Thomas Brendel berichtete: »Wir wollten Angelo schon verpflichten, als er noch Bayern Alzenau trainierte. Damals ist er aber nicht aus seinem Vertrag herausgekommen. Umso glücklicher sind wir, dass es jetzt geklappt hat.«

Wir wollten Angelo schon verpflichten, als er noch Bayern Alzenau trainierte.

Nach einem einjährigen Gastspiel beim griechischen Zweitligisten FC Panserraikos wechselte der damals 30-jährige Barletta in der Saison 2007/2008 zum FSV Frankfurt und absolvierte 32 Einsätze (3 Tore) in der Regionalliga Süd. Gemeinsam mit dem punktgleichen FC Ingolstadt stiegen die Bornheimer in die 2. Fußball-Bundesliga auf, wo der Innenverteidiger und Kapitän weitere 28 Begegnungen (4 Tore) für den Frankfurter Traditionsclub absolvierte. Anschließend erfolgte der Transfer zum VfL Osnabrück. »Die Vergangenheit beim FSV war eine der Voraussetzungen für das Profil des neuen Trainers. Außerdem sollte er die Regionalliga Südwest gut kennen«, erklärte Brendel.

Brendel, dem selbst Angebote aus der 3. Liga (u.a. MSV Duisburg) vorgelegen haben, wird mit dem Amtsantritt von Barletta das Amt des Sportlichen Leiters übernehmen. »Wir haben uns nach der Insolvenz in den letzten Jahren finanziell konsolidiert. Trotzdem können wir auch jetzt keine großen Sprünge machen, wollen aber mit vergleichsweise kleinem Geld eine attraktive Mannschaft stellen.«

Dementsprechend wird der ebenfalls 44-Jährige zukünftig auch die Arbeit im eigenen Nachwuchsleistungszentrum im Blick behalten: »Ich bin das Bindeglied zu unseren Juniorenteams. Auch die Budgetverwaltung und Kaderplanung fallen mit in meinen Aufgabenbereich.«

Wer Angelo Barletta künftig im Trainerteam unterstützen wird, steht indes noch nicht abschließend fest. Mit dem aktuellen Co-Trainer des FC Bayern Alzenau, Birger Nass, und Alexandros Theodosiadis (derzeit Trainer SF Friedrichsdorf) werden zwei Bewerber hoch gehandelt. »Es sind unsere Wunschkandidaten, aber bislang kann ich noch keine Verpflichtung vermelden«, sagte Brendel zu den Personalien. Keine Angaben gibt es auch zu den Inhalten des Vertrags von Barletta, da hierüber Stillschweigen vereinbart wurde. Auf zwei alte Bekannte wird Barletta auch in Frankfurt treffen. Mit Torhüter Daniel Endres und Verteidiger Alieu Sawaneh stehen zwei ehemalige Alzenauer im Kader des FSV.

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