Eintracht-Fußballerin Tomke Schneider hat nach schwerer Knieverletzung das Comeback vor Augen

17-Jährige aus Sulzbach-Dornau wieder am Ball

Juniorinnen-Fußball
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Tomke Schneider nähert sich ihrem Comeback im Eintracht-Dress.
Foto: Eintracht Frankfurt
Sie ist end­lich wie­der am Ball und ganz nah dran an der Mann­schaft. Acht Monate nach ihrer schweren Knieverletzung inklusive Kreuzbandriss und rund ein halbes Jahr nach der Operation schlägt Tomke Schneider wieder Flugbälle, übt Torschüsse und darf im Training der Zweitliga-Frauen von Eintracht Frankfurt zumindest als neutrale Spielerin mitwirken. »Ich kann so gut wie alles machen, solange kein Zweikampf dabei ist«, sagt die 17-Jährige aus Sulzbach-Dornau. »Das Knie ist top. Es läuft alles, wie es soll.«

Neben dem Einheiten auf dem Fußballplatz steht im Rahmen der Reha täglich Krafttraining auf dem Programm, um den Unterschied zum rechten Bein zu auszugleichen. »Wir arbeiten daran, dass der unter zehn Prozent kommt«, berichtet Schneider, die im Sommer 2020 von Viktoria Aschaffenburg nach Frankfurt gewechselt war und auf Anhieb Stammspielerin im Zweitliga-Team der Eintracht wurde.

In der laufenden Saison, in der sich Schneider beim Aufwärmen zur zweiten Partie beim 1. FC Nürnberg verletzte, belegen die Frankfurterinnen zwei Runden vor Schluss den sechsten Tabellenplatz. Mit 37 Punkten aus 24 Spielen ist die Eintracht die beste der vier Erstliga-Reserven, liegt vier Zähler vor Bayern München II und deutlich vor dem VfL Wolfsburg II (26) und der TSG Hoffenheim II (25). »Ich bin richtig stolz auf unsere junge Mannschaft, wie sie die Saison gespielt hat«, sagt Schneider.

Der Restprogramm klingt machbar: An diesem Sonntag trifft Frankfurt auswärts auf Schlusslicht Borussia Bocholt. Zwei Wochen später auf dem heimischen Sportgelände am Brentanobad den Abstiegskandidaten SV Elversberg. »Das ist immer noch das Ziel«, hofft Tomke Schneider auf ihre Comeback zum Saisonfinale.

Im Blick hat die 17-Jährige auch die B-Juniorinnen der Eintracht, die kurz vor dem Titelgewinn in der Süd-Staffel der dreigeteilten Bundesliga stehen, der mit dem Einzug in der Endrunde zur deutschen Meisterschaft verbunden ist. »Ich habe mit einigen Spielerinnen Kontakt, weil wir auf die gleiche Schule gehen«, berichtet Schneider, die an der Carl-von Weinberg-Schule gerade ihr Fachabitur macht. »Ich höre, wie es bei ihnen läuft. Und es ist richtig cool, was sie diese Saison schon geschafft haben.« Tomke Schneider ist eben nah dran und endlich wieder am Ball.

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