Gößwein eiskalt: Retzbach fährt zum Bezirksfinale

Fußball: TSV erringt den zweiten Platz bei Kreismeisterschaft in Rottendorf - Altfelder Vorrunden-Aus

Fußball
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Hatten auch beim Kreisfinale Grund zur Freude: Retzbach-Trainer Matthias Frank (links) und Pimsai Thawatchai.chts) nach dem Halbfinal-Sieg ab;
Foto: AlexanderNadler
Mit ei­nem star­ken zwei­ten Rang bei der Fut­sal-Kreis­meis­ter­schaft in Rot­ten­dorf hat sich Fuß­ball-Kreis­li­gist TSV Retz­bach am Sams­tag wie schon im Vor­jahr für die Be­zirks­meis­ter­schaft qua­li­fi­ziert. Für den SV Alt­feld, den zwei­ten Kreis­li­ga-Ver­t­re­ter aus Main-Spess­art, war da­ge­gen be­reits nach der Vor­run­de Schluss.
6:1 Chancen, aber 0:0
Ihre Kreismeisterschaft-Tickets hatten die MSP-Teams mit einem Finaleinzug beim Qualifikationsturnier in Marktheidenfeld am Dreikönigstag noch gemeinsam gelöst (Ausrichter Altfeld besiegte Retzbach im Sechsmeterschießen), das Turnier selbst verlief für beide Vereine dann höchst unterschiedlich.
Während der SVA bereits nach der Vorrunde die Segel strich, stürmte Retzbach bis ins Finale, wo erst Landesligist und Turniersieger TSV Unterpleichfeld zur Endstation mutierte, auch weil die letzte Spannung abhanden gekommen war (0:4).
»Im ersten Spiel verschenken wir leichtfertig eine Führung, im zweiten Spiel kommen wir trotz eines 6:1-Chancenverhältnisses nicht über ein 0:0 hinaus, und in der dritten Partie ziehen wir gegen einen Landesligisten knapp mit 1:2 den Kürzeren«, fasste Altfelds Trainer Klaus Balling das aus seiner Sicht unglückliche Vorrunden-Aus nach zwei Remis und einer Niederlage zusammen.
Dennoch sei der Ausflug nach Rottendorf eine tolle Belohnung für den Sieg im selbstausgerichteten Qualifikationsturnier gewesen: »Fußballerisch war ich mit den Auftritten voll zufrieden, und für die ganze Stimmung war es ein toller Tag.«

Seitfallzieher und Nervenstärke
Auch für die Stimmung von TSV-Coach Steffen Amthor war das Turnier äußerst zuträglich: »Es war schon beeindruckend, wie die Jungs bei einem so stark besetzten Turnier durchmarschiert sind.« Mit zwei Siegen und einem Remis meisterte Retzbach die Vorrunde, in den Entscheidungsspielen war dann wie so oft Philipp Gößwein der entscheidende Mann. Im Viertelfinale gegen den forschen A-Klassisten SC Lindleinsmühle brach die Nummer zehn in der letzten Minute per Seitfallzieher den Bann und legte gleich den 2:0-Endstand nach. Im Halbfinale markierte er dann kurz vor Schluss eiskalt einen Zehnmeter zum 2:1-Siegtreffer gegen Landesligist TG Höchberg und machte damit die Qualifikation für die Bezirksmeisterschaft klar, die am kommenden Samstag in Aschaffenburg steigt.

Der Torjäger fährt Ski
Im vergangenen Jahr schaffte es Retzbach nach einem dritten Platz bei der Kreismeisterschaft auf Bezirksebene ins Viertelfinale. »Wir wollen sehr weit kommen«, sagt Amthor: »Das muss der Anspruch dieser Mannschaft sein.« Drei Schlüsselspieler werden bei dieser Mission jedoch fehlen: Philipp Gößwein und Mario Hartmann sind beim Skifahren, Torwart Maximilian Müller fällt mit einem gebrochenen Finger aus (siehe Kasten).

Julius Mayer
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