Mittwoch, 14.11.2018

Abstiegskampf? »Damit beschäftigen wir uns nicht«

Interview Donnerstag, 08.11.2018 - 13:46 Uhr

Daniel Sauer ist der Vorstandsvorsitzende der Würzburger Kickers. Im Interview mit unserem Medienhaus spricht er über die jüngsten Niederlagen in der 3. Liga.

Vi­el­leicht ist es ja ei­ne gu­te Nach­richt für die Würz­bur­ger Ki­ckers, dass es nun wie­der et­was Licht be­darf, um ein Fuß­ball­spiel aus­zu­tra­gen. Wenn die Mannschaft von Trainer Michael Schiele an diesem Freitagabend (19 Uhr) in der 3. Liga auf den FSV Zwickau trifft, wird das Flutlicht am Dallenberg brennen - und alleine das dient den Kickers als gutes Omen, schließlich sind sie bei den jüngsten Abendspielen gegen Meppen (2:1), Großaspach (0:0) und 1860 München (1:1) stets unbesiegt geblieben.

Andererseits: Es ist keine Frage der Anstoßzeit, ob die Kickers erfolgreich sind oder nicht. Klar ist nur: Gegen Zwickau stehen sie angesichts der jüngsten Resultate gehörig unter Druck. Nach acht Spielen ohne eine einzige Niederlage haben die Würzburger zuletzt drei Pleiten in Serie einstecken müssen. Sollten sie nun auch dem FSV unterliegen, fänden sie sich im Abstiegskampf wieder.

Vor der Partie spricht Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer beim Interview mit unserem Medienhaus über die jüngsten Niederlagen - und über das Thema Abstiegskampf.

0:1 bei Preußen Münster, 1:2 gegen den Halleschen FC, 1:2 beim Karlsruher SC: Was sind die Gründe für diese Ergebnisse, Daniel Sauer?
Sauer: Teils sind wir für unsere mutigen Auftritte wie in Münster nicht belohnt worden, teils war das Spielglück nicht auf unserer Seite.

Ist es aus Ihrer Sicht nur das? Eine Frage von Glück und Pech?
Sauer: Zuletzt war es natürlich auch der eine oder andere Fehler zu viel, da sind wir gewiss nicht blauäugig.

Muss man sich im Falle einer erneuten Niederlage gegen Zwickau auf Abstiegskampf einstellen? Schon vor dem Spiel trennen die Kickers nur noch vier Punkte vom ersten Abstiegsplatz.
Sauer: Damit beschäftigen wir uns nicht. Natürlich hätten wir die 20-Punkte-Marke gerne früher geknackt, jetzt wollen wir sie eben am Freitag überspringen.

Was stimmt Sie denn optimistisch, dass die Mannschaft wieder die Kurve bekommt?
Sauer: Die Art und Weise, wie die Mannschaft unter der Woche arbeitet. Und die Tatsache, dass die Jungs in dieser Saison schon mehrfach gezeigt haben, was sie zu leisten imstande sind.

Und dass sie wissen, wie man aus einem Tief herauskommt?
Sauer: Ja. Wir haben schon zu Beginn dieser Spielzeit gemeinsam die richtigen Schlüsse gezogen (auch da haben die Kickers dreimal in Folge verloren, d. Red.) und sind guter Dinge, dass wir zeitnah mit unseren Fans wieder Erfolgserlebnisse feiern können.

Sebastian Leisgang
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