Samstag, 15.12.2018

5:3 - Viktoria Aschaffenburg tut sich in Hain schwer

Fußball

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Clay Verkaj (am Ball, Viktoria Aschaffenburg) versucht sich hier gleich gegen mehrere Hainer Spieler durchzusetzen. Foto: Jürgen Gerlach
Fotograf: Jürgen Gerlach  | Ort: Hain | Datum: 07.08.2018

Die erste Halbzeit geht an die Gastgeber, doch dann dreht der Regionalligist den Spieß. Zum Schluss muss eine Wasserflasche für Keeper Peter Neuberger retten.

Ei­ne Halb­zeit lang durf­te die DJK Hain an der Po­kal-Über­ra­schung, um nicht zu sa­gen -Sen­sa­ti­on, schnup­pern, doch nach dem Sei­ten­wech­sel setz­te die Aschaf­fen­bur­ger Vik­to­ria sch­nell ei­ge­ne Duft­mar­ken und dreh­te die Par­tie:

Mit 5:3 (1:2) gewann der Regionalliga-Aufsteiger in der 1. Hauptrunde des bayerischen Totopokal-Wettbewerbes gegen den drei Klassen tiefer spielenden Bezirksligisten zwar letzten Endes sicher, über weite Strecken der 90 Minuten aber nicht souverän.

Sieben Neue bei der Viktoria

SVA-Trainer Jochen Seitz rotierte, wie angekündigt, kräftig, nominierte mit Torwart Neuberger, Verkaj, Verkamp, Bruno, Zehnder, Grünewald und Ech Chad im Vergleich zum vorigen Verbandsspiel gleich sieben Neue für die Startelf. Verletzt (Flüssigkeit im Knie) fehlt weiterhin Björn Schnitzer. Bei den Gelb-Blauen war beruflich bedingt Andres Arias nicht mit von der Partie, der angeschlagene Tobias Kaminski saß zunächst auf der Bank.

Die Hausherren schienen die Gunst der Stunde nutzen zu wollen. Taktisch hervorragend von Spielertrainer Markus Horr eingestellt, hielten sie in der ersten Halbzeit auch technisch sehr gut mit, hatten ein leichtes Chancenübergewicht und lagen nach 45 Minuten nicht unverdient in Front.

Agon Jashari, der Keeper Neuberger nach einem weiten Abschlag seines eigenen Torhüters mit einem Sonntagsschuss überraschte, und Onur Yazbahar hatten getroffen. Dieses Tor muss Neuberger auf seine Kappe nehmen, hatte er einen Albrecht-Freistoß doch nach vorne abprallen lassen. Daniele Toch hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Er verwertete eine Hereingabe des starken Clay Verkaj direkt.

Die ersten zwölf Minuten nach dem Seitenwechsel kosteten die Seebachtaler in einem unterhaltsamen Spiel den möglichen Sieg: Daniele Toch (49., nach Hereingabe Jonas Fritsch), der ansonsten unauffällige Pasqual Verkamp (53., Vorarbeit Silas Tom Zehnder) und Verkaj mit einem satten Schuss in den rechten Winkel (57.) führten auf dem Kunstrasenplatz die Vorentscheidung herbei.

Zwar sorgte im direkten Gegenzug Yazbahar mit seinem zweiten Treffer für den Anschluss und noch einmal für Hoffnung, doch Bruno stellte, ebenfalls mit seinem zweiten Treffer, den alten Abstand wieder her. Nachdem sich die »Hoer« sowohl in spielerischer als auch läuferischer Hinsicht eine größere Pause gegönnt hatten, bliesen sie, in den letzten Minuten unter Flutlicht, zur Schlussoffensive.

»Das wäre das 5:5 gewesen«

Nachdem Neuberger zunächst einen wuchtigen Flugkopfball von »Badi« Badowski stark pariert hatte, musste bei der Bogenlampe von Kaminski seine im Tor liegende Wasserflasche retten: Latte, Pfosten, Flasche und wieder raus - so der vom Schiri-Gespann offensichtlich nicht genau verfolgte Weg des Balles. Als der gleiche Spieler zwei Minuten später und somit zwei Minuten vor dem Abpfiff den Ball frei über das Tor drosch, rechneten einige der zufriedenen Hainer Zuschauer vor: »Das wäre dann das 5:5 gewesen.«

Thomas Steigerwald
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