Montag, 17.06.2019

Zwei Tore gegen Kitzingen sind Pflicht: So will der BSC den Abstieg verhindern

Be­zirks­li­ga Un­ter­fran­ken-West
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Die Aus­gangs­po­si­ti­on ist klar: Der BSC Schwein­heim muss am Sonn­tag beim Rück­spiel ge­gen Bay­ern Kit­zin­gen min­des­tens zwei To­re schie­ßen, sonst steht der Ab­s­tieg aus der Be­zirks­li­ga Un­ter­fran­ken-West fest.

Trainer André Gall hat sich einen Plan zurechtgelegt - und hofft nun, dass dieser nicht so schnell überholt ist wie im Hinspiel am vergangenen Mittwoch.

BSC Schweinheim - Fvgg Bayern Kitzingen. - Sonntag, 14 Uhr. - Hinspiel: 2:4. - Volle Offensive von Beginn an? Schließlich benötigt Schweinheim nicht weniger als zwei Tore. Oder doch eher ein ausbalancierter Auftritt? Schließlich hat der BSC 90 Minuten Zeit, um jene beiden Treffer zu erzielen, die es braucht, um den Abstieg zumindest vorerst abzuwenden und in die zweite Relegationsrunde einzuziehen.

André Gall muss nicht lange grübeln. Nach dem 2:4 beim Hinspiel in Kitzingen ist für ihn klar: »Wir werden nicht mehr so verhalten auftreten. Am Mittwoch haben wir ein Mittelfeldpressing gespielt, am Sonntag wird es - zumindest sporadisch - ein Angriffspressing sein.« So will Gall frühe Kitzinger Ballverluste provozieren und sein Team in aussichtsreiche Räume kommen lassen. Dass er mit Ugur Öner, Christian Weber und Onur Yazbahar über mindestens drei gefährliche Offensivkräfte verfügt und überdies Dominik Witzel nach seinem beruflich bedingten Ausfall beim Hinspiel nun wieder zum Kader zählt, all das stimmt Gall zuversichtlich.

Nur drei passende Ergebnisse

Die Statistik macht dem BSC allerdings nicht gerade Mut. Die jüngsten drei Heimspiele haben die Schweinheimer allesamt verloren - und in dieser Saison in 15 Partien vor eigenem Publikum ohnehin nur dreimal ein Ergebnis erzielt, das ihnen nun, beim Duell mit Kitzingen, genügen würde. Es braucht ein 2:0 wie Anfang März gegen den TSV Uettingen, auch ein 4:0 wie Mitte August gegen die FG Marktbreit/Martinsheim wäre natürlich ebenso ausreichend wie jenes 5:1, das die Gall-Elf Ende Oktober gegen den FV Karlstadt zustande gebracht hat.

Dass es zuletzt aber gerade am Erbig nicht gut gelaufen ist, führt Gall auf einen grundsätzlichen Aspekt zurück: »Es ist nicht so wichtig, ob man ein Heim- oder Auswärtsspiel hat - es kommt einfach auf das individuelle Leistungsvermögen der Spieler und die jeweilige Tagesform an.« Damit diese stimmt, trifft sich die Mannschaft am Sonntagvormittag zu einem Spaziergang, um sich gemeinsam auf das Endspiel einzustimmen. Erst tags zuvor bittet Gall zum Abschlusstraining, da am Freitag das Relegationsspiel zwischen dem FC Südring und dem FC Leinach ansteht.

Sollte der BSC den Rückstand gegen Kitzingen noch drehen, trifft er in der zweiten Relegationsrunde auf den Gewinner dieses Duells - und könnte doch noch den Klassenverbleib sicherstellen.

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