Mittwoch, 26.06.2019

Südring nimmt die erste Hürde: 0:0 reicht dem Aschaffenburger Vizemeister gegen Leinach zum Weiterkommen

Fußball-Relegation
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Laufduell zwischen Südrings Stefan Pajic (rotes Trikot,) und Leinachs Daniel Schmitt. Foto: Thomas Minnich
Foto: Thomas Minnich

Die ers­te Hür­de ist ge­nom­men, jetzt heißt es war­ten auf den nächs­ten Geg­ner, der am Sonn­tag im Rück­spiel zwi­schen dem BSC Schwein­heim und der VFgg Bay­ern Kit­zin­gen er­mit­telt wird (Vor­spiel 4:2 für Kit­zin­gen).

Relegation zur Bezirksliga Unterfranken West: 1. FC Südring - FC Blau-Weiß Leinach 0:0. - Es war kein fußballerisches Feuerwerk, das da am Südring vor 350 Zuschauern über die Bühne ging. Zu viel stand für beide Clubs auf dem Spiel. Das Remis im Vorspiel bedeutet für die Gastgeber aufgrund der beiden auswärts erzielten Tore einen leichten Vorteil, letztlich waren die beiden Treffer auch ausschlaggebend für das Weiterkommen.

Die erste Viertelstunde gehörte den Einheimischen. Goalgetter Mirel Ramic (10.) und Halilovic scheiterten aber mit ihren Hebern nach schöner Vorarbeit von Stevan Zivkovic jeweils nur um Zentimeter. Nach 19 Minuten fand Südrings Dino Dermanovic in Gästekeeper Meier seinen Meister. Von Leinach war in den ersten 20 Minuten nur wenig zu sehen, das änderte sich Mitte der ersten Halbzeit.

Südrings Keeper Tekin Babyigit, der für den rotgesperrten Stammtorhüter Ivan Vrdoljak zwischen den Pfosten stand, musste nach 25 Minuten verletzt raus, für ihn kam Arif Samast. Südring wirkte dadurch im Deckungsverbund verunsichert. Leinach eröffnete sich nach einem Freistoß aus dem Halbfeld die bis dato größte Torchance. Daniel Bufe legte auf Klisch ab, der völlig freistehend aus zwölf Metern den Ball knapp neben das Tor Lsetze. Zwei Minuten später vergab auch Daniel Bufe, der im Vorspiel noch zweifach getroffen hatte, aus zehn Metern kläglich.

Die Gäste versuchten es immer wieder mit langen Bällen auf Kevin Klisch und Daniel Bufe und brachten damit die Südringer Abwehr einige Male in Bedrängnis. Vor dem Tor aber fehlte dem FCL ebenso die Durchschlagskraft wie den Einheimischen. Kurz vor dem Pausenpfiff sorgte Südrings Mittelfeldmotor, Stevan Zivkovic, auffälligster Akteur des FCS, für einen Aufreger. Er knallte die Kugel aus 25 Metern an die Querlatte.

Wer diesen Lattenkracher als Signal für einen offensiveren zweiten Durchgang gedeutet hatte, sah sich zunächst getäuscht. Leinach probierte es meist wieder mit langen Bällen in die Spitze, Südring hatte sich mittlerweile gut darauf eingestellt. Auf der anderen Seite konnten die Einheimischen ihren technisch exzellenten Kombinationsfußball nur sporadisch zeigen. In der Schlussphase wurde es noch einmal turbulent und hektisch. Südrings Verteidiger Bozidar Petrovic und Stefan Pajic mussten zweimal in höchster Not auf der Linie klären, dann war Schluss. Das 0:0 reichte Südring für die nächste Runde.

»Das war eine schwere Geburt. Am Ende war das Unentschieden sogar glücklich. Wir hätten in der ersten halben Stunde den Sack schon zumachen können, mussten in der Schlussphase aber um das Weiterkommen zittern. Wenn ich beide Spiele betrachte, dann war unser Weiterkommen aber auf jeden Fall verdient«, resümierte Südrings Vorsitzender Zoran Danicic.

1. FC Südring - BW Leinach 0:0

1. FC Südring: Babyigit, Jovanovic, Petrovic, Kadir Aslin, Zirkovic, Pajic, Ramic, Teisc, Tolga Aslin, Dorde Petrovic, Dermanovic, Samast, Kovacevic, Halilovic, Tokalija, Eckert. - FC Blau-Weiß Leinach: Meier, Konrad, Geißler, Hemmerich, Schmitt, Pickel, Nikolai Kriebs, Denk, Bufe, Klisch, Roos, Kurz, Metz, Kunz. - Zuschauer: 350. - Schiedsrichter: Rene Kohl (Gochsheim). - Gelb-Rot: Andre Eckert (96., 1. FC Südring)

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