Sonntag, 26.05.2019

Sebastian Torka hält seinen Kasten sauber

Juniorenfußball: Viktoria Aschaffenburgs D-Junioren siegen zum dritten Mal beim Eschauer Pfingstturnier

Junioren-Turnier
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Keinen Ball gaben die Aschaffenburger D-Junioren, wie in dieser Szene Fabio Gross (am Boden), verloren.
Foto: Jörg Albert

Nach 2006 und 2008 tru­gen sich die D-Ju­nio­ren des SV Vik­to­ria Aschaf­fen­burg am ver­gan­ge­nen Pfingst­wo­che­n­en­de be­reits zum drit­ten Mal in die Sie­ger­lis­te des na­tio­na­len Pfingst­tur­niers in Eschau ein.

Dank einer starken Defensive mit einem herausragenden Keeper Sebastian Torka, der im gesamten Turnierverlauf nicht ein Gegentor hinnehmen musste, behielten die Viktorianer auch im Finale gegen den JFC Frankfurt mit 3:0 (nach Siebenmeterschießen) die Oberhand.
Gluthitze auf dem Sportgelände
Obwohl der Wettergott über beide Turniertage für eine Gluthitze auf dem Eschauer Sportgelände sorgte, zeigte sich Hauptorganisator Thomas Roscher mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden: »Die teilnehmenden Mannschaften haben sehr gute sportliche Leistungen gezeigt und auch die Organisation verlief reibungslos.«
In der Vorrundengruppe A bestätigte der Nachwuchs des Bayernligisten Viktoria Aschaffenburg seine Favoritenstellung und zog als souveräner Gruppensieger in die Zwischenrunde ein. Überraschen konnte die TSG Niederdorfelden, die den letztjährigen Gewinner und hessischen Gruppenligisten TSG/FC Königstein mit einem 2:0-Erfolg aus dem Turnier warf.
Klare Verhältnisse herrschten auch in der Gruppe B, wo der JFC Frankfurt keine Schwächen zeigte und sich gemeinsam mit dem SKV Mörfelden für den zweiten Turniertag qualifizierte. Die Zwischenrunde vervollständigten Germania Enkheim und die SG Rosenhöhe Offenbach aus der Gruppe C. Sämtliche einheimische Teams, außer den Viktorianern, mussten schon nach der Vorrunde die Segel streichen.
Deutlich enger wie am ersten Tag ging es am Pfingstsonntag in der Zwischenrunde zu. Nur aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber der SG Rosenhöhe Offenbach erreichte die Viktoria das Finale. Dort erwartete die Elf von Trainer Leander Aust den JFC Frankfurt, der Germania Enkheim ebenfalls nur wegen der mehr erzielten Tore hinter sich ließ.
Trotz der Gluthitze zeigten die Viktoria und der JFC Frankfurt, der von Norbert Nachtweih trainiert wird, im Finale technisch starke Leistungen und eine hohe Einsatzbereitschaft. Die Frankfurter hatten zwar leichte Feldvorteile, doch die Aust-Elf war durch Konter immer wieder gefährlich.
»Unsere Defensive steht gut. Wir haben jetzt die Chance, den Pokal nach Aschaffenburg zu holen. Ihr müsst den entscheidenden Meter mehr wie die Frankfurter gehen«, lautete die Halbzeitansprache des Viktoria-Coaches an seine Elf. Und seine Kicker sollten sich an die Vorgabe von Aust halten. So gelang es den kleinen Viktorianern mit viel Kampfgeist das torlose Unentschieden bis zum Schlusspfiff zu halten und die Entscheidung über das Siebenmeterschießen herbeizuführen.
Alle Siebenmeter gehalten
Da mit Sebastian Torka ein Meister seines Fachs zwischen den Aschaffenburger Pfosten stand, der alle Siebenmeter der Frankfurter hielt, durften die Viktorianer am Ende den Siegerpokal entgegennehmen.
Das Spiel um den dritten PLatz entschied Germania Enkheim nach Treffern von Timba Ott (3.) und Leon Misic (11.) mit 2:0 gegen die SG Rosenhöhe Offenbach für sich. Fünfter wurde der SKV Mörfelden vor der TSG Niederdorfelden. Die Torjägerkanone sicherte sich Merlin Roos (JFC Frankfurt, 7 Treffer) vor Tayfun Yilmaz (SKV Mörfelden). Jörg Albert

e Bildergalerie vom Turnier unter
www.main-kick.de

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