Montag, 24.06.2019

Relegation zur Landesliga-Nordwest: Die DJK Hain empfängt am Donnerstag den SV Erlenbach

Relegation zur Landesliga-Nordwest
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Am Don­ners­ta­g­a­bend (18.30 Uhr) trifft Be­zirks­li­gist DJK Hain auf Lan­des­li­gist SV Er­len­bach - und sieht sich vor dem Hin­spiel der ers­ten Re­le­ga­ti­ons­run­de um ei­nen Platz in der Fuß­ball-Lan­des­li­ga Nord­west in ei­nem psy­cho­lo­gi­schen Vor­teil. Er­len­bachs Trai­ner Ni­co De Ri­nal­dis nimmt un­ter­des­sen ein Trio in die Pf­licht.

Markus Horr muss zunächst eine Weile überlegen. Ist seine Mannschaft nun im Vorteil? Oder ist es nicht von Belang, dass seine Hainer eine überraschend gute Saison hinter sich haben, während Erlenbach bereits der zweite Abstieg binnen eines Jahres droht? Ein wenig Bedenkzeit, dann sagt Horr: »Ich glaube schon, dass es etwas anderes ist, eine positive Saison mit der Relegation zu krönen, als gegen den Abstieg zu spielen.«

Für den 34-jährigen Spielertrainer der DJK ist deshalb auch klar: »Wir bleiben uns treu. Wir wollen unser Spiel selbst durchdrücken.« Das heißt: den auf Ballbesitz angelegten Stil auch gegen einen Landesligisten beizubehalten, schließlich hat Hain die letzten sieben Partien allesamt gewonnen - und Erlenbach, das Horr »offensiver als in der Runde« erwartet, ist angeschlagen.

Zwei Siege unter De Rinaldis

Zwei Siege, zwei Unentschieden und sieben Niederlagen: Das ist die Bilanz des SVE nach der Winterpause - und damit auch die Bilanz von Trainer Nico De Rinaldis, der Sebastian Göbig zum Jahreswechsel beerbt hat. »Der Klassenerhalt ist unser Ziel«, sagt De Rinaldis, »und das können wir immer noch erreichen. Aber wir wissen, dass Hain eine taktisch gut ausgebildete Mannschaft ist.«

Und: Selbst wenn Erlenbach die erste Relegationsrunde mit Hin- und Rückspiel überstehen sollte, muss der SVE noch einen zweiten Vergleich für sich entscheiden - mit dem Gewinner des Duells zwischen dem TSV Gochsheim und dem Baiersdorfer SV. Nur eine der vier Mannschaften spielt in der nächsten Saison sechstklassig,

De Rinaldis aber gibt sich kämpferisch. »Wir wollen auch nächstes Jahr Landesliga spielen - das ist unser Signal nach draußen«, betont der 45-Jährige und nimmt in diesem Zuge vor allem drei Spieler in die Pflicht: Kapitän Fulbert Amouzouvi, Mittelfeldspieler Muhammed Kayaroglu und Torjäger Philipp Traut. »Sie müssen liefern«, fordert Erlenbachs Coach, »entweder sind sie in der Lage, den Unterschied zu machen - oder nicht. Dann geht es schief.«

Kocer und Fries zurück

Grundsätzlich ist De Rinaldis aber positiv gestimmt - nicht zuletzt, weil mit Mustafa Kocer ein routinierter Akteur zurückkehrt, der beim jüngsten 3:6 in Unterpfleichfeld gefehlt hat. »Erfahrene Spieler wie ihn brauchen wir in einem solchen Relegationsspiel«, sagt De Rinaldis.

Auf Hainer Seite dürfte derweil Matthias Fries wieder zur Startformation zählen. Der Innenverteidiger hat am vergangenen Samstag beim 3:2 in Retzbach nur in der zweiten Hälfte gespielt, weil er unter der Woche krank war. Ob auch Tobias Kaminski gegen Erlenbach von Beginn an aufläuft, ist noch offen. »Er hat mir zuletzt nicht so gut gefallen«, gesteht Horr.

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