Uissigheims Dauerbrenner Ruben Diehm reist gerne und hat Javier Martinez als Vorbild

»Ich muss an meinem Abschluss arbeiten«

Landesliga Odenwald
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Symbolfoto: Fußball.
Foto: Denise Nadler
Dau­er­b­ren­ner, al­so Ki­cker, die fast im­mer für ihr Team auf dem Ra­sen ste­hen, gibt es beim Fuß­ball-Lan­des­li­gis­ten VfR Uis­sig­heim ei­ne gan­ze Men­ge. Aber ei­ner sticht be­son­ders her­vor: Ru­ben Diehm. Der In­nen­ver­tei­di­ger und Mit­tel­feld-All­roun­der hat mit Ab­stand die meis­ten Spiel­mi­nu­ten auf dem Bu­ckel.

Ruben Diehm ist studierter Wirtschaftsingenieur mit dem Schwerpunkt Marketing/Sales Management und ist von Beruf Vertriebsingenieur. Den 28-Jährigen zieht es regelmäßig in die Ferne. Er will die Welt sehen. Sein Auslandsemester verbrachte er nicht umsonst in Südkorea.

Fußballerisch wurde Diehm bei den Dorfkickers Mainschleife groß und spielte dann zwei Jahre für die erste Mannschaft des TSV Bettingen. Durch seinen jüngerer Bruder Maximilian, der als Torwart beim VfR spielt, kam er 2015 nach Uissigheim. Unser Medienhaus hat mit Ruben Diehm gesprochen.

Herr Diehm, Sie sind mit rund 1680 Spielminuten in dieser Saison im VfR-Team der Dauerbrenner schlechthin. Nur zwei Spiele haben Sie verpasst. Warum das?

In Nassig musste ich am zweiten Spieltag eine Gelb-Rot-Sperre absitzen. Und das Spiel in Waldbrunn habe ich aufgrund eines Mexiko-Urlaubs verpasst. Leider ist die Saison für mich jetzt aber gelaufen, weil ich mir im letzten Spiel gegen Höpfingen die Hand gebrochen habe.

Der Klassenerhalt wurde bereits im März erreicht. Wenn man jetzt relativ entspannt in jedes Spiel gehen kann, ruft dann jeder wirklich noch das volle Leistungspotential ab?

Für uns ein toller Erfolg, den Klassenerhalt so früh zu sichern. Die große Anspannung fällt dann natürlich erst einmal ab. Allerdings will man als Fußballer jedes Spiel gewinnen.

Sie spielen jetzt seit der Saison 2015/2016 für die erste Mannschaft des VfR Uissigheim. Können Sie sich noch an Ihr erstes Landesliga-Spiel erinnern?

Das müsste eine Heimniederlage gegen den TSV Kreuzwertheim gewesen sein. Kein gutes Ergebnis, aber trotzdem ein tolles Erlebnis für mich.

Bei welchem Angebot eines anderen Clubs wären Sie fast schwach geworden?

Ganz ehrlich, seitdem ich beim VfR spiele, kam für mich ein Wechsel nie in Frage.

Was ist fußballerisch Ihre größte Schwäche?

Ich strahle häufig zu wenig Torgefahr aus und muss dringend an meinem Torabschluss arbeiten.

Und Stärke?

Eine gute Spielübersicht und Ruhe am Ball.

Was mögen Sie an Ihrem Trainer Mario Oberst mal so gar nicht?

Bei ihm gibt es nichts zu kritisieren. Er ist fachlich und menschlich ein super Trainer.

Wann gibt es in der Bundesliga wieder mal einen Meister, der nicht Bayern München heißt?

Dort herrscht aktuell viel Unruhe, und die Konkurrenz verstärkt sich gut. Trotzdem wird das, so hoffe ich, noch einige Jahre dauern.

Mein Lieblingsverein (außer Uissigheim) ist...

Bayern München.

Wenn ich nicht Fußballer geworden wäre, dann vermutlich...

Ausdauersportler. Aber eine andere Option als Fußball gab es für mich eigentlich nie.

Nie verzichten könnte ich auf...

Fernreisen.

Auf der Bank sitzen ist für mich...

Häufig eine nervliche Belastung.

Mein großes Vorbild als Fußballer ist/war...

Javi Martinez.

Kaffee oder Tee?

Ganz klar Kaffee.

Kondition oder Technik?

Auf mich trifft wohl eher Kondition zu.

Stadion oder Sportplatz?

Sportplatz.

Kurzpass-Spiel oder lange Bälle?

Kurzpass-Spiel.

Wertheimer Zeitung oder Fränkische Nachrichten?

Ein klassisches Unentschieden.

Sommer oder Winter?

Auf jeden Fall Sommer.

Amateur- oder Profifußball?

Profifußball, aber ich verfolge beides sehr gerne.

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