Samstag, 17.11.2018

Großartig im Auslassen von Großchancen

VfR Uissigheim:0:0 trotz Offensivspektakel

Sonntag, 09.09.2018 - 21:44 Uhr

Fuß­ball-Lan­des­li­ga Oden­wald: VfR Uis­sig­heim - TSV Höp­fin­gen 0:0. - Die Ki­cker des VfR Uis­sig­heim sind in der letz­ten Wo­che für vie­les kri­ti­siert wor­den, auch zu Recht. Aber was man der VfR-Mann­schaft nicht vor­wer­fen kann, ist ihr Ein­satz­wil­le.

Gegen Höpfingen zeigte die Elf von Trainer Andreas Walz über fast die kompletten 90 Minuten ein wahres Offensivspektakel. Eine Kombination war schöner als die andere. Doch der finale Abschluss wollte einfach nicht gelingen. Entweder der Ball ging schlanke acht Meter am Tor vorbei, oder ein TSV-Kicker brachte im letzten Moment noch ein Bein dazwischen. VfR-Pressesprecher Bernd Rauch hatte zwar einen vollen Chancenzettel - Tore standen jedoch nicht darauf. »Und ich habe nur etwa die Hälfte der Chancen aufgeschrieben«, so Rauch.

Gleich zu Beginn stand Höpfingens Keeper Andre Kaiser mehrmals im Mittelpunkt des Geschehens. Doch sowohl Jonas Faulhaber als auch Volker Rüttling scheiterten. Den Schuss von Lennart Morawietz (25.) wollten die VfR-Fans am liebsten ins Tor schreien, doch der Ball ging in die Wolken. »Das Stöhnen bei den Zuschauern wurde mit jeder vergebenen Großchance lauter«, beschrieb Rauch die knisternde Stimmung auf dem Sportplatz.

Auch Morawietzs zweiter Versuch (35.) ging knapp am Lattenkreuz vorbei. Somit war das 0:0 zur Pause für die Gäste aus Höpfingen, die sich in Durchgang eins nicht eine Torchance erspielten, mehr als schmeichelhaft.

Markl steht sich wund

Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild: Uissigheim war großartig im Auslassen von Großchancen. Höpfingens Torwart Kaiser avancierte derweil zum besten Mann auf dem Platz. Allein er hielt den einen Punkt für Höpfingen fest. Maximilian Diehms Vertreter im VfR-Tor, Thorsten Markl, stand sich im eigenen Strafraum wund.

In der Nachspielzeit hätten die Gäste die Partie um ein Haar auf den Kopf gestellt, doch der Ball ging über den Kasten.

Fazit von Bernd Rauch: »Klar, so ein Spiel kann man am Ende auch verlieren. Die Jungs sind ein hohes Tempo gegangen. Ab der 75. Minute wurden die Beine schwer. Es wurden keine Sprints mehr angezogen, die Gefährlichkeit in den Aktionen war weg.«

VfR Uissigheim: Markl, R. Diehm (11. C Gros), V. Rüttling (70. Weber), Schmitt (85. Heerd), M. Füger (70. May), Sladek, Faulhaber, Väth, Matti Duschek, Martin, Morawietz. - Schiedsrichter: Fabian Ebert (Edingen/Neckarhausen). - Zuschauer: 170.

clk
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