Montag, 18.03.2019

Auch der dritte Coach bleibt nicht lange

Kreisliga TBB:Marco Kempf will Kickers DHK Wertheim sicher in der Klasse halten - Im Sommer kommt Büttner

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Florian Büttner (FV Helmstadt) übernimmt ab kommender Saison als Spielertrainer Kickers DHK Wertheim. Foto: Thomas Appel
Foto: Thomas Appel

Es ist kaum zu glau­ben, aber mit Mar­co Kempf steht bei den Ki­ckers DHK Wert­heim in die­ser Sai­son schon der drit­te Trai­ner auf der Kom­man­do­brü­cke. Der Club aus der Fuß­ball-Kreis­li­ga Tau­ber­bi­schofs­heim be­gann mit Bernd Ried­mann, der we­gen Er­folg­lo­sig­keit ge­hen muss­te. Ihm folg­te Ste­fan Hör­ner, der aus fünf Spie­len sa­gen­haf­te 13 Zäh­ler hol­te.

Mit ihm hätten die Kicker sehr gerne längerfristig geplant, doch für den 41-Jährigen stand schon vor dem Engagement fest, dass es ein Kurzintermezzo sein würde. Für Hörner steht momentan die Familie im Vordergrund.

Mittlerweile ist der Verein fündig geworden. Favorisiert wurde eine interne Lösung. Marco Kempf, bislang zuständig für die zweite Mannschaft, übernimmt nun bis zum Saisonende das Zepter. Danach erfolgt mit Florian Büttner (35, FV Helmstadt) ein Neuanfang. Marco Kempf ist also nur eine Art Übergangslösung. »Ich werde am Saisonende wieder nach Oberndorf als Trainer wechseln, deswegen bleibe ich nur bis zum Sommer«, so Kempf. Er soll und will die Kicker in der Kreisliga halten.

Nur beim Toreschießen hapert´s

Klingt angesichts des vierten Platzes zunächst einmal widersprüchlich, doch das ist das erklärte Ziel des Clubs. Und schaut man sich die Tabelle genauer an, stellt man leicht fest, dass zwischen Rang vier und zwölf gerade einmal sechs Punkte liegen. Drei oder vier schlechte Spiele, und der Abstiegskampf ist wieder akut. »Natürlich würden wir den vierten Platz gerne verteidigen, aber bei uns steht der Klassenerhalt über allem. Das ist das Ziel«, so Kempf.

Den äußerst erfolgreichen Übergang von Bernd Riedmann zu Stefan Hörner kommentiert Marco Kempf so: »Wir verteidigen einfach besser und kompakter. Mehr möchte ich nicht verraten, ich will es unseren Gegnern ja nicht zu einfach machen.« Die Kickers schweben nach wie vor auf einer Welle des Erfolgs. Auch das jüngste 0:0 gegen Gerlachsheim darf durchaus so bezeichnet werden. Die Mannschaft lieferte eine gute Leistung ab. Allein mit dem Toreschießen haperte es.

Kempfs Analyse: »Es war ein schweres Spiel für beide Mannschaften. Der Wind hat es uns nicht leicht gemacht. Es stand bis zum Schluss auf des Messers Schneide. Wir hätten gewinnen, aber auch verlieren können. Am Ende sind wir mit dem Punkt zufrieden, denn wenn man ein Spiel nicht gewinnen kann, darf man es nicht verlieren. Und wir haben zu null gespielt, das ist auch schön.«

Zurück nach Oberndorf

Marco Kempf hat seine fußballerischen Wurzeln in Eichel, wo er als Jugendlicher auch in der Verbandsliga brillierte. »In Eichel war ich gefühlt mein halbes Leben«, so Kempf. Danach wechselte er nach Oberndorf, wo es ihn nach der Saison wieder hinzieht. Vor seinem Engagement bei den Kickers trainierte er fast vier Jahre lang die erste Elf des FC Eichel.

Taktisch hat er sich im Vorfeld des Duells gegen Külsheim viele Gedanken gemacht. Verraten wollte Kempf aber nichts. »Wir haben einen Plan und versuchen, diesen bestmöglich umzusetzen«, hüllt er sich in Schweigen.

Fehlen werden am Sonntag vermutlich Felix Beuschlein und Okan Cirakoglu. Beide sind angeschlagen. Johannes Edel ist immer noch gesperrt. Ansonsten sind alle Mann an Bord.

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