Warum Fischer und Deusinger beim SV Rieneck hingeworfen haben

Manchmal Tage gebraucht, einen Kader zu bilden

Kreisklasse Würzburg 3
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Immer wieder händeringend war Rienecks Ex-Spielertrainer Markus Fischer auf der Suche nach dem passenden Kader fürs nächste Spiel.
Foto: Denise Nadler
Der SV Rieneck, Spie­ler­trai­ner Mar­kus Fi­scher und der ver­letz­te Co-Spie­ler­trai­ner, An­d­ré De­u­sin­ger, ge­hen for­tan ge­t­renn­te We­ge. Das ha­ben der Vor­sit­zen­de des Vor­letz­ten der Fuß­ball-Kreis­klas­se Würz­burg 3, Bernd Leng­ler, und Fi­scher selbst die­se Wo­che mit­ge­teilt. Achim Vor­stof­fel ist neu­er Coach.

»Beide sind zurückgetreten, weil sie gemerkt haben, dass sie nicht mehr an die Mannschaft herankommen«, sagt Lengler zur Trennung. Eventuell stehe Allrounder Fischer weiterhin als Spieler zur Verfügung.

Fischer verweist darauf, dass es in keiner Weise böses Blut gegeben habe, schildert die Hintergründe aber ausführlicher. Der frühere Frammersbacher Landesliga-Keeper hatte die Mannschaft 2019 übernommen und stieg in seiner ersten Saison mit Rieneck in die Kreisklasse auf. Zuletzt habe viele Abgänge gegeben, acht an der Zahl. Durch die Fusion der zweiten Garnitur mit Gemünden hätten weitere »Zweite«-Akteure aufgehört.

»Vereinsleben nicht so gelebt«

»Es geht hier auch um diverse Interna. Ich habe teilweise Tage damit verbracht, einen Kader aufzustellen. Das Vereinsleben wurde von vielen nicht so gelebt, wie sich das meiner Ansicht nach gehört«, so Fischer, der während des Spielbetriebes schon noch den Eindruck hatte, die Mannschaft zu erreichen. Weiter sei das Vereinsleben von manchen Stellen aus auch nicht »gepusht« worden.

»Wir haben dann weiter alles versucht, wie durch Sondersitzungen. Dann haben wir einen Erwartungsfahrplan an das Team gerichtet. Die Rückmeldung ließ uns nur die Möglichkeit, die Reißleine zu ziehen«, sagt er.

»Es steht im Raum, dass ich weiter als Spieler zur Verfügung stehen. Ich werde mich aber nun erst einmal auf das Schiedsrichter-Amt konzentrieren, bin generell aber für alles offen«, so Fischer. Co-Spielertrainer Deusinger, der zuvor im hessischen Raum aktiv war, sei ebenfalls in den Pausen-Modus übergegangen und halte sich auch alles offen.

Der neue SVR-Coach, Achim Vorstoffel, ist in der Gegend bekannt. Der Rienecker war früher unter anderem Spielertrainer in Gräfendorf, Ruppertshütten, Kempfenbrunn - sowie Trainer und Spieler beim SV Rieneck, zuletzt vor acht Jahren.

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