Samstag, 26.05.2018

Auch mit 40 ist noch nicht Schluss

Fußball:Kirsch wird Reservecoach beim TuS

Montag, 14.05.2018 - 17:08 Uhr

Alex­an­der Kirsch kehrt zum TuS Fram­m­ers­bach zu­rück. Der 40-Jäh­ri­ge über­nimmt die zwei­te Mann­schaft der Nord­spess­ar­ter in der Fuß­ball-Kreis­klas­se Würz­burg 3 und folgt da­mit auf Mi­cha­el Wei­gand und Alex­an­der Gei­ger, die ihr Amt als Spie­ler­trai­ner trotz vor­he­ri­ger Zu­sa­ge nach nur ei­nem Jahr nie­der­le­gen wer­den.

Kirsch ist bewusst, was ihn erwartet: dass er in der Regel nur wenige seiner Schützlinge auf dem Trainingsplatz begrüßen wird; und seine Aufgabe auch darin besteht, häufig zu telefonieren und Spieler fürs Wochenende zu gewinnen. »Die Trainingsbeteiligung ist schwach, an der grundsätzlichen Situation wird sich nicht allzu viel ändern«, sagt Frammersbachs Spielleiter Jochen Mill offen. Kirsch weiß das – und kehrt trotzdem an die Orber Straße zurück.

Eigentlich hatten Weigand und Geiger den Verantwortlichen bereits ihr Ja-Wort für eine zweite Spielzeit gegeben, nun ruderten sie zurück. »Sie haben es sich anders vorgestellt«, erklärt Mill, »wenn du als Trainer etwas erreichen willst, dann ist es natürlich unbefriedigend, nur vier Leute beim Training zu haben.« Er hat Verständnis für Weigand und Geiger, schließlich mussten sie »schon montags anfangen, Spieler für Sonntag einzuladen«, so Mill.

Trotz der Personalprobleme

Der TuS-Spielleiter hofft nun, dass Kirsch die zweite Mannschaft mit den »vier, fünf Jugendspielern, die rauskommen«, voranbringt. Allerdings sagt Mill auch: »Die Personaldecke bleibt dünn. Wir werden die Reserve immer wieder mit Spielern der AH auffüllen müssen. Alex weiß um diese Problematik und trägt das mit.«

Kirsch hatte Frammersbach vor drei Jahren verlassen und den FV Steinfeld/Hausen/Rohrbach in seiner ersten Saison in die Kreisliga geführt. Seine letzte Spielzeit wird der 40-Jährige mit dem Fusionsverein im Tabellenmittelfeld beschließen – und dann wieder für seine alte Liebe tätig sein, für die er bereits Reservecoach sowie Assistenz- und Spielertrainer der ersten Mannschaft gewesen ist. Trotz seines fortgeschrittenen Alters wird er als Spielertrainier fungieren. »Manche spielen bis 50«, sagt Mill, »das ist zwar schwierig, aber mit 40 kann Alex in der Kreisklasse schon noch mitspielen.«

sl

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