Waldzell hat sich nach Fehlstart auf Platz drei verbessert

Mannschaft kaum verändert

A-Klasse Würzburg 5
2 Min.

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Das neue Waldzeller Spielertrainer-Duo: Dennis Gleiß (rechts) und Mirco Gensch.
Foto: Denise Nadler
Ent­ge­gen al­len Er­war­tun­gen und trotz gro­ßer Start­schwie­rig­kei­ten steht Wald­zell/Ans­bach/Ro­den auf ei­nem Re­le­ga­ti­ons­platz der A-Klas­se Würz­burg 5 und hat Ak­ti­en im Auf­s­tiegs­kampf

»Wir haben jetzt alle Fehler gemacht, die man machen kann«, beschrieb Spvgg-Coach Dennis Gleiß den Lernprozess seines Teams, nachdem man die ersten drei Spiele allesamt verloren hatte. Gleiß, der erst seit der laufenden Runde bei »Waro« unter Vertrag steht, sollte Recht behalten. Denn nach dem Sotter-Start legte Waldzell einen echten Lauf hin: Sieben von acht Spielen gewann die Spvgg daraufhin, einzig gegen Schaippach musste man sich geschlagen geben. Für Gleiß ist das eine Überraschung - auch weil von den acht Sommer-Neuzugängen nur zwei regelmäßig zum Einsatz kamen.

Gensch trifft zuverlässig

»Ich habe nicht damit gerechnet. Meistens spielen neun Leute, die auch schon in den letzten Jahren im Kader waren. Wir stehen nicht gut da, weil wir viel investiert haben, sondern weil sich die Mannschaft gefunden hat«, erklärt der 32-jährige Übungsleiter. In der Tat gibt es nur zwei Zugänge, die regelmäßig auf dem Spielberichtsbogen auftauchen: Co-Trainer Mirco Gensch, mit neun Saisontoren gefährlichster Waro-Torjäger, und Nikolaj Gottschalk.

Trotz der guten Leistungen will Gleiß von einem Aufstieg aber nichts wissen: »Es ist weiterhin unser großes Ziel, nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben«, formuliert der Bayern-Fan das Saisonziel bescheiden, justiert dann aber doch etwas nach: »Mit Tabellenplatz fünf wäre ich sehr zufrieden«. Wie gut sich die Spvgg wirklich entwickelt hat, zeigt eine weitere Statistik: Nach elf Spielen hat Waro bereits jetzt drei Zähler mehr auf dem Konto als in der gesamten vergangenen Saison nach 25 Partien - da waren es magere 18.

Den Sieg teuer bezahlt

Am Sonntag wartet nun der TSV Partenstein, der Tabellenvierte, der mit nur einem Punkt Differenz, allerdings auch mit einem Spiel weniger, hinter der Gleiß-Elf positioniert ist. Vor dem vermeintlichen Top-Spiel, das für Dennis Gleiß gar keines ist, beklagt Waldzell schwere Ausfälle: In einem ohnehin schon dünnen Kader verletzten sich am Montag beim Sieg gegen Sackenbach auch noch Ex-Trainer Frank Hirsch (Muskelfaserriss), Mohammed Hosseini (Nasenbeinbruch) und Nikolaj Gottschalk (Muskelfaserriss).

Infolgedessen sieht Gleiß sein Team als Außenseiter: »Partenstein ist da der klare Favorit. Sie sind der Absteiger und haben auch Baris Spor Lohr geschlagen. Allein daran sieht man, was sie können«, warnt Gleiß.

Die Torjäger

19 Tore

Ugur Sen (Baris Spor Lohr)

9 Tore

Mirco Gensch (Waldzell/Ansbach/Roden)

Marco Harth (Partenstein)

Antonio Sacra (Sackenbach)

8 Tore

Albin Maloku

Die Spiele

Sonntag, 13 Uhr

FV Steinfeld/Hausen/Rohrbach II (9 Punkte, Platz 11) - TSV Wolfsmünster (6, Platz 13). - In Hausen. - Unser Tipp: 0.

DJK Wombach II (13, Platz 8) - FV Gemünden/Seifriedsburg II/Rieneck II (9, Platz 10). - Unser Tipp: 1.

Sonntag, 15 Uhr

SG Rodenbach/Neustadt/Erlach (13, Platz 7) - DJK Fellen (9, Platz 9). - In Rodenbach. - Unser Tipp: 0.

TSV Partenstein (20, Platz 4) - Spvgg Waldzell/Ansbach/Roden (21, Platz 3). - Unser Tipp: 0.

SV Sendelbach/Steinbach II (9, Platz 12) - SV Schaippach (30, Platz 2). - In Steinbach. - Unser Tipp: 2.

Baris Spor Lohr (30, Platz 1) - ASV Hofstetten (5, Platz 14). - Unser Tipp: 1.

FC Ruppertshütten (17, Platz 5) - TSV Sackenbach (13, Platz 6). - Unser Tipp: 0.

Zur Person: Dennis Gleiß

Alter: 32

Beruf: Logistikleiter

Wohnort: Rieneck

Geburtsort: Würzburg

Im Verein seit: Juli 2022

Frühere Stationen: FV Gemünden/Seifriedsburg, SG Burgsinn, SV Rieneck

Lieblingsverein: FC Bayern München

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