Eintracht Kleinheubach kommt zum Klassenprimus Großheubach

Derbystimmung am Engelberg

Kreisliga AB/MIL
3 Min.

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Foto: Marco Bachmann
Von den ers­ten fünf Teams der Kreis­li­ga Aschaf­fen­burg/Mil­ten­berg pral­len am elf­ten Spiel­tag vier im di­rek­ten Ver­g­leich au­f­ein­an­der. Da­bei steht das Heu­ba­cher Du­ell am En­gel­berg im Fo­kus.

Hier erwartet Aufsteiger und Klassenprimus Großheubach den Mitaufsteiger und alten Rivalen, den Tabellenfünften Eintracht Kleinheubach. In Wiesen kreuzen der Tabellenvierte und der Dritte die Klingen, wenn die Zebras ihre Visitenkarte bei der Bavaria abgeben. Der Tabellenzweite Germania Dettingen ist um seine Aufgabe beim FC Unterafferbach ebenfalls nicht zu beneiden.

TSV Großheubach (28/1.) - SG Eintracht Kleinheubach (16/5.). - Am Engelberg brennt die Luft vor dem Derby. Beide Teams stiegen gemeinsam auf, beide legten einen überragenden Saisonstart in der höchsten Liga des Fußballkreises hin, auch wenn die Eintracht zuletzt in Unterafferbach ein 0:9-Debakel erlebte und am Montag daheim gegen Gencler nach einer 2:0-Führung nur remisierte. Trotz der großen Rivalität der beiden Clubs und der Vorgeschichte aus der Vorsaison (wir berichteten) soll jetzt auf dem grünen Rasen der faire, sportliche Wettkampf den Sieger ermitteln. »Wir fahren als klarer Außenseiter zum TSV, wollen aber versuchen, den souveränen Tabellenführer zu ärgern«, teilte Eintracht-Sprecher Uwe Waidelich mit. - Vorsaison: 4:1/2:0.

FSV Teutonia Obernau (15 Punkte/7. Platz) - SV Schöllkrippen (15/6.). - Mit einem Heimsieg über den Tabellennachbarn wollen die Obernauer am Samstag ihre Kerb einläuten und den Gegner in der Tabelle überholen. Die Teutonia kehrte mit einem glücklichen, hauchdünnen 3:2-Erfolg aus dem Hochspessart zurück, während der SVS nach einer 3:1-Führung gegen Wiesen am Ende noch remisierte und zwei Punkte abgab. »In Obernau wären wir diesmal mit einem Pünktchen zufrieden, dann würden wir vor der Teutonia bleiben«, meinte Schöllkrippens Sprecher Mathias Herforth. Die Gastgeber wollen mehr. - Vorsaison: 1:2/1:2. (beide Samstag, 16 Uhr)

Elsava Elsenfeld (3/14.) - FC Hochspessart (11/10). - Die Elsava steckt bis Oberkante Unterlippe im Schlammassel. Neun Niederlagen und nur der Sieg gegen Schlusslicht Südring, der mit 8:2 zwar klar ausfiel, aber auch nur drei Zähler einbrachte, nageln die Elsava auf dem vorletzten Platz fest. Da wird es höchste Zeit, noch in der Vorrunde eine Aufholjagd zu starten. Ob der FCH da der richtige Gegner ist? Der Aufsteiger holte aus den letzten drei Spielen nur ein Pünktchen, steckt also ebenfalls in einer kritischen Situation. »Wir müssen schauen, dass wir jetzt wieder die Wende zum Besseren einleiten«, hofft Hochspessarts Pressewart Stefan Müller auf Zählbares im Spessart-Stadion.

Kahl klar im Aufwind

SV Gencler Birligi Aschaffenburg (14/8.) - SG Viktoria/DJK Kahl (8/13.). - Gencler holte aus den letzten drei Partien nur ein mageres Pünktchen und rutschte so von Rang drei auf Platz acht ab. Immerhin gelang am Montag nach einem 0:2-Rückstand in Kleinheubach noch ein Remis. Jetzt peilt das Team den fünften Saisonsieg an. Die Kahler Spielgemeinschaft befindet sich nach den letzten beiden Siegen klar im Aufwind.

SV Bavaria Wiesen (17/4.) - Spvgg Niedernberg (19/3.). - Die beiden Verfolger haben auf das Spitzenduo bereits einen gebührenden Abstand von sieben, bzw. neun Punkten. Da darf nicht mehr viel schiefgehen, wenn man noch um die begehrten Plätze mitspielen will. Niedernberg musste am Vorsamstag in Großheubach mit 2:3 die zweite Saisonniederlage quittieren, gewann aber am Montag gegen Südring deutlich mit 6:1. Wiesen rettete nach einem 1:3-Rückstand in Schöllkrippen wenigstens noch ein Pünktchen. Jetzt kann das Sprung-Team mit einem Sieg an den Zebras vorbei auf Rang drei rücken. Niedernberg reist mit breiter Brust an. »Wir haben in den elf absolvierten Partien bewiesen, dass wir mit jedem Team in der Kreisliga mithalten können. Wir werden uns definitiv nicht verstecken«, ließ Niedernbergs Sprecher Florian Ruhland wissen.

FC Unterafferbach (10/12.) - SV Germania Dettingen (26/2.). - Der Zweite gastiert beim Tabellenzwölften. Die Papierform spricht zunächst klar für die Germania. »Die Unterafferbacher liegen uns aber überhaupt nicht. In den letzten Jahren haben wir nie dort gewonnen. Es wäre also jetzt an der Zeit. Ich wäre allerdings auch mit einem Pünktchen dort zufrieden«, meinte Dettingens Sprecher Patrick Weber. Der FCU trumpfte am vergangenen Wochenende mit einem 9:0-Sieg gegen Kleinheubach auf und möchte gerne den vierten Saisonsieg landen. - Vorsaison: 1:1/2:0.

VfR Großostheim (11/11.) - Eintracht Leidersbach (13/9.). - Die bittere 0:1-Heimniederlage am Samstag gegen Kahl konnten die Rasenspieler mit dem anerkennenswerten 2:2 in Dettingen wieder einigermaßen zurechtbiegen. Gelingt jetzt ein Heimsieg gegen den Aufsteiger, dann kann sich der VfR aus den Kellerregionen lösen und den Gast in der Tabelle überholen. Das wollen die Gäste nicht zulassen. »Wir müssen gegen die Teams, die hinter uns stehen, unbedingt Punkte sammeln«, gab Eintracht-Pressewart Sebastian Feyh die Parole aus. (alle Sonntag, 15 Uhr).

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