Samstag, 17.11.2018

Gipfeltreffen bei Spitzenreiter Mömlingen

Kreisliga AB/MIL Donnerstag, 30.08.2018 - 15:57 Uhr

Die bei­den Top-Par­ti­en des sechs­ten Spiel­tags stei­gen in der Kreis­li­ga Aschaf­fen­burg/Mil­ten­berg beim Spit­zen­duo Möm­lin­gen und Wie­sen.

Die Viktoria erwartet mit Mechenhard den Tabellendritten zum Gipfeltreffen und die Bavaria empfängt den Tabellensiebten Hobbach/Wintersbach, der am Vorsonntag beim 3:4 den Mömlingern die Krallen zeigte.

Die Elsava aus Elsenfeld will gegen Unterafferbach Revanche für die beiden Niederlagen der letzten Saison und mit einem Heimsieg den Platz in der Verfolgergruppe festigen.

Vier Aufsteiger prallen im direkten Vergleich aufeinander. Am Südring empfängt der gastgebende 1. FCS den SV Großwallstadt, der zusammen mit den Südringern aus der Kreisklasse 2 kam und am Vorsonntag seinen ersten Saisonsieg feierte.

Schimborn möchte im Duell gegen den TSV Großheubach endlich das erste Erfolgserlebnis in der Kreisliga verbuchen. Im Großostheimer Bachgaustadion prallen die beiden Rasenspieler-Teams aufeinander, die am Vorsonntag jeweils bittere Niederlagen quittieren mussten und Richelbach will nach vier Niederlagen in Folge gegen den Gast aus Pflaumheim endlich wieder punkten.

Frankonia hoch motiviert

FC Viktoria Mömlingen (13 Punkte/1. Platz) - SV Frankonia Mechenhard (10/3.). - Auch wenn die Mechenharder ihr Heimspiel am Vorsonntag gegen den TV Wasserlos mit 0:2 in den Sand setzten: Zum Top-Spiel beim Klassenprimus fährt die Frankonia hoch motiviert und mit Revanchegelüsten. »Nach den vielen Pleiten der letzten Jahre wollen wir endlich einmal etwas Zählbares gegen Mömlingen holen«, hofft Mechenhards Abteilungsleiter Hans Martin Müller. Ob die Mömlinger da mitspielen? Die Viktoria strotzt nach vier Siegen und einem Remis voller Selbstbewusstsein und möchte daheim nichts anbrennen lassen. Die Favoritenrolle liegt klar beim gastgebenden Tabellenführer. - Vorsaison: 3:1/4:1.1.

Duell der Aufsteiger

FC Südring (1/14.) - SV Großwallstadt (4/11.). - Am Südring prallen die beiden Aufsteiger aus der Kreisklasse II aufeinander. In der Vorjahressaison siegten jeweils die Heimmannschaften. Dem 1. FCS fehlt nach dem ersten Kreisliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte noch der erste Sieg. Bislang steht lediglich das 2:2 in Pflaumheim auf der Haben-Seite. Da verspielte der FCS allerdings noch eine 2:0-Halbzeitführung.

Großwallstadt feierte am Vorsonntag gegen Mitaufsteiger SG Schimborn mit 4:0 den ersten Dreier der Saison und hofft in Südring auf einen Punkt. »Das wird zwar sehr schwer für uns dort. Bei uns ist Spielertrainer Patrick Amrhein wieder dabei und wir spekulieren auf ein Remis«, hofft SVG-Abteilungsleiter Aldo Pinetti auf ein Pünktchen.

Das erste Erfolgserlebnis?

SG Schimborn (0/15.) - TSV Großheubach (4/10.). - Aufsteiger Schimborn wartet immer noch auf das erste Erfolgserlebnis in der Kreisliga. »Wenn nicht jetzt, wann dann«, lautet die Devise bei der SG vor dem Duell gegen den Mitaufsteiger aus Großheubach, der ebenso wie Schimborn nach dem Gewinn der Vizemeisterschaft mit einem Sieg über den TSV Amorbach die Kreisliga buchen konnte. Großheubach befindet sich nach dem Sieg gegen Unterafferbach und dem 2:2 gegen Elsenfeld nach 0:2-Rückstand im Aufwind. »Wir wollen auch das Spiel in Schimborn positiv gestalten und beim Aufsteiger unsere erfolgreiche Miniserie fortsetzen«, äußerte sich Großheubachs Pressewart Manuel Meinelt.

Ein unbequemer Gegner

Elsava Elsenfeld (8/4.) - FC Unterafferbach (6/8.). - Die Elsava kann der verspielten 2:0-Führung am Vorsonntag in Großheubach nicht lange nachtrauern. Immerhin blieb die Kaiser-Truppe ungeschlagen und hat sich auf Rang vier eingerichtet. Der kann mit einem Sieg gegen den FCU weiter ausgebaut werden. Doch Vorsicht, der FCU ist für die Elsava ein unbequemer Gegner. »Die Elsenfelder liegen uns, da haben wir im Vorjahr zweimal gewonnen. Bei uns sind auch die Urlauber wieder zurück. Wir können auf der sehr guten zweiten Halbzeit gegen Richelbach aufbauen und wollen auch in Elsenfeld unsere Chance zum Punktgewinn nutzen«, lautete die Ansage des FCU-Sprechers Steffen Müller. - Vorsaison: 3:4/0:2.

SV Richelbach (3/13.) - TSV Pflaumheim (5/9.). - Die Aufstiegseuphorie ist beim SVR verflogen. Dem klasse 1:0-Auftaktsieg gegen den TV Wasserlos folgten zuletzt vier Niederlagen in Serie die den Neuling in die unteren Regionen drückten. Pflaumheim freute sich am Vorsonntag über den ersten Saisonsieg. Dass der ausgerechnet im Bachgau-Derby gegen den Rivalen Großostheim gelang, verdoppelte die Freude beim TSV. »Jetzt wollen wir nachlegen und auch beim Aufsteiger etwas Zählbares mit nehmen«, äußerte sich Pflaumheims Sprecher Andreas Peter.

Wiedergutmachung angesagt

VfR Großostheim (7/5.) - VfR Goldbach (4/12.). - Beide Teams mussten am Vorsonntag bittere Niederlagen quittieren. Die Großostheimer Rasenspieler kehrten ohne Tor und ohne Punkt vom Derby auf der Pflaumheimer Höhe zurück und die Goldbacher Rasenspieler mussten mit 0:3 eine klare Heimniederlage gegen Aufsteiger Bavaria Wiesen hinnehmen. Wiedergutmachung ist also angesagt. »Die Lage ist für uns nach drei sieglosen Spielen schon ziemlich ernst. Im Angriff fehlt uns die Durchschlagskraft, wir haben in den letzten beiden Spielen kein Tor geschossen. Wir fahren als klare Außenseiter nach Großostheim«, teilte Goldbachs Pressewart Norbert Schickling mit. Die Vorjahresergebnisse sollten den Gästen Mut machen, fordern aber die Revanchegelüste der Großostheimer heraus. - Vorsaison: 0:4/0:1.

Keine leichte Aufgabe

Bavaria Wiesen (13/2.) - Spvgg Hobbach/Wintersbach (6/7.). - Der Vorjahresaufsteiger aus dem Hochspessart lieferte am Vorsonntag Tabellenführer Mömlingen einen tollen Kampf auf Augenhöhe, konnte sich aber für die gezeigte Leistung nicht belohnen und musste dem Klassenprimus beim 3:4 die Zähler überlassen. Jetzt geht es für die Spielgemeinschaft zum Aufsteiger und Tabellenzweiten nach Wiesen. Keine leichte Aufgabe, denn die Bavaria hat den Aufstiegsschwung bislang prima umgesetzt und 13 Punkte aus fünf Spielen geholt. »Wir können auf der gegen Mömlingen gezeigten Leistung aufbauen und fahren sicher nicht chancenlos nach Wiesen. Wir versuchen unser Spiel durchzudrücken und nehmen gerne mit was geht«, hofft Hobbach/Wintersbachs Berichterstatter Marcel Berninger auf Zählbares (alle Spiele Sonntag, 15 Uhr).

Ludwig Adrian
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