Mittwoch, 21.11.2018

Aufsteiger Großwallstadt will den ersten Sieg

Kreisliga AB/MIL Freitag, 24.08.2018 - 12:16 Uhr

Am Sonn­tag wird Pa­trick Am­r­hein ge­bannt auf sein Han­dy schau­en. Wäh­rend der Spie­ler­trai­ner des SV Großwall­stadt am Gar­da­see ur­laubt, wol­len sei­ne Man­nen ge­gen die SG Schim­born den ers­ten Sai­son­sieg in der Fuß­ball-Kreis­li­ga Aschaf­fen­burg/Mil­ten­berg ein­fah­ren.

Einen Zähler hat der Aufsteiger nach drei Spielen auf dem Konto. Keine Frage, der Saisonstart ging gründlich daneben. Warum er aber trotzdem keine Panik schiebt, verriet Patrick Amrhein unserem Medienhaus.

Nur ein Punkt aus drei Spielen. Weht in der Kreisliga ein rauerer Wind?
Amrhein: Ja, teilweise schon. Der Unterschied zur Kreisklasse ist der, dass jetzt Fehler einfach schneller bestraft werden. Die Topteams in der Kreisklasse waren ungefähr auf dem selben Niveau, wie jetzt die Kreisliga-Gegner. Aber gegen die schwächeren Teams konnte man sich in der Kreisklasse Fehler erlauben, jetzt eben nicht mehr.

Hatten Sie sich den Saisonauftakt so vorgestellt? Zielsetzung war ja der Klassenerhalt.
Amrhein: Na ja, wir hatten uns schon mehr vorgestellt, wollten mehr als nur um den Klassenerhalt kämpfen. Aktuell ist bei uns einfach der Wurm drin. Das ist auch die Quittung für die schlechte Vorbereitung.

Was lief den schief?
Amrhein: Die Trainingsbeteiligung war teilweise eher schwach - für unsere Verhältnisse. Wir hatten zwar immer genügend Leute im Training, aber vom Kader der ersten Mannschaft manchmal nur 12 oder 13. Und das merkt man jetzt.

Von Panik ist angesichts des schwachen Starts aber noch keine Spur?
Amrhein: Nein, wir wissen ja, woran es liegt. Nämlich einzig an uns selbst. Teilweise haben wir die Gegentore fast selbst geschossen, blöde Fehler gemacht. Und vorne einfach zu viele Chancen liegen gelassen. Ich bin weiter guter Dinge. Wahrscheinlich fehlt uns einfach ein Erfolgserlebnis, dann läuft es wieder anders.

Das könnte es am Wochenende geben. Schimborn hat noch gar keinen Punkt geholt. Sie peilen bestimmt einen Sieg an, oder?
Amrhein: Wir sind zu Hause seit über zwei Jahren unbesiegt. Die Serie soll halten. Klar peilen wir einen Dreier an. Wenn es am Ende nur ein Punkt wird, nehmen wir den aber auch gerne.

Wie schätzen Sie den Gegner ein?
Amrhein: Man kennt sich. Wir haben erst vor ein paar Wochen Relegation gegeneinander gespielt. natürlich ist das nicht mit einem Ligaspiel zu vergleichen, aber Stärken und Schwächen sind bekannt. Schimborn ist eine sehr kampfstarke Mannschaft.

Befürchten Sie, schon früh den Anschluss zu verlieren und dann nur noch gegen den Abstieg zu kämpfen?
Amrhein: Die Kreisliga ist ja bekannt dafür, dass immer wieder Teams mit einer Negativserie in den Keller rutschen. Für uns gilt: So schnell wie möglich da unten rauskommen. Das geht nicht immer nur über das Spielerische, da ist manchmal auch ein bisschen Glück von Nöten. Dann hat man schnell ein paar Pünktchen mehr auf dem Konto.

Wie sieht es personell aus?
Amrhein: Nicht so gut. Es fehlen einige Spieler. Dazu kommen noch einige angeschlagene Akteure, bei denen wir noch nicht wissen, ob sie wieder fit werden. Bei Sascha Eckert wird es definitiv nicht reichen. Ich bin auch nicht nicht da, weil ich in Urlaub bin.

Wo geht es denn hin? Sie sind aber doch sicher übers Handy dabei.
Amrhein: Wir fahren an den Gardasee. Natürlich werde ich per Handy immer auf dem Laufenden gehalten.

Oliver Banach

Lade Inhalte...

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden
Facebook
Twitter
RSS-Feeds
WhatsApp
Live-Blog
Hilfe