Mittwoch, 19.09.2018

Das Spitzentrio steht vor hohen Hürden

Kreisliga AB/MIL Donnerstag, 23.08.2018 - 13:58 Uhr

Der kommende Spieltag in der Kreis­li­ga Aschaf­fen­burg/Mil­ten­berg verspricht viel Spannung, wird doch das Spitzentrio auf Herz und Nieren geprüft – und in Pflaumheim steht das Derby gegen Großostheim an.

Das Spit­zen­trio der Fuß­ball-Kreis­li­ga Aschaf­fen­burg/Mil­ten­berg wird am fünf­ten Spiel­tag auf Herz und Nie­ren ge­prüft. Ta­bel­len­füh­rer Möm­lin­gen muss zum Sechs­ten Hob­bach/Win­ters­bach, der SV Ba­va­ria Wie­sen gibt sei­ne Vi­si­ten­kar­te am Gold­ba­cher Wald­schwimm­bad ab und der SV Me­chen­hard er­war­tet auf der Höhe den Sieb­ten Was­ser­los.
Im Bachgau-Derby fällt die Favoritenrolle in dieser Saison dem VfR Großostheim zu, auch wenn die Rasenspieler beim TSV Pflaumheim auf einen hoch motivierten Gegner treffen werden. Elsenfeld muss zum Neuling nach Großheubach und in Großwallstadt prallen die beiden Schlusslichter aufeinander, wenn der SVG die noch punktlosen Schimborner empfängt. Bereits am Samstag wollen die Unterafferbacher gegen Aufsteiger Richelbach ihren zweiten Saisonsieg gegen Aufsteiger Richelbach einfahren.

Abwehrreihen im Fokus

FC Unterafferbach (3 Punkte/10. Platz) - SV Richelbach (3/11.). - Beide Clubs kamen in den vier Partien noch nicht so recht in die Pötte, holten aber wenigstens jeweils einen Sieg. Vor allem in der Defensive haben die Teams noch Defizite, was die 16 Gegentore des FCU und die 14 des Aufsteigers belegen. Richelbach muss sich nach dem 1:8-Debakel in Großostheim erst einmal neu sortieren. Ein Zähler wäre für den SVR Gold wert. (Samstag, 16 Uhr)
SV Mechenhard (10/3.) - TV Wasserlos (4/7.). - Beide Clubs zählen zu den Top-Teams der Liga und wollen diesem Anspruch weiter gerecht werden. Die Frankonia startete mit zehn Punkten aus vier Spielen nahezu optimal. Die Vorjahresergebnisse sprechen eindeutig für Mechenhard. Doch die Wasserloser Stürmer können an einem guten Tag mit optimaler Besetzung auch dem Tabellendritten gefährlich werden. - Vorsaison: 3:0/4:2.
Spvgg Hobbach/Wintersbach (6/6.) - FC Mömlingen (10/1.). - Gegen Mömlingen ist der letztjährige Aufsteiger Hobbach/Wintersbach gleich doppelt motiviert. Das 0:8 aus dem Vorjahr schreit nach Wiedergutmachung, dazu will die Mannschaft den aktuellen Spitzenreiter entthronen und sich selbst in das vordere Drittel vorarbeiten. Der Spielvereinigung gelangen nach der 1:2-Auftaktniederlage gegen Elsenfeld zuletzt zwei Siege gegen die Aufsteiger Schimborn (3:1) und Südring (2:0). Besteht der Gastgeber den Härtetest, kann er vorne mitmischen.
»Das wird ein echter Prüfstein für uns werden. Hobbach/Wintersbach hat eine spielstarke Truppe, die uns alles abverlangen wird. Ich sehe das Team unter den ersten Fünf der Liga«, sagt Mömlingens Pressewart Jörg Graumann. - Vorsaison: 0:8/2:1.

Selbstbewusste Bavaria

VfR Goldbach (4/9.) - SV Bavaria Wiesen (10/2.). - Aufsteiger Wiesen legte bislang einen ähnlich tollen Start hin wie im Vorjahr Goldbach, das die ersten sechs Spiele gewann. Die Rasenspieler kamen am Vorsonntag in Mömlingen mit 0:6 unter die Räder und wollen sich am Waldschwimmbad rehabilitieren.
Wiesens Berichterstatter Friedhelm Kleespies traut seiner Mannschaft auch in Goldbach eine starke Leistung und einen Erfolg zu:«Unser Team zeigt derzeit eine sehr gute Einstellung und wirkt sehr gefestigt. Wir wollen auch in Goldbach etwas Zählbares mitnehmen, nachdem die uns vor drei Jahren in der Kreisklasse zweimal geschlagen haben.« Damals, in ihrem Meisterschaftsjahr, gewannen die Goldbacher am Waldschwimmbad mit 5:0 und holten sich in Wiesen mit 4:3 die Punkte.

Bachgau-Derby in Pflaumheim

TSV Pflaumheim (2/12.) - VfR Großostheim (7/4.). - Derbystimmung im Bachgau. Der TSV versäumte es zwar, mit einem Sieg im Nachholspiel am Mittwoch gegen den FC Südring, die Werbetrommel noch einmal kräftig zu rühren. Das 2:2 zählen die Pflaumheimer Verantwortlichen dennoch als Lichtblick. Immerhin hat die Truppe wie schon gegen den Tabellenführer Mömlingen einen Zwei-Tore-Rückstand mit großem Kampfgeist und Leidenschaft aufgeholt. »Wir wären auch diesmal gegen Großostheim wieder mit einem Remis zufrieden«, ließ TSV-Sprecher Andreas Peter nach dem Remis gegen Südring verlauten.
Bereits in der Vorsaison luchste Pflaumheim dem Derbygast auf der Höhe einen Punkt ab. »Wenn wir gegen die angriffsstarken Großostheimer bestehen wollen, müssen wir aber unsere Probleme in der Defensive in den Griff bekommen und auf jeden Fall stabiler werden«, sagt Peter mit Blick auf die Großostheimer Angreifer um Michael Neumann und Aziz Ürüm, die bereits 17 Tore in vier Spielen erzielten. - Vorsaison: 2:2/1:5.
TSV Großheubach (4/8.) - Elsava Elsenfeld (7/5.). - Aufsteiger Großheubach jubelte nach dem jüngstem 2:1-Erfolg über Unterafferbach. »Nach dem ersten Saisonsieg wollen wir jetzt noch einen Dreier nachlegen«, hofft Großheubachs Pressewart Manuel Meinelt auf den zweiten Dreier. Mit der Elsava aus Elsenfeld kreuzt allerdings ein anderes Kaliber am Engelberg auf. Die Elsenfelder holten aus drei Spielen sieben Punkte, am Vorsonntag fertigten sie den SV Großwallstadt mit 6:0 ab. »Wir wollen vorne dabei bleiben und auch in Großheubach die Punkte mitnehmen«, gibt sich Elsenfelds Sprecher Michael Fischer selbstbewusst.

Noch nicht angekommen

SV Großwallstadt (1/13.) - SG Schimborn (0/14.). - Beide Clubs sind nach dem Aufstieg noch nicht in der Kreisliga angekommen und rangieren auf den beiden letzten Plätzen. Lediglich ein Pünktchen aus drei Spielen steht beim SVG zu Buche, die SG wartet immer noch auf das erste Erfolgserlebnis. Der SVG gewann das Relegationsspiel um den Aufstieg gegen Schimborn mit 3:1, die SG setzte sich dann im letzten Spiel mit 3:2 gegen Amorbach durch. Beide Clubs stehen schon gehörig unter Druck. Dem Verlierer droht ein trister Herbst. (restliche Spiele Sonntag, 15 Uhr).

Ludwig Adrian

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