Mittwoch, 19.09.2018

Geis warnt vor Collenbergs Stefan Lindner

Kreisklasse AB 3 Donnerstag, 23.08.2018 - 15:54 Uhr

Wenn am kom­men­den Sonn­tag in der Fuß­ball-Kreis­klas­se Aschaf­fen­burg 3 der SC Freu­den­berg auf den TSV Col­len­berg trifft, dann gibt es zwi­schen den Ve­r­ei­nen mehr Ge­mein­sam­kei­ten als Un­ter­schie­de.

Bei­de Mann­schaf­ten stan­den sich in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren in der Kreis­li­ga oder Kreis­klas­se ge­gen­über. Die Bilanz ist nahezu ausgeglichen (zwei Siege Freudenberg, ein Unentschieden, drei Siege Collenberg).

Sechs Kilometer bis zum Gegner

Die Fahrt zum Gegner ist bei rund sechs Kilometern Entfernung auch eher kurz. Die Spieler, Verantwortlichen, die Fans kennen sich. »Wir sind befreundet und ich grüße ihn gerne«, sagt TSV-Trainer Daniel Lux vor dem Duell mit seinem Gegenüber Benjamin Geis. »Aber am kommenden Wochenende ist Derby und da wäre ich mit einem 2:2 zufrieden.« Warum er schon mit einem Punkt zufrieden wäre, erläutert Lux auch gleich: »Freudenberg ist zu Hause sehr stark, sie stehen in der Abwehr sehr kompakt, was auch die Null gegen Altenbuch/Breitenbrunn zeigt.«
»Dem Gruß schließe ich mich an, aber weil wir defensiv so stark stehen, zu Hause eine Macht sind und dies auch unter Beweis stellen wollen, gewinnen wir 2:1«, nimmt Benjamin Geis die verbale Vorlage seines Collenberger Trainerkollegen augenzwinkernd auf.

Mäßige Chancenverwertung

Alles andere als zufrieden waren beide Trainer jedoch mit der Chancenverwertung ihrer Teams in den Auftaktpartien. »Wir wollten zu Hause natürlich einen Dreier einfahren. Nach der Führung Mitte der ersten Hälfte haben wir es aber versäumt, aus der ein oder anderen guten Möglichkeit den zweiten oder gar dritten Treffer nachzulegen. Das hat Eichenbühl durch eine kämpferische Leistung und dem Ausgleich bestraft, aber ich mache meinem Team keinen Vorwurf«, sagt Daniel Lux zum 1:1 seiner Collenberger gegen Eichenbühl.
Ein wenig zufriedener zeigte sich da Benjamin Geis angesichts des 1:0-Auswärtssiegs bei Altenbuch/Breitenbrunn: »Ich habe die Stimmen und die Analyse unseres Gegners im Main-Echo gelesen. Auch wenn ich zustimmen muss, dass sie vor allem in der zweiten Halbzeit überlegen waren und auf den Ausgleich drängten. Da demonstrierten wir unsere Abwehrstärke, hatten auch ein wenig Glück. Doch wir sollten ebenfalls erwähnen, dass wir bei einer besseren Chancenverwertung vor der Pause durch die drei Hundertprozentigen schon höher hätten führen müssen.«

Ähnliche Ziele

Vor der Saison formulierten die Vereine mit dem einstelligen Tabellenplatz (Freudenberg) und dem gesicherten Mittelfeld (Collenberg) ähnliche Saisonziele. Den kommenden Gegner mussten sie selbstverständlich gar nicht beobachten, weil man sich ja gut kennt.
»Das ist eine gute Mannschaft und sie haben mit dem gebürtigen Collenberger Abdul Aksit, Christian Schmitt und Marco Hessler drei Stützen. Auch wenn das spezielle Spieler sind, können wir dafür keine Aufpasser abstellen, sondern müssen diese einfach je nach Situation übergeben«, lautet die Vorgabe von Daniel Lux an sein Team vor dem Spiel gegen Freudenberg.

Kein Wort zur Taktik

Auch Freudenbergs Coach Benjamin Geis weiß, was ihn erwartet: »Ein Blick auf die Torschützenliste im vergangenen Jahr beweist, dass Stefan Lindner mit 25 Toren die absolute Nummer eins war. Daher müssen wir versuchen, ihn im kommenden Spiel in den Griff zu bekommen. Er hat gegen Eichenbühl schon wieder getroffen und hat gezeigt, dass er immer gefährlich ist. Da habe ich mir sogar Gedanken gemacht, wie das funktionieren könnte, aber ich will die Taktik nicht im Vorfeld verraten und behalte das für mich.« Ein bisschen will er seinen Gegner ja dann doch überraschen.

Carsten Maier

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