Donnerstag, 15.11.2018

Ralf Schäfer: Wir brauchen uns nicht zu verstecken

Kreisklasse AB2 Freitag, 14.09.2018 - 08:43 Uhr

Der Trainer von Kreisklasse-Aufsteiger Sportfreunde Hausen peilt gegen Kleinostheim einen Heimsieg an.

130 Tref­fer in 54 Par­ti­en - bei der Tor­quo­te liegt die Fuß­ball-Kreis­klas­se Aschaf­fen­burg 2 ak­tu­ell deut­lich vor den Staf­feln 1 und 3. Be­acht­li­chen An­teil da­ran hat Auf­s­tei­ger Sport­f­reun­de Hau­sen, bei des­sen vier Auf­trit­ten im­mer min­des­tens fünf Tref­fer fie­len; beim Re­mis ge­gen So­den zum Auf­takt wa­ren es gar acht.

Nach der ersten Saisonniederlage wollen die Hausener im Heimspiel am Sonntag gegen Kleinostheim zurück in die Erfolgsspur, wie Trainer Ralf Schäfer im Gespräch mit unserem Medienhaus betont.

Sieben Punkte aus den ersten vier Partien, wie zufrieden sind Sie mit dem Saisonstart?

Ich bin eigentlich sehr zufrieden. Wir sind gut gestartet, haben dann gegen Gencler verloren, aber das ist eine Mannschaft, die, denke ich, zum Schluss ziemlich weit vorne stehen wird.

Was waren die Gründe für die 2:4-Niederlage gegen Gencler am vergangenen Wochenende?

Das Problem war unsere Chancenverwertung. Wir hatten zwei, drei gute Möglichkeiten, die wir nicht genutzt haben. Der Sieg von Gencler ist zu hoch ausgefallen, aber sie haben schon eine individuelle Klasse und es gut gemacht.

Eine Tordifferenz von 14:11 klingt nach Hurra-Fußball.

In der gesamten letzten Runde haben wir nur elf Gegentore bekommen. Da waren wir defensiv einen Tick stärker. Dazu muss man wissen, dass ein sehr guter Verteidiger aufgehört hat. Er fehlt uns leider diese Saison. Und in dieser Klasse sind die gegnerischen Stürmer einfach auch kaltschnäuziger und machen aus weniger Chancen mehr Tore. Wir haben vorne jede Menge klare Chancen liegen lassen, schon gegen Soden, Niedernberg und Strietwald. In diesen Spielen hätten wir 20 Tore schießen müssen.

Sie sind mit Hausen als A-Klasse-Meister aufgestiegen. Wie groß ist der Sprung zur Kreisklasse?

Du merkst den Sprung bei jeder Klasse. In der Kreisklasse wird etwas körperbetonter gespielt. Wie schon gesagt, sind die Angreifer kaltschnäuziger und in der Defensive haben die Gegner auch ganz gute Jungs stehen. In der A-Klasse war es letztes Jahr so, dass vier, fünf Mannschaften auf Augenhöhe gespielt haben, der Rest ist ein bisschen abgefallen. Die Kreisklasse ist wesentlich ausgeglichener. Da kann an einem guten Tag jeder jeden schlagen.

Bleibt es beim Saisonziel Klassenerhalt?

Auf jeden Fall. Wir wollen schauen, dass wir schnellstmöglich 30 Punkte erreichen, damit wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Alles andere wäre vermessen.

Mit Teutonia Obernau ist einer der Titelkandidaten noch sieglos und belegt mit zwei Zählern den Abstiegsrelegationsplatz. Überrascht Sie das?

Nur ein wenig, nachdem ich gehört habe, wer von den Obernauer Spielern aufgehört hat. Das war vor dem Saisonstart, glaube ich, noch nicht so klar. Da haben drei, vier ehemalige Stammspieler aufgehört beziehungsweise spielen nur noch in der 2. Mannschaft. Es ist für die Obernauer relativ schwer, das zu kompensieren. Aber die werden sich fangen und ihre Punkte machen.

Am Sonntag kommt mit Kleinostheim eines von vier noch ungeschlagenen Teams. Wie schätzen Sie den Gegner ein?

Das ist ein spielstarker Gegner. Was man so hört und auch sieht, ist das eine gute Truppe mit unglaublich starkem Zusammenhalt, eine eingeschworene Mannschaft - ähnlich wie bei uns. Sie haben mit Peter Weisenberger auch einen guten Stürmer vorne drin, der immer für Tore gut ist. Das wird ein harte Nuss, ein ganz enge Kiste.

Wie lautet Ihre taktische Marschrichtung für die Partie?

Wir spielen daheim und wollen nicht zweimal hintereinander verlieren. Damit ist die Marschrichtung klar: Wir gehen auf jeden Fall auf Sieg. Wir brauchen uns nicht zu verstecken als Aufsteiger.

THORSTEN SCHMITT
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