Sonntag, 18.11.2018

»Spaß, die Leute wieder zu treffen«

Christian Frieß:Breitendiels neuer Trainer freut sich auf die vielen Derbys

Mittwoch, 25.07.2018 - 14:17 Uhr

Die DJK Brei­ten­diel geht mit ei­nem neu­en Trai­ner in die neue Sai­son. Chris­ti­an Frieß wird nach dem Ab­gang von Spie­ler­trai­ner De­niz Tirya­ki for­tan das Sa­gen ha­ben. Er über­nimmt kei­ne leich­te Auf­ga­be, denn mit Tirya­ki gin­gen vier wei­te­re Leis­tungs­trä­ger. Vo­ri­ge Sai­son be­leg­te die DJK nach star­ker Rückrun­de ei­nen gu­ten vier­ten Platz.

Doch für die neue Saison der Fußball-A-Klasse Aschaffenburg 5 sieht Frieß seine Mannschaft eher nur im Mittelfeld. Über die Ziele der DJK hat unsere Mitarbeiterin Eva Kübert den neuen Trainer befragt.

Herr Frieß, Sie treten die neue Trainerrolle in Breitendiel an. Welche Erwartungshaltung haben Sie und wo sehen Sie Ihre größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung wird es sein, die Abgänge zu kompensieren. Mit Deniz Tiryaki, Kenneth Pratt, Islam Seren, Adrian Melden und Jonas Sziedat sind fünf gestandene Stammspieler weg. Das heißt, ich übernehme jetzt eine sehr junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von zirka 24 Jahren. Da ist es erstmal mein Ziel, was Neues aufzubauen und eine eingeschworene Gemeinschaft entstehen zu lassen.

Wie wird die Mannschaft die Abgänge kompensieren? Gibt es Neuzugänge?

Stand jetzt gibt es noch keine Neuzugänge. Wir wollen versuchen, die Abgänge aus den eigenen Reihen zu besetzen. Einige Jugendspieler rücken nach, die werden wir nach und nach integrieren.

Nach dem Kreisklassenabstieg 2016/17 verpasste man mit Platz vier in der vergangenen Saison den Wiederaufstieg. Wohin soll es diese Saison gehen?

Dieses Jahr dürfen wir gar nicht von einer möglichen Meisterschaft sprechen. Dafür haben sich die anderen Mannschaften zu arg verstärkt. Wir erleben hier einen Umbruch. Da macht es keinen Sinn, die Jungen in etwas rein zu schieben, was sie noch gar nicht erreichen können. Wir sind zufrieden, wenn wir einen Mittelfeldplatz erreichen.

Wer sind Ihre Favoritenauf die vorderen Plätze und warum?

Großer Favorit ist aus meiner Sicht Kleinheubach. Die haben sich mit so vielen starken Fußballern verstärkt, die eigentlich höherklassig spielen könnten. Aber auch die Kickers aus Kirchzell mit ihrem sehr guten und erfahrenen Trainer Thomas Götzinger erwarte ich vorne. Und auch Laudenbach wird mit Neuzugang Stephan Krug (Innenverteidiger) aus Erlenbach eine Rolle mitspielen.

Sie leben in Laudenbach - ein direkter Ligakonkurrent und demnach ein brisantes Spiel. Gibt es weitere Spiele auf die Sie sich besonders freuen?

In der Klasse gibt es fast nur Derbys. Durch meinen Posten als Jugendtrainer bei der JFG Bayerischer Odenwald kenne ich viele Kollegen. Ich habe einen guten Bezug zu Amorbach, habe als Spieler schon in Weckbach und Kleinheubach gespielt. Da macht es Spaß, die Leute wieder zu treffen. Es wird auf jeden Fall in jeglicher Hinsicht eine interessante Runde werden.

Eva Kübert
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