Der VfR Nilkheim wird hoch gehandelt und auf das Auftreten des SV Erlenbach darf man gespannt sein

Vorschau A-Klasse Aschaffenburg 4

A-Klasse Aschaffenburg 4
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Haltungsnote gut: Lars Berberich will mit dem VfR Nilkheim vorne mitspielen.
Foto: Björn Friedrich
Ein stark ve­r­än­der­tes Bild im Ver­g­leich zur Vor­sai­son bie­tet die Fuß­ball-A-Klas­se Aschaf­fen­burg 4: Ne­ben Ab­s­tei­ger SV Damm und den bei­den Auf­s­tei­gern Va­tan Spor Aschaf­fen­burg II und TSV Ring­heim ha­ben wei­te­re drei Mann­schaf­ten die Klas­se ver­las­sen:

TSV Mainaschaff, BSC Schweinheim II und der TSV Heimbuchenthal II wurden in parallele A-Klassen verschoben. Die restlichen sechs Mannschaften sind alte Bekannte: FC Kleinwallstadt, die SG DJK/TuS Leider III, SV Sulzbach, Spvgg Roßbach, VfR Nilkheim und FC Wenigumstadt.

Wenigumstadt bekommt einen freigewordenen Platz und verbleibt dadruch trotz verlorener Abstiegsrelegation in der Klasse. Neu hinzugekommen sind neben den Aufsteigern aus der B-Klasse SV Erlenbach und TVA II die neuformierte SG Hobbach/Wintersbach/Krausenbach sowie die aus anderen A-Klassen umgeschichteten Teams von Mömlingen II, Eisenbach und Mechenhard II. Ein Wermutstropfen: Die Verschiebungen dürften für die meisten Vereine mit etwas weiteren Auswärtsfahrten verbunden sein.

Sportlich betrachtet deutet vieles auf eine ausgeglichenere Runde hin als dies im Vorjahr der Fall war. Ein Punktelieferant wie der überforderte SV Damm ist diesmal wohl nicht am Start, ebenso ist keine Übermannschaft wie zuletzt die Reserve von Vatan Spor auszumachen. Entsprechend uneinheitlich fallen die Meistertipps der zwölf Vereine aus: Der letztjährig knapp gescheiterte VfR Nilkheim ist zwar mit fünf Nennungen am höchsten gewettet, aber auch Eisenbach, Sulzbach und Roßbach sehen je 25 Prozent der Vereinsverantwortlichen als Titelanwärter. Bei Nilkheim bleibt abzuwarten, wie der Verlust der beiden Torjäger Oliver Haberl (Keilberg) und Beytullah Berber (Großostheim) kompensiert werden kann. Personell aufgerüstet hat dagegen die Spvgg Roßbach: Besonders Niklas und Fabian Krug bringen Bezirksligaerfahrung in den Roßbacher Kader. Sulzbach hat sich unter Spielertrainer Stefan Leginszki gut entwickelt, setzt auf Kontinuität. Ob es schon für ganz vorne reichen wird, bleibt abzuwarten.

Eisenbach war zuletzt im Mittelfeld der A-Klasse 5 platziert, trotzdem trauen immerhin drei Vereine der Olympia den großen Wurf zu.

Besonders gespannt sein darf man auf das Abschneiden des SV Erlenbach. Der langjährige Landesligist hat nach seinem »Reset« mit der Meisterschaft in der B-Klasse den ersten Schritt nach vorn gemacht. Mit fast 50 Spielern stellen die Erlenbacher mit den größten Kader der gesamten Liga. Darunter befindet sich auch wieder der ein oder andere altbekannte Name.

Bei allem sportlichen Ehrgeiz, der in allen Vereinen zweifellos vorhanden ist, sollte auch das Saisonziel, das sich die zweite Mannschaft des TV 1860 Aschaffenburg auf die Fahnen geschrieben hat, für alle gelten: »Mit guter Laune Fußball spielen!«

Favoriten:

VfR Nilkheim 5
SV Sulzbach 3
Spvgg Roßbach 3
Olympia Eisenbach 2
FC Kleinwallstadt 1
SV Erlenbach 1

Unser Meistertipp:

Spvgg Roßbach

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