Sieben der insgesamt 13 AK-3-Teams neu eingruppiert : Der TSV Pflaumheim II ist der Favorit

A-Klasse AB 3
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Rouven Pollok (vorne, im weißen Trikot) und der TSV Pflaumheim II werden von der Konkurrenz hoch gehandelt.
Foto: Tobias Hartig
Die zweite Garnitur des FC Unterafferbach war in der abgelaufenen Saison der Fußball-A-Klasse Aschaffenburg 3 das Maß aller Dinge. Der FCU stürmte mit sechs Auftaktsiegen in Serie von Beginn an vorneweg, da konnten weder die Reserveteams der drei Bezirksligamannschaften TV Wasserlos, Hösbach-Bahnhof oder Heimbuchenthal folgen, noch die spielstarken Dettinger.

Erst am siebten Spieltag quittierte der FCU II auf der Mechenharder Höhe mit 2:3 die erste Niederlage. Niederlage Nummer zwei setzte es am 12. Spieltag mit 1:2 bei der Spvgg Hösbach-Bahnhof II. Ansonsten behielt das Team von Christopher Huck stets die Kontrolle und verließ in 17 Spielen als Sieger den Platz. Mit 51 Punkten in der Endabrechnung blieb Unterafferbach 14 Punkte vor dem Tabellenzweiten Hösbach-Bahnhof II.

Bedingt durch den Saisonabbruch stand am Ende die Quotientenregelung im Vordergrund. Hier führte der FCU II die Tabelle mit 2,68 Punkten vor dem BSC Schweinheim II (2,06) und dem TV Wasserlos II (2,00) souverän an. Mit einem Torkonto von 74:22 Treffern aus den 19 Spielen stellte das Team den besten Angriff und die stabilste Abwehr der Klasse. Ein würdiger Meister und verdienter Aufsteiger in die Kreisklasse!

Gehörig aufgemischt wurde die A-3 zur neuen Saison. Sieben der insgesamt 13 Teams sind neu in der A-Klasse 3 eingruppiert, allesamt Reservemannschaften. Dabei reicht die Spreizung der ersten Mannschaften dieser Teams von der Landesliga (TuS Röllbach II/ VfL Mönchberg II) bis hinunter zur Kreisklasse (SG Hausen/Kleinwallstadt und SG Leidersbach/Roßbach).

An Neuzugängen vermelden die 13 Clubs mehr als 100 Spieler (105), knapp die Hälfte davon, nämlich 50, rücken aus dem Jugendbereich nach. 39 Akteure suchten sich einen neuen Club. Erstaunlich hoch ist auch die Fluktuation bei den Trainern. Über die Hälfte der Vereine setzt auf neue Übungsleiter (7 von 13). Mit vier Jahren sind Benedikt Müller (Elsava Elsenfeld II) und Daniel Schleifmann (Leidersbach/Roßbach II) am längsten im Amt.

Fünf setzen auf Pflaumheim II

Als Favorit geht der Absteiger TSV Pflaumheim II ins Meisterschaftsrennen. Fünf Vereinsexperten trauen dem TSV mit dem neuen Trainer Oliver Hirschl den direkten Wiederaufstieg zu. Pflaumheim Pressesprecher Andreas Peter meinte vor dem Saisonstart: »Nach der Meisterschaft 2018/2019 folgte bei uns der direkte Abstieg. Jetzt befindet sich unsere 1B im Umbruch. Vor allem durch die Zugänge aus dem Juniorenbereich ist hier der Kader breiter aufgestellt und hat auch die nötige Qualität.« Der TSV gibt als Ziel »oberes Drittel« aus.

Gute Chancen im Rennen um die begehrten Aufstiegsplätze werden von der Konkurrenz auch der Dettinger Germania zugetraut. Dettingen belegte in der abgelaufenen Runde Rang fünf, wobei die vier Teams, die vor der Germania platziert waren, allesamt in andere Klassen eingruppiert wurden. Mit dem neuen Trainer für die zweite Mannschaft, Stefan Herzog, sowie mit 12 Neuzugängen, davon zwei aus dem Juniorenbereich, wollen die Dettinger »im oberen Drittel« mitmischen.

Die zweite Garnitur des Bezirksliga-Aufsteigers Viktoria Mömlingen wird als Außenseiter mit einer Nennung gehandelt. Die Viktoria setzt voll auf den Nachwuchs, hier rückten zehn Spieler aus dem Juniorenbereich zu den Aktiven auf. »Wir haben quasi eine U 23 und wollen mit dieser jungen Truppe einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichen«, meinte Mömlingens Berichterstatter Jörg Graumann.

Bescheiden geben sich die Mannschaften bei ihrer Zielsetzung. Sechs geben den Klassenerhalt als Ziel an, für das »obere Drittel« sehen sich lediglich Pflaumheim II und Dettingen II ambitioniert.

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