Mittwoch, 20.03.2019

Weibersbrunns Spieler und Presseleiter setzt im Derby gegen Rothenbuch auf Sieg

A-Klas­se Aschaf­fen­burg 3
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Alexander Ruppert (RW Weibersbrunn) ist vor dem Derby guter Dinge.
Foto: privat

In der A-Klas­se Aschaf­fen­burg 3 tref­fen sich die Ver­fol­ger aus Wei­bers­brunn und Ro­then­buch zum weg­wei­sen­den Der­by. Ge­gen­sätz­li­cher hät­te der Trend bei­der Mann­schaf­ten in der Hin­se­rie kaum ver­lau­fen kön­nen.

Rothenbuch stand nach fünf Spieltagen ungeschlagen an der Tabellenspitze, während Weibersbrunn von den ersten fünf Spielen drei verlor.

Der Trend hat sich mittlerweile durch eine starke Serie des SV umgekehrt, so dass Weibersbrunn mit einem Spiel mehr in der Tabelle vor dem TSV Rothenbuch steht. Beide Teams halten Anschluss an die Tabellenspitze und haben durchaus die Möglichkeit, in diesem Jahr aufzusteigen. Umso wichtiger ist das Derby am Sonntag, 17. März (15 Uhr), das für den TSV Rothenbuch, der das Hinspiel mit 2:0 gewann, die erste Partie im neuen Jahr ist. Im Vorfeld der Partie hat Spieler und Presseleiter des SV Weibersbrunn, Alexander Ruppert, mit dem Medienhaus Main-Echo über die wegweisende Partie gesprochen.

Mit 28 Punkten hält Ihr Team mit einigen anderen Mannschaften (unter anderem Rothenbuch) Anschluss an die beiden Topteams aus Stockstadt (36 Punkte) und Oberbessenbach (30 Punkte). Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Verlauf der Saison?
Ruppert: Mit der Saison können wir zufrieden sein. Schade war in der Vorrunde allerdings, dass wir ausgerechnet in den Derbys gegen Rothenbuch, Oberbessenbach und Laufach nicht gewinnen konnten. Da wäre mehr drin gewesen.

Kann Ihr Team noch ein Wörtchen mitsprechen im Aufstiegskampf?
Ruppert: Ich befürchte, dass wir dafür nicht konstant genug sind. Wir haben jeden Sonntag einen anderen Kader, was die Sache nicht gerade einfacher macht. Um aufzusteigen, müsste es bei uns über die ganze Saison hinweg extrem gut laufen. Aktuell haben wir gegen die Mannschaften, die vor uns stehen, nicht gewinnen können. Daran erkennt man, dass es für ganz vorne nicht reichen wird.

Zum kommenden Wochenende: Hat bei tabellarischer Nähe und Tuchfühlung zur Tabellenspitze dieses Derby gegen Rothenbuch eine besondere Bedeutung?
Ruppert: Rothenbuch gegen Weibersbrunn ist schon immer speziell. Dies wird auch im Vorfeld in der Spielersitzung angesprochen. Das wird bei unserem Nachbarn nicht anders sein. Allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, dass es in den 80er und 90er Jahren viel extremer war. Heutzutage ist es auf dem Platz viel friedlicher. Für den nötigen Zündstoff sorgen meist die Zuschauer. Nichtsdestotrotz wollen wir das Derby gewinnen.

Wie ist die personelle Situation?
Ruppert: Wie bereits erwähnt spielen wir nie mit der gleichen Aufstellung. Das hat meist berufliche Gründe. Wir wissen Anfang/Mitte der Woche nie, wer am Wochenende da ist oder nicht. Das klärt sich meistens erst am Freitag. Obwohl wir seit Jahren zwei Mannschaften gemeldet haben, ist es gerade unter der Woche nicht so, dass 20 Mann auf dem Training sind. Allerdings geht das nicht nur uns so, sondern viele Vereine kämpfen mit diesen Problemen.

Was für ein Spiel erwarten Sie?
Ruppert: Ich denke, dass wir bei schlechtem Wetter auf den Ausweichplatz müssen. Dieser ist sicher nicht der schlechteste, aber dann wird es schwer für beide Mannschaften, guten Fußball zu zeigen. Deswegen geht es da nur über den unbedingten Willen und Kampf. Sollten wir auf den Rasenplatz können, erwarte ich ein ausgeglichenes Spiel auf einem guten A-Klasse-Niveau. Nach 90 Minuten sollten dann aber drei Punkte auf der Habenseite von Weibersbrunn sein.

Zur Person: Alexander Ruppert

Geburtsdatum: 21. März 1987

Familienstand: verheiratet, zwei Kinder

Beruf: Kassenverwalter, Gemeinde Weibersbrunn

Bisherige Vereine (Spieler): Immer Rot Weiß Weibersbrunn

Im Verein seit: 1996

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