Freitag, 21.09.2018

»Die Qualität schätze ich hoch ein«

Marcus Goldhammer:Stockstadts Trainer erwartet einen spannenden Titelkampf

Mittwoch, 25.07.2018 - 14:08 Uhr

Mit zahl­rei­chen Neu­verpf­lich­tun­gen will der SV Stock­stadt mit Coach Mar­cus Gold­ham­mer in der neu­en Sai­son der A-Klas­se Aschaf­fen­burg 3 an­g­rei­fen: »Wir wol­len uns in je­dem Be­reich ver­bes­sern«, sagt der Trai­ner im Main-Echo-In­ter­view.

Lange Zeit befand sich der SV Stockstadt in der vergangenen Saison im Aufstiegsrennen der A-Klasse 3 und verabschiedete sich erst die letzten Spieltageaus diesem. Welches Fazit ziehen Sie aus der vorigen Spielzeit?

Zunächst einmal möchte ich die Gelegenheit nutzen und den beiden Mannschaften aus Hausen und Kleinwallstadt zur Meisterschaft und zum Aufstieg gratulieren. Hausen hat sich absolut verdient die Krone aufgesetzt und Kleinwallstadt war ebenfalls unheimlich konstant in ihren Ergebnissen und konnte dies auch in der Relegation bestätigen. Ich wünsche beiden Teams viel Erfolg für die Saison 2018/2019.

Wir selbst starteten in die Saison 2017/2018 mit einer extrem hohen Erwartungshaltung an uns selbst, mit der wir uns möglicherweise auch zu sehr unter Druck gesetzt haben. Für meine Begriffe haben wir oft zu schnell die Geduld verloren und hatten dann keine positive Grundstimmung auf dem Platz. Das war sicher ein Manko in der abgelaufenen Spielzeit.

Was muss nach diesem gescheiterten Anlauf verbessert werden, um den Aufstieg zu erreichen?

Im Grunde haben es uns Hausen und Kleinwallstadt in der letzten Saison vorgemacht. Spielerisch habe ich uns auf Augenhöhe mit diesen beiden Mannschaften gesehen, doch speziell diese beiden Teams und vielleicht auch der FSV Wörth haben es uns vorgemacht, wie man mit Teamgeist, mannschaftlicher Geschlossenheit und einem Schuss Euphorie die letzten Prozente herausholt, die man braucht, um auch die Topspiele gewinnen zu können. Das hat uns in einigen Spielen gefehlt.

Wenn wir uns in diesem Bereich verbessern können und spielerisch unser Niveau halten, sollten wir eine ähnlich gute Rolle wie letztes Jahr spielen. Allerdings sind die Karten durch die neue Klasseneinteilung komplett neu gemischt worden.

Zur personellen Situation: Welche Veränderungen gabes innerhalb des Kaders?

Mit Oliver Tobias, Kevin Köpp und Max Heller gilt es drei wichtige Stammkräfte in unserem Spiel zu ersetzen. Vor allem die 22 Tore von Oliver Tobias (Torschützenkönig der A-Klasse 3) werden uns zunächst einmal fehlen. Bei aller Qualität der drei Abgänge sind wir aber positiv gestimmt. Mit Marcel Schmitt und Daniel Sindico kommen zwei Spieler mit viel Qualität von Germania Babenhausen zu uns.

Ebenfalls verspreche ich mir durch Sebastian Friedenberger, der aus dem Odenwald zugezogen ist, einen »frischen Wind« im Sturm. Mit Hussein Köten kommt ein Eigengewächs des SV Stockstadt vom TuS Leider zurück und aus der eigenen Jugend stößt Dennis Lutz in den Aktivenbereich. Zudem freuen wir uns auf die Spieler Philipp Merx und Marcus Dörste, die uns lange Zeit überhaupt nicht zur Verfügung standen. Die beiden werden den Konkurrenzkampf im Mittelfeld weiter beleben. Außerdem sind wir noch interessiert an ein, zwei Spielern. Allerdings kann noch nicht Vollzug gemeldet werden.

Nach der neuen Spielklassen-einteilung hat sich die Liga grundlegend geändert. Wie schätzen Sie die neue A-Klasse 3 ein? Welche Teams können ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden?

Zunächst einmal waren wir, wie sicherlich auch viele andere Mannschaften, sehr überrascht über die grundsätzlich neue und geografisch auch sehr in die Breite gezogene Einteilung der A-Klasse 3. Die Qualität der Klasse schätze ich persönlich extrem hoch ein. Mit Laufach, Rothenbuch, Gailbach und Krausenbach kommen gleich vier Absteiger aus der Kreisklasse in diese Staffel.

Hinzu kommen mit Damm, Schweinheim und Weibersbrunn die Zweit- bis Viertplatzierten der A-Klasse 2 aus dem letzten Jahr. Diese Mannschaften werden sich ähnliche Ziele setzen wie wir. Vielleicht kommen noch ein, zwei Überraschungsmannschaften im Kampf um die vorderen Plätze dazu, die man noch gar nicht auf dem Zettel hat. Ich bin selbst auch gespannt, wo wir uns ansiedeln können.

Welche Zielsetzung geben Sie Ihrer noch jungen Mannschaft für die kommende Spielzeit vor?

Wir wollen uns im Vergleich zur letzten Saison in jedem Bereich verbessern, vor allem aber in Drucksituationen kontinuierlich unsere bestmögliche Leistung abrufen.

Wie bereits angesprochen, möchten wir uns mannschaftlich geschlossener präsentieren, um ähnlich motiviert und euphorisch auf dem Platz zu agieren, wie es viele Mannschaften in der letzten Saison gegen uns praktizieren konnten.

Paul Heinrich

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