»Wir sehen uns nicht als Topfavorit«: Der FC Laufach erntet die Vorschusslorbeeren, dämpft aber die Erwartungen

A-Klasse AB 1
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Wie oft treffen Niklas Herbert und der FC Laufach ins Schwarze?
Foto: Stefan Gregor
Das lange Warten hatte ein Ende: Mit fünf Duellen startete die Fußball-A-Klasse Aschaffenburg 1 am Wochenende des 24. und 25. Juli in die neue Spielzeit. Im Vergleich zur Vorsaison stehen diesmal lediglich zwölf statt 14 Mannschaften im Starterfeld. Sieben Vereine blieben erhalten. Der FC Laufach, die DJK Hain II und der TV Wasserlos II wurden aus anderen A-Klassen umgesiedelt. Mit Viktoria Kahl II/DJK Kahl I und Eichenberg stießen zudem zwei Kreisklasse-Absteiger dazu.

Als Topfavorit auf den Titel sehen die Konkurrenten den FC Laufach. Mit fünf Nennungen setzte sich die Truppe vom Eisenhammer in dieser Kategorie knapp vor Viktoria Brücken (4) durch. Trainer Florian Kunkel freut sich zwar über die Vorschusslorbeeren, dämpft aber ein wenig die Erwartungen: »Wir selbst sehen uns nicht als Topfavorit. Unser Ziel bleibt ein Platz unter den ersten Fünf. Zudem sind wir in erster Linie froh darüber, dass es endlich wieder los geht, wir gemeinsam auf dem Platz stehen und unseren treuen Fans einen schönen und hoffentlich erfolgreichen Fußball bieten können.«

Ehemalige sind wieder da

Neun Zugängen stehen vier Abgänge gegenüber. Der Coach freut sich vor allem darüber, dass einige Ehemalige den Weg zurück nach Laufach gefunden haben: »Insgesamt sehe ich den Kader im Vergleich zum Vorjahr qualitativ gleichwertig besetzt. Nach der langen Pause werden die Karten aber neu gemischt.« Während Kunkel damit rechnet, dass ein Überraschungs-Team, das noch keiner auf dem Zettel hat, oben anklopfen wird, sieht er die neu gegründete SG Rothengrund/Gunzenbach-Mömbris, den FC Eichenberg und Viktoria Brücken als ärgste Rivalen.

Eichenberg peilt nach dem Abstieg und der Beendigung der Spielgemeinschaft mit den Sportfreunden Sailauf II einen Mittelfeldplatz an. 19 Neuzugänge sollen dabei helfen, dieses Ziel zu realisieren. Die SG Rothengrund/Gunzenbach-Mömbris muss dagegen zwölf Abgänge verkraften. Darunter befinden sich etliche Akteure, die im letzten Jahr zu absoluten Stammkräften zählten. Inwieweit diese Verluste zu kompensieren sind, kann die Truppe von Georg Dorn schon bald unter Beweis stellen. Viktoria Brücken will nach eigenen Angaben unter den Top 5 landen. Mit Marco Reschke heuerte im Laufe der vergangenen Spielzeit ein ambitionierter Trainer an. Zudem wurde der Kader punktuell aufpoliert und liest sich stärker als in der Vorsaison.

Der Absteiger aus Kahl möchte im Optimalfall direkt zurück in die Kreisklasse und nennt die Spitzengruppe als realistisches Ziel. Auch Wenighösbach, Blankenbach und Laudenbach/Westerngrund ist es durchaus zuzutrauen, dort ein Wörtchen mitzureden. Die Reserve des TV Wasserlos würde gerne im gesicherten Mittelfeld landen. Für Daxberg I/Schimborn II, Michelbach II und Hain II geht es nach eigener Einschätzung nur darum, die Klasse zu halten.

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