Freitag, 22.02.2019

Nach makelloser Vorrunde: Viktorias U17 hat erst im Halbfinale der »Bayrischen« das Nachsehen

Junioren
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Aschaffenburg, Frankenstolz-Arena, Brass-Cup, U17-Bundesligaturnier Viktoria Aschaffenburg - Hertha BSC Fotograf: Björn Friedrich
Foto: Björn Friedrich (Björn Friedrich)

Nach makelloser Vorrunde hat die U17 von Viktoria Aschaffenburg bei der bayerischen Hallenmeisterschaft Rang vier belegt.

Nach ei­ner per­fek­ten Grup­pen­pha­se ha­ben die U 17-Ju­nio­ren von Vik­to­ria Aschaf­fen­burg bei der baye­ri­schen Hal­len­fuß­ball­meis­ter­schaft den ganz gro­ßen Wurf ver­passt. Fast fünf Partien war die Mannschaft von Trainer Carsten Wengerter am Samstag in Herrieden ohne Gegentor geblieben, musste sich nach zuvor vier Siegen und 7:0 Toren im Halbfinale aber dem späteren Turniersieger FC Ingolstadt spät mit 0:2 geschlagen und schlussendlich mit Rang vier zufrieden geben.

Da wäre definitiv mehr drin gewesen. Wir haben eine überragende Vorrunde gespielt.

»Da wäre definitiv mehr drin gewesen. Wir haben eine überragende Vorrunde gespielt«, sagte Wengerter am Sonntag. »Mit etwas Abstand bin ich aber sehr zufrieden und sehr stolz auf die Jungs. Sie haben sich super präsentiert und waren ein würdiger Vertreter Unterfrankens.« Auch von den anderen Trainern hätte es viel Lob für seine Mannschaft gegeben, berichtete der Viktoria-Coach.

Ins Turnier gestartet war Landesligist Aschaffenburg mit einem 1:0-Erfolg gegen U 17-Bundesligist FC Augsburg. Nach Siegen gegen den TSV Weißenburg (2:0) und den FC Dingolfing (3:0) bezwang die bereits als Gruppenerster feststehende Viktoria schließlich die SG Quelle Fürth mit 1:0 - und leistete damit den Augsburgern Schützenhilfe, die bei einer Aschaffenburger Niederlage ausgeschieden wären.

»Im Halbfinale haben wir uns mehr ausgerechnet«, meinte Carsten Wengerter, »auch weil Ingolstadt keine gute Vorrunde gespielt hatte.« Seine Mannschaft habe gegen den zweiten Bundesligisten im Turnier eine gute Leistung gezeigt, nur ein Tor wollte nicht gelingen. Stattdessen ging 58 Sekunden vor Ende Ingolstadt in Führung. »Wir haben dann alles nach vorne geworfen und durch einen Konter das 0:2 bekommen«, berichtete der Viktoria-Trainer. »Die Jungs waren danach sehr geknickt.«

In der Partie um Platz drei gegen Augsburg, das im anderen Halbfinale gegen den SC Eintracht Freising mit 1:2 verloren hatte, war sein Team laut Wengerter erneut spielbestimmend, unterlag aber durch ein »dummes Tor« mit 0:1.

FC Ingolstadt holt Titel

Den Titel sicherten sich bei der 30. Auflage der bayerischen Hallenmeisterschaft die U 17-Junioren des FC Ingolstadt. Im Finale gegen den Bezirksoberligisten Freising, der die Vorrundenpartie noch mit 2:1 für sich entschieden hatte, setzte sich der Bundesligist mit 3:2 nach Sechsmeterschießen durch. Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 gestanden. Der FCI vertritt nun die bayerischen Farben bei der süddeutschen Hallenmeisterschaft, die am 9. März im badischen Eppelheim ausgetragen wird.

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