Mittwoch, 26.09.2018

Fortuna-Nachwuchs feiert bei Jubiäumsturnier in Stockstadt

Junioren Dienstag, 31.07.2018 - 13:57 Uhr

Das U17-Team der Düsseldorfer gewinnt erstmals den Dachser-Junior-Cup, der seit nun 10 Jahren in Stockstadt ausgetragen wird. Für die Gastgeber wird es nur gegen den Turniersieger heftig.

Pre­mie­re zum zehn­ten Ge­burts­tag: Die U 17-Fuß­bal­ler von Fortu­na Düs­sel­dorf ha­ben am Sonn­tag erst­mals den  Dach­ser-Ju­nior-Cup beim SV Stock­stadt  ge­won­nen. Im End­spiel setz­te sich der Nach­wuchs des Bun­des­li­ga-Auf­s­tei­gers mit 1:0 ge­gen das Über­ra­schungs­team der Würz­bur­ger Ki­ckers durch. Der siebenmalige Turniersieger Karlsruher SC war ebenso im Viertelfinale ausgeschieden wie Titelverteidiger VfL Wolfsburg. 900 Zuschauer verfolgten an zwei Tagen die insgesamt 26 Partien im Waldstadion und auf dem SV-Sportplatz.

Badische Minimalisten

Finalist Würzburg war am Samstag zwar mit einem 2:1-Erfolg ins Turnier gestartet; auf ein torloses Remis gegen Karlsruhe folgte im letzten Vorrundenspiel aber eine 1:2-Niederlage gegen Dynamo Dresden, das sich damit den zweiten Platz in Gruppe C sicherte. Den Minimalisten des KSC reichte ein Tor in drei Partien zu Rang eins.

Die Würzburger zogen als einer von zwei Gruppendritten ins Viertelfinale ein, ebenso wie Eintracht Braunschweig. Das Nachsehen in diesem Vergleich hatten die Jungs von Viktoria Aschaffenburg, denen ein 1:1 gegen Waldhof Mannheim gleich zum Auftakt nicht zum Weiterkommen reichte.

Weder den Würzburgern noch ihren Gegnern gelang auf dem Weg ins Finale ein Treffer in der regulären Spielzeit von 40 Minuten. Im Elfmeterschießen behielten die Kickers gegen den SV Darmstadt 98 mit 4:2 und gegen den FC Ingolstadt mit 5:4 die Oberhand.

Die Düsseldorfer, die am Vortag gegen Darmstadt verloren hatten, schalteten auf dem Weg ins Endspiel die Dresdner mit 3:0 und Wolfsburg-Bezwinger Eintracht Braunschweig mit 1:0 aus.

Einseitiges Finale

Das Finale gestalteten die Fortunen überlegen; Würzburg gelang es nicht, sich von ihrem Druck zu befreien. Nach mehreren vergebenen großen Torchancen brachte Alexandros Kiriakidis die Düsseldorfer in der 15. Spielminute in Führung. Viele weitere Gelegenheiten für die Fortuna folgten, es blieb jedoch bei dem einen Treffer. Die Kickers brachten lediglich einen Schuss aus 20 Metern zustande, den Düsseldorfs Schlussmann Dennis Gorka souverän parierte. Kurz vor Schluss zeichnete sich sein Gegenüber Sobhan Noroozi aus, als er gegen einen alleine auf ihn zulaufenden Fortuna-Stürmer klärte. Kickers-Akteur Niklas Fritzler war trotz der Finalniederlage mit Rang zwei zufrieden: »Wir sind als Underdog hergekommen, haben aber nach der Gruppenphase ein starkes Turnier gespielt. Wir sind froh, dass wir uns gegen Ingolstadt und Darmstadt durchsetzen konnten.«

Vor dem Endspiel war die Entscheidung über den dritten Platz traditionell direkt in einem erweiterten Elfmeterschießen gefallen. Dank dreier Paraden von Keeper Lukas Brandl setzte sich der FC Ingolstadt mit 8:4 gegen Braunschweig durch. »Wir wollten das Turnier gewinnen, haben es allerdings nicht geschafft, in der regulären Spielzeit des Halbfinals gegen Würzburg ein Tor zu schießen, obwohl wir einige gute Chancen hatten«, sagte Ingolstadts Co-Trainer Ralph Gunesch. »Im Elfmeterschießen ist es dann auch eine Frage des Glücks. Das hat uns gegen Würzburg gefehlt. Mit Platz drei sind wir daher zufrieden, da die Elfmeter gegen Braunschweig sehr stark geschossen waren.«

Die Eintracht hatte sich im Viertelfinale ein hochklassiges Niedersachsen-Derby mit den Wolfsburgern geliefert, die mit drei Siegen und 10:0 Toren durch die Vorrunde marschiert waren. Nach Ende der regulären Spielzeit stand es 1:1; im Elfmeterschießen hatte Braunschweig das bessere Ende für sich.

Der SV Stockstadt war am Samstag mit einer unglücklichen 0:1-Niederlage gegen Darmstadt gestartet. Auch beim 0:2 gegen Braunschweig zog sich die Auswahl des Ausrichters achtbar aus der Affäre. Lediglich gegen den späteren Turniersieger Düsseldorf gab es eine 0:8-Packung.

Lukas Bohn

10. Dachser-Junior-Cup des SV Stockstadt

Gruppe A: SV Stockstadt – SV Darmstadt 98 0:1; Eintracht Braunschweig – Fortuna Düsseldorf 0:1; Düsseldorf – Darmstadt 0:1; Stockstadt – Braunschweig 0:2; Stockstadt – Düsseldorf 0:8; Braunschweig – Darmstadt 0:1. – Tabelle: 1. SV Darmstadt 98 9 Punkte/3:0 Tore; 2. Fortuna Düsseldorf 6/9:1; 3. Eintracht Braunschweig 3/2:2; 4. SV Stockstadt 0/0:11.
Gruppe B: SV Waldhof Mannheim – SV Viktoria Aschaffenburg 1:1; VfL Wolfsburg – FC Ingolstadt 1:0; Mannheim – Ingolstadt 0:1; Wolfsburg – Aschaffenburg 4:0; Ingolstadt – Aschaffenburg 2:1; Wolfsburg – Mannheim 5:0. – Tabelle: 1. VfL Wolfsburg 9/10:0; 2. FC Ingolstadt 6/3:2; 3. SV Viktoria Aschaffenburg 1/2:7; 4. SV Waldhof Mannheim 1/1:7.
Gruppe C: Kickers Offenbach – Würzburger Kickers 1:2; Karlsruher SC – Dynamo Dresden 0:0; Offenbach – Dresden 1:0; Karlsruhe – Würzburg 0:0; Dresden – Würzburg 2:1; Karlsruhe – Offenbach 1:0.– Tabelle: 1. Karlsruher SC 5/1:0; 2. Dynamo Dresden 4/2:2; 3. Würzburger Kickers 4/3:3; 4. Kickers Offenbach 3/2:3.
Viertelfinale: SV Darmstadt 98 – Würzburger Kickers 2:4 n. E (0:0); VfL Wolfsburg – Eintracht Braunschweig 5:6 n. E. (1:1); Karlsruher SC – FC Ingolstadt 5:6 n. E. (0:0); Dynamo Dresden – Fortuna Düsseldorf 0:3.
Halbfinale: Würzburger Kickers – FC Ingolstadt 5:4 n. E. (0:0); Eintracht Braunschweig – Fortuna Düsseldorf 0:1.
Elfmeterschießen um Platz 3: FC Ingolstadt – Eintracht Braunschweig 8:4.
Finale: Würzburger Kickers – Fortuna Düsseldorf 0:1.

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