Trainer Barletta peilt im letzten Bayern-Heimspiel der Saison einen Sieg gegen seinen Ex-Verein Griesheim an

Punkt reicht Alzenau zur Abstiegsmeisterschaft

Hessenliga
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Die Fans des FC Bayern Alzenau freuen sich auf dem Saisonabschluss und die letzte Partie gegen Viktoria Griesheim.
Foto: Jörg Albert
Es ist in die­ser Sai­son der letz­te Auf­tritt des FC Bay­ern Al­zenau in der Main-Echo-Are­na.

Mit der Partie gegen den SC Viktoria Griesheim (Samstag, 15 Uhr) am elften Spieltag in der Abstiegsrunde der Fußball-Hessenliga präsentieren sich die weiß-blauen Kicker zum letzten Mal ihren heimischen Fans und wollen sich standesgemäß mit einem Sieg verabschieden. Für beide Vereine geht es abschließend um nichts mehr. Sowohl Alzenau wie auch Griesheim haben sich den Klassenerhalt bereits souverän gesichert, so dass sich die Zuschauer auf zwei befreit aufspielende Mannschaften einstellen können.

»Es kam genauso, wie ich es prophezeit habe. Das ist die beste Griesheimer Mannschaft, die ich bisher gesehen habe. Mir war klar, dass sie den Klassenerhalt schaffen«, lobt Angelo Barletta seinen Ex-Verein. Mit zuletzt drei klaren Siegen in Folge ließ die Elf von Trainer Richard Hasa keinen Zweifel am Klassenerhalt in der Oberliga aufkommen. Gegen Baunatal (5:0), in Hünfeld (3:0) und gegen Flieden (6:0) tobte sich die Offensive der Viktorianer richtig aus, wobei Ex-Profi und Mittelstürmer Patrick Stumpf gleich sechsmal die Kugel versenkte.

Knoten ist gelöst

Auch die Angriffsreihe der Bayern zeigte sich in der Abstiegsrunde äußerst treffsicher und netzte in zehn Begegnungen 27-mal ein. »Irgendwie muss sich ein Knoten gelöst haben«, vermutet der Alzenauer Trainer. Obwohl mit Peter Sprung und Mingi Kang die erste Sturmreihe aus der Hinrunde den Ex-Regionalligisten in der Winterpause verlassen hat, netzten die Angreifer öfters wie im ersten Saisonabschnitt ein. »Gerade Maximilian Brauburger und Lukas Fecher mussten mehr Verantwortung übernehmen. Das hat ihnen gut getan«, weiß Barletta.

Allgemein hätte der Ex-Profi nicht erwartet, dass sich die Mission Klassenerhalt in der Abstiegsrunde derart einfach gestaltet. »Es ist als Trainer immer schwierig, in einen bestehenden Kader reinzukommen. Was die Jungs in der Rückrunde dann abgeliefert haben, hätte ich nie erwartet.« Einzig die Niederlage im Kreispokal beim SV Bernbach und die damit verbundene Nicht-Qualifikation für den Hessenpokal wurmt Barletta: »Das war der einzige Schönheitsfleck, der mir aber immer noch weh tut.« Für das Match gegen Griesheim wünscht sich der 45-Jährige den 13. Saisonsieg. »Mit einem Punkt können wir uns endgültig die Abstiegsmeisterschaft sichern«, spricht Barletta sein Ziel für das Griesheim-Match aus.

Nach der Partie findet das Abschlussessen des Alzenauer Oberliga-Kaders statt. »Wir haben es sieben Tage vorgezogen, weil ich der Mannschaft nach dem letzten Spiel in Friedberg drei Wochen freigeben will«, so Barletta. Am 20. Juni soll die Vorbereitung auf die neue Spielzeit beginnen.

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