Trageser und Barletta hoffen gegen Rot-Weiß Hadamar auf Unterstützung

Mit den Fans im Rücken zur Wende?

Hessenliga
2 Min.

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Okan Cetin (blaues Trikot) hat gute Chancen beim Heimspiel gegen Hadamar in der Startformation aufzulaufen.
Foto: Jörg Albert
Was pas­siert nach der Alarm­stu­fe Rot? Die­se Fra­ge stellt sich dem FC Bay­ern Al­zenau am fünf­ten Spiel­tag in der Hes­sen­li­ga. Nach der 0:2 Nie­der­la­ge beim FC Gie­ßen trifft die Elf von Trai­ner An­ge­lo Bar­let­ta am Sams­tag (15 Uhr, Main-Echo-Are­na) auf Rot-Weiß Ha­da­mar.

Beide Mannschaften stehen nach einem misslungenen Saisonstart enorm unter Druck und sind aktuell auf einem Abstiegsrang platziert. »Die Begegnung ist existenziell wichtig für uns«, ist sich der Alzenauer Vereinschef Andreas Trageser der Bedeutung der Partie bewusst.

Einen ersten Schritt, um den Kader qualitativ und in der Breite zu verbessern, unternahmen die weiß-blauen Vereinsverantwortlichen in dieser Woche. Mit Nenad Stanojevic wurde ein offensiver Außenbahnspieler verpflichtet. Der 22-Jährige stammt ursprünglich aus Frankfurt und suchte sein Heil beim slowenischen Zweitligisten NK Dekani. Nach einem weiteren Wechsel zu FK Dubica zog es Stanojevic nun wieder zurück nach Deutschland. »Er ist für uns eine weitere Alternative im Offensivbereich und verfügt über eine ordentliche Schnelligkeit. Ich brauche derzeit einfach mehr Optionen in unserem Kader«, sagte Angelo Barletta zum Neuzugang.

»Die Ausgangsposition ist für uns generell schlechter als in der Regionalliga«, sagt Trageser zu der aktuellen Situation auf dem Transfermarkt. Viele Kicker, die derzeit noch vereinslos sind, spekulieren bis zum Ende der Wechselperiode am 31. August auf ein Engagement im professionellen oder semi-professionellen Bereich. »Deswegen bleibe ich dabei, dass wir jetzt keine Schnellschüsse tätigen werden. Es kann durchaus noch sein, dass es ein bis zwei Wochen dauert, bis wir weitere Neuzugänge präsentieren können«, so Barletta. Überhaupt wünschen sich Trageser und Barletta gemeinsam die Unterstützung der Fans: »Wir hoffen, dass unsere Anhänger verstanden haben, dass unsere junge Truppe mehr denn je unterstützt werden muss. Wir sollten unsere Jungs nach jedem gewonnenen Zweikampf anfeuern.«

Ruhe bewahren

Deutlich mehr Griffigkeit wie zuletzt in Gießen will Barletta gegen Hadamar sehen: »Ich habe in dieser Woche sechs Trainingseinheiten angeboten, die sehr gut angenommen wurden. Die Spieler waren sehr fleißig und der Fokus auf das Hadamar-Match ist nach meiner Ansicht auf jeden Fall da. Wir müssen jetzt einfach die Ruhe bewahren.«

Mit der Elf aus dem mittelhessischen Kreis Limburg-Weilburg wartet eine unangenehme Truppe auf die Bayern. »Sie haben eine ähnliche Situation wie wir. Neben vielen jungen Spielern sind noch einige erfahrene Akteure da. Ich denke nicht, dass sie mit besonders viel Selbstvertrauen anreisen werden, weswegen das Spiel eine zähe Nummer werden kann.« Neben drei Niederlagen gegen Erlensee (4:1), Dietkirchen (3:2), Weidenhausen (0:1), gelang den Rot-Weißen bisher nur ein Sieg gegen Waldgirmes (2:1).

Hinter dem Einsatz von drei Alzenauer Spielern steht ein großes Fragezeichen. Die Fleischwunde am Schienbein von Ihab Darwiche musste gleich nach dem Match in Gießen genäht werden. Serkan Pancar klagt über Probleme in der Leiste und Malik Makey hat sich die Bänder im Knie überdehnt. Ein potenzieller Kandidat für die Startformation ist dagegen Okan Cetin, der nach einer überstandenen Corona-Infektion zwar noch nicht bei 100 Prozent ist, aber einen starken Eindruck im Training hinterließ: »Er hat gute Chancen, von Beginn an aufzulaufen«, so Barletta.

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