Germania Großkrotzenburg läuft nach dem Abstieg wieder auf Hochtouren

Vier Spiele in Folge nicht verloren

Gruppenliga Frankfurt-Ost
2 Min.

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Nach einem stotternden Saisonstart läuft es bei Germania Großkrotzenburg. Zuletzt bejubelten sie unter anderem Derbysiege über Klein-Krotzenburg und Alzenau II.
Foto: Patrick Scheiber
Nach an­fäng­li­chen Schwie­rig­kei­ten ist die vor der Sai­son völ­lig neu­for­mier­te Mann­schaft des Ver­bands­li­ga-Ab­s­tei­gers FC Ger­ma­nia Großkrot­zen­burg mitt­ler­wei­le gut in der Grup­pen­li­ga Frank­furt-Ost an­ge­kom­men.

Dank zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen kletterte das Team von Coach Sahin Arslanergül aus der Abstiegszone bis auf den zehnten Rang.

Wichtige Derbysiege

Die jüngsten Derbysiege zu Hause gegen Germania Klein-Krotzenburg (4:1) und bei Bayern Alzenau II (3:0) sollen das Team weiter beflügeln. Am Sonntag wartet jedoch eine schwere Aufgabe: Erneut geht es gegen eine zweite Mannschaft eines Hessenligisten. Beim 1. FC Erlensee II dürften die Trauben höher hängen, als zuletzt bei einem alles andere als formstarken Alzenauer B-Team. Chancenlos sieht Sahin Arslanergül seine Truppe auf dem Sportgelände am Fliegerhorst keineswegs. »Ich finde wir haben spielerisch noch weiter Luft nach oben«, frohlockt der erfahrene Übungsleiter, der in der Sommerpause kurzfristig als Nachfolger von Christos Tsifnas im Oberwaldstadion anheuerte.

Der in Großkrotzenburg lebende Coach sammelte zuvor bei der SG Bruchköbel und dem 1. FC Hochstadt Trainererfahrung und ist für sein gutes Netzwerk im Fußballkreis Hanau bekannt. So lockte Arslanergül einige Spieler im Sommer nach Großkrotzenburg - was auch nötig war, denn nach dem Abstieg flatterten dem Verein doch mehr Abmeldungen als erwartet ins Haus.

Den neuerlichen Umbruch zu gestalten, war für den 42-Jährigen eine reizvolle Aufgabe. Mit Ex-Regionalligaspieler Robin Prey, Vereinsikone Dominik Scholz und dem früheren Germania-Trainer Michael Leisegang weiß Arslanergül geballte Fußballkompetenz in der Sportlichen Leitung an seiner Seite. Co-Trainer Max Grammel, der auch mal für die Spvgg. Rothengrund-Gunzenbach am Ball war, steht derweil aktuell wegen einer schweren Verletzung und beruflichen Verpflichtungen nicht zur Verfügung. »Ich bin aber regelmäßig mit Max in telefonischem Kontakt«, erklärt Arslanergül.

Mit der Leistung in Alzenau war er zufrieden. »Die erste Halbzeit waren wir nicht gut, doch im Endeffekt haben wir verdient 3:0 gewonnen. Wichtig war zudem, dass Jaouad El Kaddouri endlich mal getroffen hat«, erzählt der Germania-Trainer. El Kaddouri kam als Hoffnungsträger vom Verbandsligisten JSK Rodgau und sollte bei der Germania an jene Torjägerqualität anknüpfen, die ihm einst beim VfR Kesselstadt die Torjägerkanone der Kreisoberliga Hanau einbrachte. Zuletzt hatte er aber Ladehemmung.

Routinierter Ragaman

Ein Sonderlob vom Trainer erhält unterdessen Ciaran Winstain. Der aus Südafrika stammende 20-jährige Fußballer kam genauso wie Ardian Shoshaj und Torwart Caner Tekinalp aus der zweiten Mannschaft des Hessenligisten FC Hanau 93. »Ciaran macht das auf der Sechserposition herausragend«, berichtet Arslanergül. Dahinter sind der junge Shoshaj und der erfahrene Mariusz Ragaman als Innenverteidger-Pärchen eine Bank. Während sich im Kader des Gruppenligisten überwiegend junge Spieler tummeln, ist der 36-jährige Abwehrchef auf dem Feld der verlängerte Arm des Trainers.

Der jüngste Höhenflug hat indes nichts an der Großkrotzenburger Zielsetzung geändert. »Für uns geht es weiterhin einzig allein um den Klassenerhalt. Schaffen wir den, können wir in der kommenden Saison auf der vielleicht dann fertig gestellten neuen Sportanlage wieder nach Höherem streben«, hält Sahin Arslanergül trotz des Zwischenhochs angesichts sechs drohender Direktabsteiger erst einmal die Bälle flach.

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