Charaktertest auf Kunstrasen wartet

Hessenliga: Bayern Alzenau gastiert am Samstag beim punktgleichen Aufsteiger Waldgirmes - Fanbus eingesetzt

Hessenliga
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Der Gegner am Boden, die eigene Mannschaft beim Torjubel: Ein häufig gesehenes Bild in dieser Saison bei den Alzenauer Kickern. Foto: Harald Schreiber
Foto: Harald Schreiber
Zwei Be­geg­nun­gen hat der Ta­bel­len­drit­te der Fuß­ball-Hes­sen­li­ga, FC Bay­ern Al­zenau, in die­sem Jahr noch zu ab­sol­vie­ren. Bei­de Geg­ner ge­hö­ren - wie die Un­ter­fran­ken selbst - ak­tu­ell zu den Top­teams der Li­ga. Am Sams­tag steht die Mann­schaft von FCB-Trai­ner An­ge­lo Bar­let­ta beim punkt­g­lei­chen Auf­s­tei­ger SC Wald­gir­mes (Hin­spiel 0:0) auf dem Prüf­stand.

Eine Woche darauf gastiert der Rangsechste KSV Baunatal am Alzenauer Prischoß (beide 14 Uhr).
Kampf um Platz zwei offen
»Wollen die Spieler ihre Aufstiegschancen nicht auf ein Minimum reduzieren, müssen beide Partien gewonnen werden. Von uns gibt es aber keinen Druck, das ist erst einmal allein Sache der Spieler und Trainer«, erklärt Vereinschef Andreas Trageser. Spitzenreiter SC Hessen Dreieich ist schon auf sechs Zähler davongezogen. Der Tabellenzweite TSV Lehnerz eilt fünf Punkte voraus, hat aber auch eine Begegnung mehr ausgetragen. Trageser: »Ich glaube nicht, dass Dreieich noch aufzuhalten ist, die werden sich wohl nicht mehr abfangen lassen. Den Kampf um Platz zwei halte ich aber für völlig offen.«
Nachdem vergangenen Samstag das Heimspiel gegen Rot-Weiß Hadamar wegen Unbespielbarkeit der Plätze sprichwörtlich ins Wasser gefallen war, hatten die Barletta-Schützlinge nach der 2:5-Klatsche bei Viktoria Griesheim nun also zwei Wochen Zeit Körper und Geist zu regenerieren. Die Aufgabe beim stärksten Heimteam der Liga - der Aufsteiger hat ohnehin in der gesamten Runde erst drei Niederlagen kassiert - dürfte für FCB-Kapitän Marcel Wilke und Kollegen zum Charaktertest werden. Und dies nicht nur wegen der Spielstärke der Gastgeber, sondern auch angesichts der zu erwarteten widrigen Wetterverhältnisse und der Tatsache, auf Kunstrasen spielen zu müssen.
Ungeliebter Untergrund
Bekanntermaßen tun sich die Unterfranken auf dem ungeliebten Untergrund schwer, wie zuletzt in Griesheim deutlich zu sehen war. »Waldgirmes hat eine Mannschaft, die Fußball spielen will und nicht jeden Ball stumpf nach vorne drischt, das gefällt mir. Aber es kommt uns auch ein Stück weit entgegen«, meint Barletta. Der Coach, der vorausschauend die letzten Einheiten auf Kunstrasen absolvieren ließ, hofft, dass die angeschlagenen oder erkältungsgeschwächten Francesco Calabrese, Alieu Savaneh und Dominique Jourdan bis Samstag fit werden.
Baustellen in der Defensive
»Wir müssen in erster Linie schauen, dass wir wieder in der Defensive zur gewohnten Stärke und Sicherheit finden.
Da haben wir zuletzt doch einige Baustellen aufgemacht«, sagt Trageser. Wie der erste Vorsitzende zudem verlauten ließ, besteht die Möglichkeit mit dem FCB-Fanbus nach Waldgirmes zu fahren.
Abfahrt an der Prischoßhalle ist angesichts der frühen Anstoßzeit diesmal bereits um 12 Uhr.
Achim Dürr

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