Dienstag, 20.11.2018

Alzenau bleibt weiter ungeschlagen

Hessenliga Freitag, 10.08.2018 - 22:37 Uhr

Mit ei­nem knap­pen, aber letzt­end­lich ver­di­en­ten 1:0 Sieg setz­te sich der FC Bay­ern Al­zenau am drit­ten Spiel­tag in der Hes­sen­li­ga beim Auf­s­tei­ger FV Bad Vil­bel durch.

 »Es war ein har­tes Stück Ar­beit«, sag­te der Al­ze­nau­er Coach An­ge­lo Bar­let­ta nach dem Spiel. Bad Vilbel zeigte sich über weite Strecken der Begegnung auf Augenhöhe und verlangte den Unterfranken gerade in puncto Einsatz alles ab. Durch den dritten Sieg im dritten Spiel bleiben die Bayern weiter an der Tabellenspitze.

Wie von Bayern-Coach Angelo Barletta angekündigt, liefen Kapitän Salvatore Bari und Hedon Selishta von Beginn an im Sturm auf. Eigengewächs Cetin Kubilay, der gegen Ginsheim noch in der Startformation stand, und auch der zuletzt überzeugende Noah Schmitt mussten auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Auf Seiten der Gastgeber stand der Ex-Alzenauer Kristijan Bejic in der ersten Elf, Keeper Patrick Rühl (der ebenfalls von Alzenau nach Bad Vilbel gewechselt war) musste Sadra Sememy den Vortritt lassen.

Die Grün-Weißen präsentierten sich gerade in den ersten 25 Minuten als eine sehr kompakte und ballsichere Elf, klare Torchancen erarbeitete sich die Elf von Trainer Amir Mustafic aber nicht.Vor allem Kapitän Thorben Knauer und Neuzugang Tim Tilger zogen im dichtgestaffelten FV-Mittelfeld die Fäden und sorgten für deutlich mehr Ballbesitz des Aufsteigers.

Erst nach ein, zwei Umstellungen (O-Ton Barletta) und mit zunehmender Spieldauer, gelang es den Alzenauern mehr Akzente in der Offensive zu setzen. Nach 30 Spielminuten schlug die Angriffsmaschine der Bayern schließlich zum ersten Mal zu. Nach einem Einwurf von Rico Kaiser und einer Kopfballverlängerung war Kapitän Salvatore Bari mit dem Kopf zur Stelle - 1:0 für Alzenau. Mit dem Vorsprung im Rücken brachten die Bayern deutlich mehr Ruhe in ihr Spiel, auch in den Zweikämpfen zeigte sich die Barletta-Elf bis zum Halbzeitpfiff wesentlich präsenter.

Ljubicic an den Pfosten

Nur zwei Zeigerumdrehungen nach dem Wechsel hätte Kreso Ljubicic (48.) auf 2:0 stellen müssen. Doch sein 20-Meter-Schuss knallte nur an den Pfosten. Auch Hedon Selishta (56.) und Patrick Kalata (61.)vergaben weitere gute Tormöglichkeiten für die Alzenauer.

Bad Vilbel konnte in der Folgezeit das Match wieder offen gestalten und erarbeitete sich wieder mehr Spielanteile. Allerdings spielte der Aufsteiger gerade den letzten Pass oftmals zu schlampig, so dass es nur zwei halbwegs klare Chancen für die Gastgebe rzu notieren gab. Marcel Wilke (70.) klärte im letzten Moment vor Maksumic. Auch Kaiser (73.) verhinderte, dass der eingewechselte Brauburger alleine durchbrechen konnte.

Bis zum Schlusspfiff hielt das starke Bayern-Abwehrbollwerk um einen sicheren Keeper Armend Brao, so dass die Alzenauer ihren dritten Sieglautstark feiern konnten. »Obwohl wir heute einige junge Spieler eingesetzthaben, war das eine reife Leistung«, freute sich Angelo Barletta über den Sieg. »Bad Vilbel war ein richtig starker Gegner und ist eine echteB ereicherung für die Hessenliga«, stellte der 41-jährige dem Aufsteiger eingroßes Lob aus.

Jörg Albert

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