Montag, 24.09.2018

Alzenau will Schlagabtausch vermeiden

Donnerstag, 02.08.2018 - 10:34 Uhr

Der gu­te Sai­son­start soll ei­ne Fort­set­zung fin­den: Nach dem 5:2-Auf­takt­sieg ge­gen Ha­da­mar will Bay­ern Al­zenau auch am zwei­ten Spiel­tag in der Fuß­ball-Hes­sen­li­ga in der Er­folgs­s­pur blei­ben.

»Der VfB Ginsheim ist ein ähnlich unangenehmer Gegner wie Hadamar«, ist sich der Trainer der Alzenauer, Angelo Barletta, der Schwere der zweiten Aufgabe bewusst. Wie schon in der Vorwoche wurde der Anpfiff wegen der zu erwartenden Hitze auf 18 Uhr (Main-Echo-Arena Alzenau) verlegt.Trotz des klaren Dreiers gegen Hadamar sparte die Mannschaft nicht mit Selbstkritik, wie der Alzenauer Coach berichtete: »Bei der Nachbesprechung am Montag gab es einige kritische Stimmen aus dem Kreis unserer Jungs. Es freut mich, wenn sie sich selbst gut einschätzen können«, so der 41-jährige.

Ärgerliche Standards

Insbesondere dürften die 15 Minuten, in denen es die zwei Gegentreffer nach Standardsituationen setzte, ein Thema gewesen sein. »Man merkt, wie viel Gewicht unser Abwehrchef Marcel Wilke auf dem Platz hat«, spielte Barletta auf die Kopfplatzwunde des Alzenauer Kapitäns an. Just zu dem Zeitpunkt, als sich Wilke zur Behandlung am Spielfeldrand befand, verlor der Defensivverbund der Bayern seine Struktur. »Sehr positiv war natürlich die Reaktion der Mannschaft nach dem Rückstand. Wir haben uns dann im weiteren Verlauf des Matches sukzessive gesteigert und einen verdienten Sieg eingefahren«, berichtete der FCB-Trainer.
Eine konzentrierte Leistung wird auch gegen den VfB Ginsheim nötig sein, wenn man am Samstag den nächsten Heimsieg einfahren will. Der letztjährige Aufsteiger aus dem Landkreis Groß-Gerau feierte mit dem 3:1-Sieg gegen Viktoria Griesheim einen gelungenen Einstand in die neue Saison. »Wir hatten gerade in der ersten Halbzeit noch einige gute Chancen. Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit wären durchaus noch mehr Tore möglich gewesen. Für uns war es superwichtig, dass wir mit einem Sieg gestartet sind«, sagte VfB-Coach Artur Lemm (43) nach dem Spiel.
Als eine »sehr laufstarke« Elf, welche die direkte Balleroberung sucht, beschreibt Angelo Barletta den kommenden Gegner. »Insbesondere die zweiten Bälle wollen sie immer wieder erobern. Aber das Angriffspressing funktioniert nur, wenn man Erfolgserlebnisse hat. Und speziell bei den hohen Temperaturen kostet es viel Kraft«, so Barletta weiter. Und wie kann man Ginsheim knacken? »Auf jeden Fall nicht im offenen Schlagabtausch. Mit viel Ruhe am Ball und sauberen Zuspielen«, erklärt Barletta seinen Matchplan.

Drei Alternativen

Ein Fragezeichen steht in personeller Hinsicht hinter dem Einsatz von Hedon Selishta, den eine leichte Oberschenkelverletzung plagt. Im Gegensatz zum Hadamar-Spiel wird auf jeden Fall ein Platz in der Startformation frei, den Elias Niesigk freimacht. Neben Torjäger Salvatore Bari stehen auch Philipp Hochstein (Barletta: »Er wird immer besser«) und Carmelo Quartuccio für einen Einsatz bereit. Im Tor wird wieder Armend Brao auflaufen, der weiter den am vorigen Mittwoch operierten Ioannis Takidis (Meniskusriss) vertritt.

Jörg Albert
 
Hintergrund: Bayern Alzenau verpflichtet Alexander Okyere
Einen weiteren Neuzugang präsentierten die Verantwortlichen des FC Bayern Alzenau zu Beginn der vergangenen Woche. Mit dem 18-jährigen Alexander Okyere wurde ein Talent von der U 19 der Frankfurter Eintracht verpflichtet. Der Ghanaer wohnt in Mühlheim und kann auf den Außenbahnen eingesetzt werden. »Er ist ein absoluter Teamplayer und macht auf mich einen charakterlich sehr guten Eindruck«, beschreibt FCB-Trainer Angelo Barletta seinen neuen Kicker. Nach der Verpflichtung von Hedon Selishta und Okyere wollen die FCB-Verantwortlichen ihre Transfertätigkeiten zunächst einstellen. (ja)

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